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Ford Mustang Mach-E AWD im Ersteindruck: Ein wahrer Mustang?

Mustang Mach E Beitragsbild
Bild: Alexander Karwig für TechnikNews
(Beitragsbild: © 2022 Alexander Karwig für TechnikNews)

Wenn man an einen Ford Mustang denkt, dann denkt man wahrscheinlich an den lauten V8 Motor, aber das genaue Gegenteil ist beim Mustang Mach-E der Fall. Hier hört man absolut nichts. Wie er uns im ersten Eindruck gefallen hat, erfahrt Ihr hier. 

Wir hatten den Mustang Mach-E mit dem AWD Antrieb, d. h. Allrad und fast die Komplettausstattung, welche man aktuell haben kann. Bei unserem Testwagen war allerdings die „kleinere“ Batterie verbaut. Somit handelte es sich um die Standard Range-Version.

Altbekanntes Design als SUV Coupe?

Von hinten sieht der Mustang Mach-E wirklich aus wie ein echter Mustang, ebenso von vorne, aber die Proportionen stimmen nicht ganz. Viele würden sagen, ein Mustang kann kein SUV sein, aber nachdem ich ihn fahren konnte, bin ich da ein wenig anders gestimmt.

Das „Pony“ ist sowohl vorne als auch hinten angebracht. Auf der Heckklappe, die übrigens in unserem Testwagen elektrisch war, findet man ebenfalls die Buchstaben „AWD“. Diese stehen natürlich für den Allradantrieb mit 269 PS. Der Mach-E geht schon ganz gut ab, wie man es von einem E-Auto auch erwartet und wahrscheinlich auch von einem Mustang. Serienmäßig bekommt der Mustang Mach-E eine volle LED-Beleuchtung spendiert. In unserem Testwagen sogar mit Matrix-LED Scheinwerfern vorne, welche nachts den Verkehr aus maskieren, sodass niemand geblendet wird und man trotzdem mehr Sicht als ohne Fernlicht hat. Ebenfalls bietet der Mustang Mach-E (wenn man möchte) ein Panorama Glasdach.

Trunk und Frunk bieten viele Verstaumöglichkeiten

Der Mach-E hat nämlich beides. Einen Kofferraum (Trunk) und einen vorderen Kofferraum (Frunk). Der Trunk hat einen doppelten Ladeboden inkl. Reifenkompressor etc. Der Frunk besitzt sogar einen Wasserablauf. Somit könnte man Getränke im Sommer mit Eiswürfeln kühlen.

Fahreindruck vom Mustang Mach-E AWD

Er fährt sich sehr gut! Das waren meine Eindrücke, nachdem ich den Mustang Mach-E ein Wochenende lang gefahren bin. Als Vergleich nahm ich mir den Hyundai IONIQ 5. Diesen hatte ich bereits in einem anderen Testbericht ausführlich behandelt. Von der Größe her passen diese zwei Autos nämlich ungefähr in die gleiche Kategorie. Beide sind SUV-Coupes. Aber nach meiner Erfahrung liegt er ein wenig stabiler in Kurven und verhält sich tatsächlich etwas wendiger. Alternativ bekommt man den Mustang Mach-E auch nur mit einem Hinterradantrieb. Die Dämpfung war erstaunlich gut, auch auf sehr kaputten bzw. unebenen Straßen.

Fahrassistenzsysteme von Ford

Ford hat beim Mustang Mach-E viele verschiedene Assistenzsysteme eingebaut. Vom adaptiven Tempomat bis hin zum Autopiloten bzw. Lenkassistent Level 2+. All diese Systeme funktionierten während meiner kurzen Testzeit einwandfrei. Die Straßenschilderkennung ist eine der besseren auf dem Markt und kann sich durchaus sehen lassen. Der „Autopilot“ vom Ford Mustang Mach-E agiert zusammen mit dem adaptiven Tempomat und Abstandshalter. Wenn gute Spurmarkierungen vorhanden sind, funktioniert dieses System anstandslos.

Wenn man möchte, kann der adaptive Tempomat ebenfalls anhand der Schilderkennung die Geschwindigkeit regeln. Allerdings bremst das Auto erst ab dem Schild auf die erlaubte Geschwindigkeit herunter, was nicht wirklich hilfreich ist, da man eigentlich ab dem Schild bereits die Geschwindigkeit erreicht haben sollte. Da macht das System von VW deutlich mehr Sinn. Dieses erkennt bereits früh genug, dass eine Geschwindigkeitsbegrenzung kommt und fährt ab dem Schild direkt die erlaubte Geschwindigkeit. Beim Mustang Mach-E kann man noch einen Offset von -5 und +5 km/h einstellen.

Als Gesamtpaket bietet der Mustang Mach-E alles, was man an Fahrassistenzen so im Alltag benötigt. Zumindest fehlte mir während des Tests keine Funktion. Auch das Abbremsen beim Abstandshalter war nicht abrupt, sondern normal, wie man es auch selbst machen würde.

