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Apple entwickelt KI-Pin: Wearable-Angriff auf OpenAI ab 2027

Apple AirTag Beitragsbild
Bild: Apple
(Beitragsbild: © 2021 Apple)

Apple arbeitet offenbar an einem kompakten, KI-gestützten Wearable in Form eines Ansteck-Pins. Laut einem Bericht von The Information soll das Gerät die Umgebung des Nutzers erfassen und direkt mit geplanten Produkten von OpenAI konkurrieren.

Hardware: Ein „AirTag“ mit Kameras und Mikrofonen

Das neue Wearable soll optisch an einen AirTag erinnern, fällt laut Bericht von „The Information“ jedoch etwas dicker aus. Apple setzt beim Gehäuse laut Insiderberichten auf eine Kombination aus Aluminium und Glas. Das kompakte Design beherbergt trotz der geringen Größe eine beachtliche Menge an Technik für die Datenerfassung.

Die technischen Spezifikationen des Prototyps im Überblick:

  • Kameras: Zwei Linsen auf der Vorderseite (Standard- und Weitwinkel-Objektiv) erfassen Fotos und Videos der Umgebung.

  • Audio: Drei integrierte Mikrofone zeichnen Umgebungsgeräusche auf, während ein kleiner Lautsprecher die Sprachausgabe übernimmt.

  • Bedienung: Ein physischer Knopf an der Seite dient als primäres Steuerelement.

  • Ladevorgang: Die Energiezufuhr erfolgt induktiv über eine magnetische Rückseite, ähnlich wie bei der Apple Watch.

Strategischer Hintergrund: Der Druck durch OpenAI

Apple reagiert mit dieser Entwicklung auf die Pläne der Konkurrenz. OpenAI bereitet angeblich ein eigenes Wearable für das Jahr 2026 oder 2027 vor. Apple möchte in diesem neuen Marktsegment nicht den Anschluss verlieren. Allerdings befindet sich das Projekt in Cupertino noch in einem sehr frühen Stadium. Internen Quellen zufolge könnte Apple das Vorhaben jederzeit einstellen, falls die Marktaussichten oder die technische Umsetzung nicht überzeugen.

Der Humane AI Pin war zu langsam für den Alltag

Das Startup „Humane“ ist mit ihrem AI Pin in Vergangenheit kläglich gescheitert. (Bild: Humane)

Der Markt für KI-Pins gilt als schwierig. Das Startup Humane, gegründet von ehemaligen Apple-Mitarbeitern, scheiterte 2024 kläglich mit einem ähnlichen Produkt. Deren Pin verkaufte sich weniger als 10.000 Mal und litt unter kurzer Akkulaufzeit sowie langsamer Software. Apple muss daher beweisen, dass ein solches Gadget echte Probleme löst und nicht nur ein teures Accessoire bleibt.

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Release und Integration ins Ökosystem

Ein Marktstart ist laut Bericht frühestens für das Jahr 2027 angedacht. Bisher bleibt jedoch unklar, ob der Pin als eigenständiges Gerät fungiert. Es ist durchaus denkbar, dass Nutzer zwingend zusätzliche Hardware wie AirPods oder eine künftige Smart-Glasses-Brille von Apple benötigen.

Zudem gliedert sich die Entwicklung in Apples generelle KI-Offensive ein. Das Unternehmen tauschte kürzlich die KI-Führung aus und kooperiert mit Google, um Siri auf Basis von Gemini zu modernisieren. Ein dedizierter KI-Pin wäre der nächste logische Schritt, die Frage ist nur, ob es der Pin auf den Markt schafft.

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Nils Ahrensmeier

Nils ist seit 2019 bei TechnikNews und sehr an Smartphones, Lautsprechern, Smartwatches und Smart-Home interessiert. Neben seinem Jurastudium betreibt er seinen eigenen YouTube-Kanal und schreibt auch für das Portal "BASIC thinking"

Nils hat bereits 430 Artikel geschrieben und 33 Kommentare verfasst.

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