Samsung Galaxy Buds4 und Buds4 Pro: Leak enthüllt Details

Samsung wird am 25. Februar parallel zur neuen Galaxy S26-Serie voraussichtlich auch die nächste Generation seiner In-Ear-Kopfhörer vorstellen. Ein aktueller Händler-Leak liefert bereits vorab detaillierte Einblicke in das überarbeitete Design sowie die technischen Spezifikationen der Galaxy Buds4 und Buds4 Pro.
Wie das Portal WinFuture berichtet, behält Samsung das mit der Vorgängergeneration eingeführte Stiel-Design bei, verfeinert die Optik jedoch punktuell. Die wesentlichen Unterschiede zwischen dem Standardmodell und der Pro-Variante liegen demnach in der akustischen Bauweise, der Treibertechnologie sowie dem Schutzgrad gegen äußere Einflüsse.
Hardware-Differenzierung und Verschlusskonzept
Die Samsung Galaxy Buds4 Pro (Modellnummer SM-R640) nutzen weiterhin ein geschlossenes In-Ear-Design mit Gummiaufsätzen. Diese Bauweise sorgt für eine physische Abdichtung des Gehörgangs, die das aktive Noise Cancelling (ANC) unterstützt. Im Inneren verbaut Samsung laut den geleakten Daten einen überarbeiteten bidirektionalen Lautsprecher, der eine präzisere Klangwiedergabe ermöglichen soll.

Die Galaxy Buds4 Pro setzen auf ein geschlossenes Design mit optimiertem ANC. (Bild: WinFuture/Samsung)
Im Gegensatz dazu verfolgt Samsung bei den regulären Galaxy Buds4 (Modellnummer SM-R540) ein offenes Konzept ohne Silikonaufsätze. Obwohl diese Bauweise den Gehörgang nicht vollständig verschließt, bewirbt der Hersteller auch für dieses Modell eine aktive Geräuschunterdrückung. Inwiefern diese in einer offenen Bauform effektiv gegen tieffrequente Störgeräusche wirken kann, müssen erste Tests zeigen.
Kopfgesten und KI-Integration
Eine technische Neuerung der gesamten Serie ist die Einführung einer intuitiven Kopfgestensteuerung. Damit lassen sich bestimmte Funktionen der Kopfhörer durch Kopfbewegungen steuern, ohne die Gehäuseoberflächen berühren zu müssen. Zudem forciert Samsung die Integration von Künstlicher Intelligenz: Die Buds unterstützen die Anbindung an verschiedene KI-Assistenten und nutzen KI-Algorithmen zur dynamischen Klangoptimierung.

Das Standardmodell der Galaxy Buds4 verzichtet auf abdichtende Gummiaufsätze. (Bild: WinFuture/Samsung)
Ein weiteres Software-Feature ist die Unterstützung für Echtzeitübersetzungen während laufender Gespräche, was die Buds4-Serie stärker in das bestehende Galaxy-AI-Ökosystem einbinden soll.
Akkulaufzeit, IP-Zertifizierung und Preise
Hinsichtlich der Robustheit bietet das Pro-Modell eine IP57-Zertifizierung und ist damit gegen zeitweiliges Untertauchen sowie Staub geschützt. Die Standard-Variante ist lediglich nach IP55 zertifiziert, was Schutz gegen Staub in schädigender Menge und Strahlwasser aus beliebigem Winkel bedeutet.
Auch bei der Ausdauer gibt es leichte Unterschiede. Die Galaxy Buds4 Pro erreichen inklusive der Nachladungen im Transport-Case eine Gesamtlaufzeit von bis zu 26 Stunden. Das Basismodell kommt unter identischen Bedingungen auf bis zu 24 Stunden. Beide Modelle werden laut den vorliegenden Informationen in den Farben Schwarz und Weiß auf den Markt kommen.
Die Preisgestaltung orientiert sich am Premium-Segment: Für die Galaxy Buds4 werden in Deutschland voraussichtlich 179 Euro aufgerufen, während die Galaxy Buds4 Pro mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 249 Euro starten sollen.