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Googlebook: Google greift mit neuer Laptop-Kategorie und „Magic Pointer“ an

Ein Googlebook
Bild: Google
(Beitragsbild: © 2026 Google)

Fünfzehn Jahre nach der Einführung des Chromebooks steht der nächste große Wandel auf dem Laptop-Markt an. Mit dem Googlebook präsentiert Google eine völlig neue, gemeinsam mit namhaften Hardware-Partnern entwickelte Geräteklasse. Die Laptops wurden laut Google „von Grund auf für das Zeitalter der künstlichen Intelligenz konzipiert“ und bieten eine tiefe Verzahnung mit dem Android-Smartphone-Ökosystem.

Das neue Bedienkonzept: Magic Pointer und generative Widgets

Die auffälligste Neuerung des Googlebooks betrifft ein Bedienelement, das sich seit Jahrzehnten kaum verändert hat: den Cursor. In Zusammenarbeit mit dem Google DeepMind-Team hat das Unternehmen den sogenannten Magic Pointer entwickelt. Sobald Nutzer den Mauszeiger leicht hin- und herwegen, erwacht dieser mit Gemini zum Leben und liefert kontextsensitive Vorschläge basierend auf dem aktuellen Bildschirminhalt. Zeigt man beispielsweise auf ein Datum in einer E-Mail, lässt sich mit einem Klick ein Meeting-Termin aufsetzen. Wählt man hingegen zwei Bilder aus – wie das eigene Wohnzimmer und ein Sofa aus einem Onlineshop –, visualisiert die KI das Möbelstück direkt im Raum.

Ergänzt wird das System durch das generative Feature „Create My Widget“ für den Desktop. Widgets lassen sich hiermit unkompliziert per Texteingabe in natürlicher Sprache erzeugen. Gemini durchsucht dafür das Internet oder verknüpft Google-Apps wie Gmail und den Google Kalender, um personalisierte Übersichten auf einer einzigen Oberfläche zusammenzustellen. Wer beispielsweise ein Familientreffen in Berlin plant, erhält auf Wunsch ein Dashboard mit Flug- und Hoteldaten, Restaurant-Reservierungen und einem Countdown auf dem Startbildschirm.

Googlebook: Tiefenintegration in das Android-Smartphone

Das Googlebook soll die Grenze zwischen Computer und Smartphone verwischen. Nutzer können Apps von ihrem Android-Telefon direkt auf dem Googlebook ausführen, ohne diese vorher umständlich herunterladen oder sich mit fehlerhaften Emulations-Steuerungen herumschlagen zu müssen. So lässt sich während der Arbeit am Laptop mal eben eine Essensbestellung über das Smartphone abschicken oder die tägliche Sprachübung in Duolingo beenden. Auch der Datenzugriff wird vereinfacht, da die Funktion Quick Access den direkten Zugriff auf Handy-Dateien im Dateimanager des Laptops ermöglicht, ohne dass ein manueller Transfer angestoßen werden muss.

Premium-Hardware mit dem markanten Glowbar

Für die Fertigung der neuen Laptop-Kategorie kooperiert Google mit führenden Branchenpartnern wie Acer, ASUS, Dell, HP und Lenovo. Die Geräte sollen sich durch eine hochwertige Verarbeitung und edle Materialien auszeichnen und in unterschiedlichen Formfaktoren erscheinen. Ein optisches und funktionales Erkennungsmerkmal jedes Googlebooks ist der sogenannte Glowbar. Diese markante, leuchtende Lichtleiste ist auf dem Gehäusedeckel verbaut, verbindet Funktionalität mit Ästhetik und signalisiert Nutzerinnen und Nutzern wichtige Systemaktivitäten auf einen Blick.

Verfügbarkeit und Ausblick

Google hat im Rahmen seiner Android Show erste Einblicke in das Betriebssystem und die Hardware-Pläne gegeben. Ausführliche Details zu den finalen Spezifikationen und den konkreten Modellen der jeweiligen Hersteller werden im Laufe des Jahres erwartet. Die ersten Googlebooks sollen im Herbst dieses Jahres auf dem Markt erscheinen, weitere Informationen stellt Google bereits auf der offiziellen Website zur Verfügung.

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Nils Ahrensmeier

Nils ist seit 2019 bei TechnikNews und sehr an Smartphones, Lautsprechern, Smartwatches und Smart-Home interessiert. Neben seinem Jurastudium betreibt er seinen eigenen YouTube-Kanal und schreibt auch für das Portal "BASIC thinking"

Nils hat bereits 420 Artikel geschrieben und 33 Kommentare verfasst.

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