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Angry Birds Evolution im Apptest

Bild: Rovio
(Beitragsbild: © 2018  Rovio)

Lange Zeit spielte ich gerne die Games der Angry Birds Reihe. Ich mochte damals das Konzept und die gefühlte unendliche Anzahl der verfügbaren Level. Doch irgendwann fand nicht nur ich Angry Birds einfach nur noch langweilig. Angry Birds Evolution änderte meine Meinung wieder. Mein Apptest.

Das zeichnete die alten Angry Birds Teile aus

Das wohl größte Merkmal von allen Angry Birds Spielen jemals war die 2D – Grafik der Level. Auch die Story blieb so ziemlich jedes Mal unverändert oder sehr ähnlich zu einem anderen Teil: man musste immer mit den Vögeln die von den Schweinen geklauten Eier zurückholen. Dabei schießt man diese mithilfe einer Steinschleuder gegen die feindlichen Schweine, die sich hinter Hindernissen befinden können. Ein Level hat man beendet, sobald man alle Schweine abgeschossen hat. Positiv erinnern kann ich mich auch an das, dass es in jedem Teil wirklich viele Level zum Absolvieren gab. So blieb der Spielspaß eine Zeit lang aufrechterhalten.

Die Story in Angry Birds Evolution

In Angry Birds Evolution gibt es aus meiner Sicht zum ersten Mal eine richtige Veränderung in der Story. Man startet das Spiel in der Vogelstadt auf der Vogelinsel. Von dort aus muss man sich über einen Pfad befüllt die Level durch die Insel kämpfen und die Schweine in diesen besiegen. Zusätzlich hat man noch die Aufgabe, den sogenannten Adlertrupp wieder zusammenzuführen.

Der Ausgangspunkt des Spiels: die Vogelstadt (Screenshot: © TechnikNews, 2018)

Hat man einen dieser Adler zurückgeholt, so bekommt man einen neuen Platz für einen weiteren Vogel in seinem eigenen Kampftrupp gegen die Schweine. Alles in allem packt mich das Grundkonzept von Angry Birds Evolution mehr, als es das der alten Teile tat. Diese Neuerung war aus meiner Sicht auch dringend notwendig.

Die Levelauswahl

An Angry Birds mochte ich besonders, dass es wirklich viele Level gab, welche auch nicht immer so einfach zum Absolvieren waren. Dadurch hielt der Spielspaß für eine ziemlich lange Zeit an und hörte nicht, wie etwa bei Monument Valley 2, nach zwei Stunden schon auf. Auch in Angry Birds Evolution gibt es ziemlich viele Level. Aktuell bin ich etwa bei der Hälfte der Insel und habe das Spiel so seit etwa zwei bis drei Wochen. Zudem sind die Level auch nicht immer ganz so einfach. Es scheinen auch immer zusätzliche Level auf der Insel auf, die man mit dem Kundschafterteam, bestehend aus insgesamt drei Kundschaftern, freischalten kann. Hat man alle drei Kundschafter einmal verwendet muss man ungefähr 40 Minuten warten, bis man dies wieder tun kann.

Bei der Karte der Vogelinsel kann man die Level finden (Screenshot: © TechnikNews, 2018)

Grafik und Leveldesign

Eines der größten Merkmale der alten Angry Birds Teile: die 2D – Grafik. Nun hat sich Rovio auch von dieser getrennt. Man hat die ganze Grafik auf 3D umgestellt. Das Ganze beginnt schon beim Ausgangspunkt, der Vogelstadt. Es zieht sich dann weiter über die Karte der Vogelinsel bis in die einzelnen Level, zu denen ich gleich noch etwas sage. Öffnet man die Vogelinsel, so bemerkt man besonders, dass sich die Entwickler bei der Grafik echt viel Mühe gaben. Hier gibt es wirklich außerordentlich viele kleine grafische Details.

Die Level sehen jetzt auch anders aus. Die Schweine stehen versteckt hinter Hindernissen im rechteckigen Spielfeld. Die Vögel warten an der unteren Seite des Feldes auf ihren Einsatz. Rund um das Spielfeld wurde auch mit sehr vielen grafischen Details gearbeitet, dennoch war ich hier weniger beeindruckt als da, wo ich die Vogelinsel zum ersten Mal sah. Alles in allem ist die Umstellung auf 3D aus meiner Sicht sehr gut gelungen.

