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SpaceX und xAI fusionieren: Musks 1,25-Billionen-Dollar-Wette

Bild: SpaceX/xAI
(Beitragsbild: © 2026 SpaceX/xAI)

Musk macht Ernst und fusioniert seine beiden Schwergewichte SpaceX und xAI. Was sich über Wochen angedeutet hat, ist nun durch ein internes Memo, das Bloomberg vorliegt, offiziell. Ziel dieser strategischen Konsolidierung ist es, die Entwicklung von KI-gestützter Weltraum-Infrastruktur massiv zu beschleunigen und den Weg für einen gigantischen Börsengang im Sommer 2026 freizumachen.

Strategische Konsolidierung: Wenn Starlink die KI-Rechnung zahlt

Der Move ist so logisch wie riskant. xAI, das bereits die Plattform X (ehemals Twitter) in einem 33-Milliarden-Dollar-Deal geschluckt hatte, verbrennt monatlich rund eine Milliarde Dollar für die Entwicklung von Grok und die nötige Infrastruktur. Um diesen massiven Hunger nach Kapital und Rechenleistung zu stillen, zapft Musk nun die stabilen Cashflows aus dem Starlink-Geschäft von SpaceX an. Ein aktuelles Filing bei den US-Behörden zeigt das Ausmaß der Pläne: SpaceX beantragt die Erlaubnis für bis zu eine Million Satelliten, um riesige KI-Rechenzentren direkt im Erdorbit zu betreiben. Die Vision dahinter ist klar: Rechenpower dort zu bündeln, wo Solarstrom im Überfluss vorhanden ist.

Der IPO des Jahrhunderts: 527 Dollar pro Aktie

Die finanziellen Details, die Bloomberg News nun veröffentlicht hat, sind schwindelerregend. Die kombinierte Bewertung von SpaceX und xAI liegt bei etwa 1,25 Billionen US-Dollar. Wer künftig Anteile am neuen Konzern halten will, muss sich auf einen geschätzten Aktienpreis von rund 527 US-Dollar einstellen. Mit dem geplanten Börsengang im Sommer 2026 – gerüchteweise Ende Juni – will der neue Gigant bis zu 50 Milliarden Dollar an frischem Kapital einsammeln. Dass im Hintergrund bereits über eine spätere Integration von Tesla spekuliert wird, zeigt nur, dass Musk die Grenzen zwischen seinen Unternehmen endgültig einreißen will, um einen unantastbaren Technologie-Monolithen zu schaffen.

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Nils Ahrensmeier

Nils ist seit 2019 bei TechnikNews und sehr an Smartphones, Lautsprechern, Smartwatches und Smart-Home interessiert. Neben seinem Jurastudium betreibt er seinen eigenen YouTube-Kanal und schreibt auch für das Portal "BASIC thinking"

Nils hat bereits 431 Artikel geschrieben und 33 Kommentare verfasst.

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