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Motorola Edge 60 im Test: Gutes Smartphone, aber…

Motorola Edge 60 Test
Bild: TechnikNews
(Beitragsbild: © 2025 TechnikNews)

Mit dem Motorola Edge 60 bietet Motorola aktuell ein spannendes Mittelklasse-Smartphone an, das für rund 300 Euro zu haben ist. Besonders beeindruckend sind der große 5.200-mAh-Akku, 68-Watt-Schnellladen und satte 512 GB Speicher.

Auch eine Telekamera mit 3-fach optischem Zoom ist für diese Preisklasse eher ungewöhnlich. Wieso wir das Smartphone trotz dieser guten Ausstattung nur bedingt weiterempfehlen können, erfährst Du in diesem Kurztest.

Fazit zum Motorola Edge 60

Das Motorola Edge 60 bietet sehr viel Ausstattung für 300 Euro – starkes Display, lange Akkulaufzeit und viel Speicher. Allerdings trüben Performance-Schwächen, kleine Softwareprobleme und die durchwachsene Kamera den Gesamteindruck.

Wer ein flüssigeres Smartphone sucht, findet im POCO X7 Pro eine bessere und günstigere Alternative. Wer etwas mehr Geld investieren kann, sollte das POCO F7 in Betracht ziehen. Das Edge 60 ist zwar ein gelungenes Gerät, doch die Konkurrenz aus dem Hause Xiaomi ist aktuell einfach einen Schritt voraus.

Design und Display

Das Edge 60 überzeugt mit schlankem und handlichem Design. Mit nur 7,9 mm Dicke und angenehm geringem Gewicht liegt es sehr gut in der Hand. Die gummierte Rückseite sorgt für Grip, auch wenn sie nicht so hochwertig wirkt wie Glas oder Metall. Besonders gelungen: das abgerundete Display auf allen Seiten und das nahtlos integrierte Kameramodul. Einziger Wermutstropfen: der Kunststoffrahmen, der weniger edel wirkt.

Das 6,67-Zoll-pOLED-Panel mit 2.712 × 1.220 Pixeln bietet 120 Hz für flüssiges Scrollen und starke Farben. Weiß- und Schwarzwerte sind top, die Helligkeit reicht auch für Sonnenlicht aus. Für die Preisklasse liefert das Edge 60 hier nahezu Flaggschiff-Niveau.

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Software, Performance und Akku

Motorola setzt auf eine schlanke Android-Oberfläche mit drei großen Android-Updates und vier Jahren Sicherheitsupdates. Ich persönlich bin kein Fan der Software. Der Helligkeitsregler liegt unpraktisch, der Live-Sperrbildschirm aktiviert sich oft von selbst und die Suchfunktion im App-Drawer ist umständlich. Wer allerdings von einem Pixel-Smartphone kommt, wird hier mit der Software sicher sehr glücklich sein.

Mit dem MediaTek Dimensity 7300 und 12 GB RAM läuft vieles flüssig, aber Ruckler treten beim Hochfahren, in manchen Apps und bei der Kamera auf. Konkurrenzmodelle wie das POCO X7 Pro oder sind günstiger und dennoch performanter.

Der Akku ist 5.200 mAh groß und kann mit dem mitgelieferten 68-Watt-Netzteil in unter 50 Minuten vollständig geladenw werden. Das ist ein guter Wert und ich finde es klasse, dass Motorola einer der wenigen Hersteller ist, der ein Netzteil mitliefert. Die Laufzeit ist auch sehr gut. Ich komme locker durch einen Tag und meist sind sogar bis zu zwei Tage kein Problem. Bei einer durchschnittlichen Screen-On-Time von 5 Stunden habe ich durchschnittlich noch etwa 55 Prozent Akku übrig.

Kamera

Die Triple-Kamera besteht aus:

  • 50 MP Hauptkamera (f/1.8, 1/1.56 Zoll)

  • 50 MP Ultraweitwinkel (122°)

  • 10 MP Telekamera (3x optischer Zoom)

Motorola Edge 60 Kamera

Bild: TechnikNews

Bei guten Lichtbedingungen liefern Haupt- und Ultraweitwinkel-Kamera ordentliche Fotos mit gutem Dynamikumfang, auch wenn Details teils verloren gehen. Farben sind kräftig, aber nicht perfekt aufeinander abgestimmt. Bei schwachem Licht sinkt die Qualität spürbar: Bilder wirken dunkel und rauschig.

Die Zoomkamera ist ein nettes Extra, enttäuscht aber mit überschärften Details und unnatürlichen Farben. Konkurrenzmodelle ohne echte Telekamera – wie das POCO F7 – liefern oft schönere Zoom-Bilder per Digitalzoom. Selfies gelingen solide, könnten aber etwas schärfer sein. Videos wirken stabilisiert und detailreich, maximal in 4K mit 30 FPS.

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Sonstiges

Stereo-Lautsprecher sind vorhanden und klingen bis mittlerer Lautstärke gut, werden bei hoher Lautstärke aber blechern.

Der Vibrationsmotor ist solide, aber nicht auf dem Niveau von Xiaomi. Positiv: Der Fingerabdrucksensor im Display arbeitet schnell und zuverlässig.

Besonders erwähnenswert: die IP69-Zertifizierung, wodurch das Smartphone auch Schwimmen und Tauchen problemlos übersteht.

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Fabian Menzel

Fabian ist schon seit Mitte September 2020 ein Teil von TechnikNews und versorgt die Seite regelmäßig mit diversen News, aber auch mit einigen Testberichten zu Smartphones. Ihm macht es unglaublich viel Spaß und er ist extrem dankbar, so ein tolles Team an seiner Seite zu haben. In seiner Freizeit hört er gerne Musik und fotografiert gelegentlich mit seinem Google Pixel 9 Pro.

Fabian hat bereits 330 Artikel geschrieben und 24 Kommentare verfasst.

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1 Kommentar
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Albert

Meiner Kenntnis nach liegt kein Netzteil dabei