Spielmechanik

Die Spielmechanik haben die Entwickler auch komplett überarbeitet. Wie sich vielleicht alle erinnern, musste man in den alten Teilen von Angry Birds die Vögel mit einer Steinschleuder auf die Schweine schießen und diese so besiegen. Dabei konnte man die Vögel auch nicht in beliebiger Reihenfolge abschießen, sondern musste sie der vorgegebenen Reihenfolge nach abfeuern.

Dadurch, dass die Level nun in einer 3D – Optik gehalten wurden, wurde auch die Spielmechanik dementsprechend darauf angepasst. Man muss nun die Vögel mit einem Finger in das Feld schießen, was mir sehr gut gefiel. Nun ist es auch möglich, die Vögel in beliebiger Reihenfolge anzufeuern. Beachten muss man aber, dass nicht alle Vögel zu allen Zeitpunkten verfügbar sind, denn sie müssen immer wieder ihre Energie aufladen.

Die überarbeitete Spielmechanik gefällt mir sehr (Screenshot: © TechnikNews, 2018)

Die einzelnen Vögel

Normalerweise war es immer so, dass man vorgeschrieben bekommen hat, mit welchen Vögeln man gegen die feindlichen Schweine kämpfen muss. Das hat sich jetzt geändert. Jetzt kann man sein Kampfteam selbst zusammenstellen und die einzelnen Vögel auch verbessern. Die Anzahl der Vögel, die für einen kämpfen können, kann man erweitern, indem man, wie vorher schon erwähnt, Adler des Adlertrupps wieder zurückbringt. Jeder Vogel hat außerdem je nach Farbe eine gewisse Superkraft und auch eine gewisse Anzahl an Sternen. Diese gibt an, wie stark der gefragte Vogel ist.

Nun kann man selbst bestimmen, mit welchen Vögel man kämpfen will (Screenshot: © TechnikNews, 2018)

Zusammenfassung und Fazit

Angry Birds Evolution hat mich nach den Jahren ohne Angry Birds endlich wieder überzeugt. Das Ganze fängt mit der neuen Grafik an. Endlich hat sich Rovio von 2D gelöst und auf 3D gesetzt. Das ist auch aus meiner Sicht ziemlich gut gelungen. Alle Elemente wurden aus meiner Sicht sauber und mit viel Details umgesetzt. Mich hat auch gefreut, dass es wieder so viele Level gibt. Ebenfalls hat mich dann noch die neue Spielmechanik voll und ganz überzeugt. Die Idee mit der Steinschleuder in alten Teilen von Angry Birds war nicht schlecht, doch das hier gefällt mir aktuell etwas mehr.

Leider bringt die 3D – Grafik einen entscheidenden Nachteil mit sich. Die App ist wenn man sie auf Android herunterlädt schon über 400MB groß und stürzte bei mir auch einige Male deshalb ab. Deshalb glaube ich, dass das Spiel auf schwächeren Geräten nicht wirklich spielbar sein wird. Anhang: Seit dem Weihnachtsupdate hatte ich mit meinem Moto G4 Plus keine Abstürze mehr.

Alles in allem kann ich Angry Birds Evolution weiterempfehlen, da es mit dem komplett überarbeiteten Konzept einige Stunden Spielspaß bringen kann. Zudem kann man es im AppStore und im PlayStore kostenlos herunterladen.

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David Haydl

David wohnt in Graz und ist eines der neueren Mitglieder hier auf TechnikNews. Technik hat ihn schon immer durch sein Leben begleitet, dies möchte er nun auch schriftlich gerne bei TechnikNews festhalten. Aktuell schreibt Artikel zu diversen Neuigkeiten in der Technikwelt und Apptests. Hin und wieder erscheinen von ihm auch Testberichte und Kolumnen.

David Haydl hat bereits 42 Artikel geschrieben und 13 Kommentare verfasst.

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