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Xiaomi Smart Band 7 im Vergleichstest: Welches Mi-Band lohnt sich?

Xiaomi Smart Band 7 Titelbild
Bild: TechnikNews
(Beitragsbild: © 2022 TechnikNews)

Mit dem Smart Band 7 hat Xiaomi den jährlichen Ableger der Mi Band Serie vorgestellt. Wir haben ihm gegen das Mi Band 5 und 6 getestet. Lohnt sich ein Upgrade?

Das Smart Band 7 hat einige neue Features spendiert bekommen, dementsprechend aber auch einen neuen Preis. 60 € möchte Xiaomi dafür haben, der Preis liegt aber jetzt schon bei 47 €.  Doch was macht es besser als die Vorgänger, welche wir bereits ausführlich getestet haben?

Display:

Das Highlight des Xiaomi Band ist mal wieder das große Display. Dieses Jahr gibt’s wieder ein größeres, 1,62 Zoll (ca. 4 cm), AMOLED-Panel.  Mit 192 × 490 Pixeln und damit einer Auflösung von 326 PPI ist es sehr scharf und kann bei maximal 500 Nits auch sehr gut. Dieses Jahr gibt es erstmals die Möglichkeit, es auch mit einem Always-On-Display zu nutzen. Das ist super bequem und eine sehr begrüßenswerte Neuerung. Denn je nach Watchface werden Uhrzeit, Datum oder Tag auch immer angezeigt. Hier präferiere ich klar das Band 7, für mich würde ein Wearable ohne Always-On-Display mittlerweile nicht mehr infrage kommen, das ist aber (wie gesagt) persönliche Präferenz.

Xiaomi Smart Band 7 Display

Das Band 7 hat ein Always-On-Display (Bild: TechnikNews)

Sport:

Die Mi-Band-Serie war schon immer für ihre Kompaktheit und trotzdem genaue Sporterkennung bekannt. Das führt das Band 7 fort, doch hebt es nicht unbedingt auf ein neues Level. Die Statistiken wie Schritte oder Puls sind weiterhin recht genau, gerade auch im Vergleich mit anderen Uhren wie der Galaxy Watch (4) oder Huawei Watch (GT 3 Pro). Faustregel ist weiterhin, dass solche Werte aber nur zur Orientierung gelten. Das Band 7 war meist durchschnittlich 300 Schritte neben den Smartwatches. Was alle Bänder aber sind: Wasserdicht. Ich habe nie Probleme die Fitnesstracker mit ins Schwimmbad zu nehmen.

Xiaomi Smart Band 7 Sensor

Das Smart Band 7 hat dieselben Sensoren wie das 6er (Bild: TechnikNews)

Akku des Xiaomi Smart Band 7:

Mein größter Kritikpunkt am Mi Band 6 war damals der Akku, der ging in locker 3–4 Tagen weg. Vorher waren es noch 7–8 beim Band 5 und glatte 14 beim Mi Band 4. Wenn ihr das Band 7 voll aufdreht, sprich durchgehende Pulsmessung, volle Helligkeit und Benachrichtigungen etc, dann kriegt ihr es auch in 3–4 Tagen leer. Ansonsten bin ich in den vier Wochen Testzeit größtenteils bei 7–8 Tagen gelandet, was durchschnittlich dann eine Woche Akkulaufzeit ergibt. Deutlich besser als das 6er, an die alten Mi Band 4 Tage kommt es aber nicht mehr dran. Das Ladegerät ist mittlerweile ein Magnet, beim 7er wirkt das Laden zumindest schneller als beim 6er.

Sonstiges:

Das Smart Band 7 läuft weiterhin auf eigener Software, welche mit einer App verbunden wird. In meinem führte es Alltag dazu, dass ich sie nicht super gerne genutzt habe. Die Software ist teilweise noch ruckelig, die App dafür sehr übersichtlich. Bei den Benachrichtigungen hatte ich das Problem, dass bei zum Beispiel einem WhatsApp Backup jedes neues Prozent als neue Benachrichtigung erkannt wurde. Deswegen habe ich genau diese Benachrichtigungen deaktivieren müssen. NFC gibt’s weiterhin leider nicht. Das hat mit der Bankensituation in Europa zu tun, laut Xiaomi. Wer also mit dem Mi Band bezahlen will, geht nicht.

Xiaomi Smart Band 7 Wetter

Mit dem Smart Band 7 kann weiterhin das Wetter abgerufen werden (Bild: TechnikNews)

Fazit zum Xiaomi Smart Band 7:

Das Smart Band 7 ist mal wieder das beste Mi Band auf dem Markt. Muss man von einem 6er upgraden? Nein, außer man will unbedingt das Always-On-Display. Wer aber ein 5er oder älter, bzw noch gar keins hat, der kann getrost zum Xiaomi Smart Band 7 greifen. Mit unter 50 € ist es außerdem schon in einem Preisbereich, wofür es jeden Cent wert ist.

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Nils Ahrensmeier

Nils ist sehr interessiert in Mobile-Geräte wie Smartphones, Wearables und Kopfhörer. Er schreibt seit 2019 auf TechnikNews - vor allem News und Testberichte. In seiner Freizeit spielt er Schlagzeug und Klavier oder geht seinem Hobby, der Leichtathletik, nach.

Nils hat bereits 301 Artikel geschrieben und 32 Kommentare verfasst.

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