Neue FRITZ!Box-Generation mit überarbeitetem Design

FRITZ! hat auf der IFA 2026 mit der FRITZ!Box DSL/Fiber 7-90 das erste Modell einer neuen Router-Generation vorgestellt. Neben einer neuen Namensgebung führt der Hersteller auch ein grundlegend überarbeitetes Gehäusedesign ein.
Die Box kann stehend, auf dem Boden oder an der Wand montiert werden und verfügt über eine integrierte Kabelführung, bei der die Anschlüsse an der Unterseite sitzen. Die Bedienung wurde auf eine Taste und eine Status-LED reduziert. Gleichzeitig ermöglicht die neue Konstruktion laut Hersteller eine günstigere Positionierung der insgesamt elf Antennen. Für die Kühlung setzt FRITZ! auf ein passives System ohne Lüfter; die durchschnittliche Leistungsaufnahme soll bei rund 12 Watt liegen. Auch die zuvor bekannte Namenskennung „AVM“ fällt komplett Weg, die Marke bleibt nun als „FRITZ!“ bestehen.
Wi-Fi 7 mit bis zu 12,2 GBit/s und Multi-Gigabit-LAN
Technisch ist die FRITZ!Box DSL/Fiber 7-90 sowohl für Glasfaser- als auch DSL-Anschlüsse ausgelegt. Unterstützt werden unter anderem GPON mit bis zu 2,5 GBit/s, AON mit bis zu 1 GBit/s sowie DSL inklusive Supervectoring 35b mit maximal 300 MBit/s. Im WLAN arbeitet der Router mit Triband-Wi-Fi 7 auf 2,4, 5 und 6 GHz und erreicht laut Hersteller eine kombinierte Datenrate von bis zu 12,2 GBit/s. Dabei entfallen jeweils bis zu 5.760 MBit/s auf das 5- und 6-GHz-Band sowie 688 MBit/s auf 2,4 GHz. Auch Multi-Link Operation und WLAN-Mesh werden unterstützt. Für kabelgebundene Geräte stehen zwei 2,5-Gigabit-Anschlüsse sowie zwei Gigabit-LAN-Ports zur Verfügung.
Smart Home, Telefonie und neues Namensschema
Neben der Netzwerkfunktion übernimmt die neue FRITZ!Box weiterhin Aufgaben als Telefonie- und Smart-Home-Zentrale. Dafür sind DECT, DECT ULE und Zigbee integriert, zusätzlich werden IP- und SIP-Telefonie sowie ein analoger Telefonanschluss unterstützt. Ein USB-Anschluss ermöglicht die Nutzung von Speichermedien oder Druckern. Als Betriebssystem soll FRITZ!OS 8.50 mit Funktionen wie VPN, Kindersicherung, NAS, Mediaserver und Gast-WLAN zum Einsatz kommen. Mit dem Modell führt FRITZ! außerdem ein neues Namensschema ein: Die Bezeichnung nennt künftig zunächst die unterstützte Anschlussart, während die folgende Zahlenkombination Hinweise auf WLAN-Generation und Baureihe geben soll.