Laden mit dem Mustang Mach-E

Die Ladeklappe befindet sich auf der Fahrerseite vorne. So wie bei den Audi E-Trons. Hier findet man einen normalen CCS Schnellladeanschluss. AC kann der Mustang Mach-E 11kW laden, und DC bis zu 150kW. In unserem Ladetest kamen wir genau auf 115kW, die Ford beim Mustang Mach-E mit standard Range Batterie verspricht. Bei der Long Range Batterie kann man dann auf die vollen 150kW Ladeleistung zurückgreifen. Als nettes „Easter Egg“ befindet sich auf dem Ladedeckel ebenfalls ein Mustang Logo und darunter „Horsepower“ ausgeschrieben. Solche Details zeigen, wie viel Liebe zum Detail Ford bei ihrem „ersten“ richtigen E-Auto reingesteckt haben.

Erster Reichweiten-Test mit dem Mustang Mach-E

Da wir die kleine Batterie, also Standard Range vom Mach-E haben, haben wir eine WLTP Reichweite von ungefähr 400 Kilometer. Wenn man mehr braucht, kann man mit dem AWD auch eine Reichweite von 610 Kilometer WLTP erzielen. Das allerdings nur mit der großen Batterie. Da der Mustang Mach-E sich sehr sparsam fährt, konnten wir rund 380 Kilometer ohne Autobahn im Alltag feststellen. Dies ist eine sehr solide Reichweite und dürfte den meisten im Alltag mehr als ausreichen. Dies war übrigens mit dem Zwei-Zonen-Klima eingeschaltet. Eine Sitzheizung auf den beiden vorderen Sitzen bietet der Mustang Mach-E natürlich auch. Eine Lenkradheizung ist ebenfalls mit an Board – im wahrsten Sinne des Wortes;) –

Software Check des SYNC4

Ford setzt beim Mach-E auf die neue SYNC4 Infotainment Plattform. Die Geschwindigkeit ist sehr gut, es gibt viele Einstellungsmöglichkeiten und die Konnektivität via Android Auto oder Apple CarPlay funktioniert kabellos ohne Probleme. Des Weiteren gibt es sogar einige Minispiele vorinstalliert. (Hier wurde sich bestimmt an einem anderen amerikanischen Autohersteller orientiert)

Im unteren Bereich findet man zu jeder Zeit die Klimasteuerung. Ebenfalls ein Alleinstellungsmerkmal ist der Volume Dial, welcher auf dem Display sitzt, sodass man wenigstens noch ein klein wenig Haptik verspürt. Im Gesamtpaket bietet Ford mit dem SYNC4 System ein sehr solides Infotainment mit guter Grafik und sehr guter Performance, also genau so, wie man sich ein Infotainment im Jahr 2022 vorstellt.

Sound made by Bang & Olufsen

Ebenso großartig wie das Infotainment ist der Klang im Mustang Mach-E. Dieser wurde mit Bang & Olufsen entwickelt. Eine Soundbar befindet sich durch das gesamte Cockpit gestreckt. Mit insgesamt zehn Lautsprechern inkl. Subwoofer bildet das System ein sehr gutes Klangerlebnis.

Auch die Stoffbezüge der Lautsprecher fühlten sich sehr wertig an. Wie man es eben von einer Marke wie B&O erwartet.

Die Zeiten ändern sich – Kurzfazit zum Mustang Mach-E

Da wir nur ein Wochenende mit dem Mustang verbracht haben, kann ich schlecht ein vollwertiges Fazit ziehen. Aber soviel sei gesagt. Er ist würdig, den Namen „Mustang“ zu tragen, auch wenn er ein CUV ist. Die Zeiten ändern sich, nicht immer wird man mit lauten Motoren durch die Stadt heizen, daher bewundere ich den Mut von Ford, den Mustang elektrifiziert zu haben. Vielleicht bekommen wir in Zukunft ja noch einen etwas kleineren Mach-E zu sehen. Mehr im Rahmen der älteren Mustang Modelle. Dies würde bei Einigen bestimmt sehr gut ankommen.

Wir bedanken uns beim Autohaus Westhoff in 59069 Hamm für die Bereitstellung des Testwagens!

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Dominik Lux

Dominik ist 19 Jahre alt und sehr Interessiert an neuer Hardware im Smartphone sowie VR und AR Bereich. Er schreibt sehr gerne Artikel über diese Themen. Er hat einen Fable für die Smartphone Marke OPPO und schreibt hauptsächlich im OPPOblog auf TechnikNews.

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Valentin Junk

Toller Test! Wegen dem Offset ist mir aber unklar, wendet der Ford diesen Offset sofort bei erkennen eines Schildes an oder muss man jedes Mal mehr km/h einstellen?