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Scapade AirPack mit „Wo ist?“-Integration im Test

Das Scapade AirPack vor weißem Hintergrund
Bild: TechnikNews
(Beitragsbild: © 2026 TechnikNews)

Der Zubehöranbieter Scapade versucht, mit spezialisierten Gadgets für mobiles Arbeiten und Reisen auf sich aufmerksam zu machen. Um sich von der Masse abzuheben, setzt der Hersteller auf eine direkte Integration in Apples „Wo ist?“-Netzwerk. Wir haben uns das Scapade AirPack genauer angesehen und geprüft, ob der smarte Rucksack im Alltag überzeugen kann.

Design und Verarbeitung: Robust und formstabil

Das Scapade AirPack bietet mit einem Volumen von 28 Litern reichlich Stauraum für den Alltag und Kurztrips. Trotz der Abmessungen von wirkt der Rucksack optisch schlank. Bei den Materialien und der Verarbeitung zeigt das Modell im Test keine Schwächen. Das AirPack ist formstabil konstruiert und sackt selbst im leeren Zustand nicht in sich zusammen, was nicht zuletzt an der rundum eingenähten Polsterung liegt.

Mit einem Leergewicht von knapp 1,3 kg bewegt sich der Rucksack in einem akzeptablen Rahmen. Die Oberfläche ist wasserabweisend und hält Regenschauern stand. Allerdings nutzen nur die Seitenfächer speziell versiegelte Reißverschlüsse, während das Hauptfach auf ein klassisches Modell setzt, das immerhin durch innenliegende Regenschutzleisten und eine obere Abdeckung geschützt wird.

Innenraum: Platz für Hardware und Kleidung

Das Hauptfach ist im sogenannten Clamshell-Design gestaltet. Die Reißverschlüsse lassen sich bis zum Boden aufziehen, sodass sich der Rucksack wie ein Koffer aufklappen lässt. Dies erleichtert das knitterfreie Verstauen von Kleidung für ein bis zwei Tage erheblich.

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Für die Hardware bietet das AirPack eine durchdachte Aufteilung:

  • Laptop-Fach: Mit Velours ausgekleidet und erhöht eingenäht, passend für Notebooks bis 16 Zoll.

  • Tablet-Fach: Bietet Platz für ein iPad Pro bis 12,9 Zoll.

  • Zusatzfächer: Vier kleinere Innenfächer organisieren Dokumente, Netzteile und Ladekabel.

Ein deutlicher Kritikpunkt im Alltagstest zeigt sich jedoch an der Außenseite: Es fehlt eine flexible Netztasche oder eine dedizierte Halterung, um eine Wasserflasche schnell greifbar außen mitzuführen.

Sicherheit und Smart-Features: Schloss und Tracker an Bord

Sicherheit wird beim AirPack großgeschrieben. Ein TSA-konformes Nummernschloss an der Oberseite schützt das Hauptfach vor unbefugtem Zugriff. Die Reißverschlüsse der Außentaschen sind zudem mit kleinen Schlaufen gesichert, die ein unbemerktes Öffnen im Gedränge erschweren.

Das namensgebende Highlight ist der fest im Rückenteil integrierte Bluetooth-Tracker. Dieser ist vollständig mit Apples „Wo ist?“-Netzwerk kompatibel. Wird der Rucksack an einem Ort vergessen, sendet das System eine proaktive Warnung an das verbundene iPhone. Der integrierte Akku des Trackers hält laut Hersteller bis zu 6 Monate und lässt sich via MagSafe oder Qi-Ladepad innerhalb von rund 30 Minuten wieder vollständig aufladen.

Technische Daten

  • Volumen: 28 Liter

  • Abmessungen:

  • Gewicht: ca. 1,3 kg (leer)

  • Kompatibilität: Apple „Wo ist?“-Netzwerk (Suchen-App)

  • Sicherheitsfeatures: Integriertes TSA-Nummernschloss, Anti-Diebstahl-Schlaufen

  • Ladezeit Tracker: ca. 30 Minuten (via MagSafe / Qi)

Preise und Verfügbarkeit

Das Scapade AirPack ist zu einem gehobenen Kaufpreis von 149,99 Euro im Handel erhältlich. Angesichts der hohen Verarbeitungsqualität, des guten Tragekomforts mit weicher Rückenpolsterung und der smarten Zusatzfunktionen wie dem Schloss und der Tracker-Integration geht das Preis-Leistungs-Verhältnis für technikaffine Nutzer absolut in Ordnung.

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Nils Ahrensmeier

Nils ist seit 2019 bei TechnikNews und sehr an Smartphones, Lautsprechern, Smartwatches und Smart-Home interessiert. Neben seinem Jurastudium betreibt er seinen eigenen YouTube-Kanal und schreibt auch für das Portal "BASIC thinking"

Nils hat bereits 417 Artikel geschrieben und 33 Kommentare verfasst.

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