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Apple plant Siri-Revolution: „Campos“ soll Chatbot sein

Apple Intelligence Siri
Bild: Apple
(Beitragsbild: © 2026 Apple)

Apple wandelt Siri noch in diesem Jahr in einen vollwertigen generativen KI-Chatbot um. Die neue Technologie trägt den Codenamen „Campos“ und integriert sich tief in iOS 27. Damit beendet Apple seine bisherige Strategie, KI-Funktionen nur dezent im Hintergrund einzusetzen.

Strategiewechsel: Von Siri zu Google Gemini

Apple reagiert nun auf den Erfolg von ChatGPT und Google Gemini. Deshalb vollzieht Software-Chef Craig Federighi eine radikale Kehrtwende. Laut Bloomberg News baut das Unternehmen Siri zu einer dialogorientierten Oberfläche um.

Da die eigene KI-Entwicklung derzeit noch nicht ausreicht, nutzt Apple massiv externe Hilfe. Konkret basiert „Campos“ auf einer spezialisierten Version von Googles Gemini 3. Für diesen Zugriff zahlt Apple jährlich rund eine Milliarde US-Dollar an den Suchmaschinen-Giganten. Zukünftig läuft der Chatbot auf Googles leistungsstarken TPU-Servern, während frühe Updates noch Apples eigene Server nutzen.

Der Zeitplan: Rollout für iOS 26.4 und iOS 27

Der Rollout erfolgt in zwei Phasen, um  laut Bericht die Stabilität des Systems zu gewährleisten:

  • Frühjahr 2026 (iOS 26.4): Den Anfang macht das „Apple Foundation Model v10“ mit 1,2 Billionen Parametern. Es verbessert primär die Analyse von Bildschirminhalten.
  • September 2026 (iOS 27): Der echte Chatbot-Modus erscheint mit iOS 27 (Codename „Rave“) und dem stärkeren Modell v11.

Die neue Siri erledigt komplexe Aufgaben direkt innerhalb von Apps. Beispielsweise sucht die KI Fotos per Inhaltsbeschreibung oder verfasst E-Mails basierend auf Kalenderdaten. Zudem könnte der Chatbot die klassische Spotlight-Suche langfristig komplett ersetzen.

Weiterlesen:  Documents X von Readdle: Dateiexplorer für iOS, iPadOS und macOS kommt mit neuem Design, Smart Actions und mehr

Beim Datenschutz bleibt Apple skeptisch

Trotz der neuen Funktionen bleibt Apple beim Datenschutz vorsichtig. Das Unternehmen diskutiert intern derzeit über das Langzeitgedächtnis der KI. Apple möchte vergangene Interaktionen vermutlich stark begrenzen, um die Privatsphäre der Nutzer zu schützen.

Allerdings könnte diese Entscheidung die Personalisierung im Vergleich zu OpenAI oder Google einschränken. Die offizielle Vorstellung der neuen Technologie findet voraussichtlich auf der WWDC im Juni 2026 statt.

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Nils Ahrensmeier

Nils ist seit 2019 bei TechnikNews und sehr an Smartphones, Lautsprechern, Smartwatches und Smart-Home interessiert. Neben seinem Jurastudium betreibt er seinen eigenen YouTube-Kanal und schreibt auch für das Portal "BASIC thinking"

Nils hat bereits 420 Artikel geschrieben und 33 Kommentare verfasst.

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