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Fitnesstracker von Jawbone vor dem Aus?

Bild: TechnikNewsNET
(Beitragsbild: © 2016 TechnikNewsNET)

Jawbone, der Hersteller von Fitnesstrackern der UP‐Reihe, soll Berichten zufolge die Produktion seiner Geräte gestoppt haben und ebenfalls nach Interessenten für die Lautsprecher‐Sparte suchen. Die restlichen Geräte wurden für einen relativ niedrigen Preis an einen Zwischenhändler verkauft.

Fitnesstracker sind Schrittzähler die je nach Hersteller und Preisklasse extra Funktionen wie zum Beispiel Puls‐ oder Schlafmessung anbieten. Die Daten werden dann meist mit dem Smartphone und der dazugehörigen App synchronisiert und grafisch aufbereitet.

Wie konnte es dazu kommen?

Mögliche Gründe für das Ausscheiden von Jawbone sind Smartwatches und Smartphones, die die selben Funktionen wie ein Fitnesstracker bieten und somit deren Verkauf erschweren.

Was bedeutet das für die Besitzer eines Jawbone UP?

Es ist zwar nicht sicher wie der Support und Firmware‐Updates geregelt werden, aber es ist zu vermuten, dass der Support und somit auch die Aktualisierungen der Software in Zukunft nicht von dem Zwischenhändler angeboten werden und jetzige Besitzer sich auf User‐Communitys verlassen müssen. Wie es mit Garantieansprüchen aussieht, ist auch noch abzuwarten.

Kann ich mir keinen UP‐Fitnesstracker mehr kaufen?

Doch, lokale Geschäfte und Onlinehändler haben natürlich noch einige Geräte in ihren Lagern und können somit noch weiter vertrieben werden!

Wird es also keine neuen Fitnesstracker mehr geben?

Das kann man nicht sagen, möglich ist es trotzdem. Eine weitere Möglichkeit ist, dass Jawbone, nach vorheriger finanziellen Stabilisierung, einen Umschwung zu Smartwatches wagt und so versucht, wieder in den Fitnesssektor einzusteigen.

Bedeutet dies das Ende?

Nein! Jawbone scheint schon an etwas neuem zu arbeiten, denn erst im Januar diesen Jahres hat das Unternehmen 165 Millionen US‐Dollar durch eine Finanzierungsrunde eingenommen und soll sich laut The Verge nun auf medizinische Geräte zum Beispiel zur Herzüberwachung fokussieren. Mit einer ersten Vorstellung der neuen Pläne und somit Produkte ist schon im Sommer 2016 zu rechnen. Ob diese aber auch unter der Marke UP vermarktet werden, bleibt abzuwarten.

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