Ledger Flex und Stax im Test: Kryptowährungen in der eigenen Verwahrung

Kryptowährungen werden seit Jahren immer bekannter und brauchbarer in unserer Gesellschaft. Der Wallet-Hersteller Ledger hat uns für einen Test den Ledger Flex und Stax zur Verfügung gestellt. Wozu man sie braucht, erläutern wir Euch in diesem Artikel.
Es gibt zahlreiche Broker und Software-Wallets, mit denen man heutzutage diverse Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum et cetera käuflich erwerben kann. Doch diese haben technische und rechtliche Hürden, wenn es um den Besitz geht. Ledger löst diese Hürden problemlos.
Wer seine ersten zehn Euro in Kryptowährungen stecken und sich leicht annähern möchte, der sollte zu Beginn auf sogenannte Software-Wallets setzen. Sobald jedoch höhere Summen ins Spiel kommen und Kryptos zur Vermögensverwahrung dienen, sollte man definitiv zu einer Hardware-Wallet wie von Ledger greifen. Preislich ist der Einstieg ab 249,00 Euro zwar etwas höher, jedoch ist es ein sinnvolles Investment in Sicherheit und die eigene Kontrolle.
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Not Your Key, Not Your Coin
Dieser in der Kryptoszene verbreitete Satz kommt nicht ohne Grund daher. Denn wer auf einer Trading-App wie Trade Republic oder auch Scalbale Capital z. B. Bitcoin erwirbt, erhält keine Sicherheit über die Verwahrung dieser Coins. Man beteiligt sich lediglich an der Wertentwicklung. Im Falle einer Pleite des Brokers kann es passieren, dass man selber monetäre Probleme bekommt. Denn wenn der Nutzer nicht die 24 Wörter im eigenen Besitz hat, hat sie eine dritte Instanz wie der Broker, was genau nicht der grundsätzliche Gedanke an der Erfindung von Krypto ist.
Was macht Ledger besser?
Nun kommen wir jedoch zur sicheren und simpleren Lösung für die Kryptoverwahrung: Ledger Flex und Ledger Stax.
Ledger Flex und Stax sind sogenannte Hardware-Wallets, welche wie ein Geldbeutel in der eigenen Hosentasche sind. Du bekommst bei der Einrichtung der Wallets deine 24 Wörter, die du sicher verwahren musst. Ledger gibt dir sozusagen die vollständige Macht über deine Bitcoin, Solana und mehr. Nur mit den 24 Wörtern erhältst du im Notfall Zugriff auf deine erworbenen Kryptos.
Ledger Flex
Ledger Flex und Stax sind jeweils lediglich nur Produkte, welche sich im Design und im Preis unterscheiden. Der Ledger Flex ist der kostengünstigere Einstieg, wenn man seine erste eigene Hardware-Wallet erwerben möchte.
Es wird ein USB-C Kabel mitgeliefert, um die Wallet mit Strom zu versorgen und auch mit iOS, Android, Windows, Mac und Linux zu verbinden. Das ist wichtig um die „Ledger Live“ App zu nutzen, womit man seine Kryptos verwalten kann. Die Verwaltung zwischen Endgerät und Hardware-Wallet kann ebenfalls via Bluetooth oder NFC gesteuert werden. Praktisch ist ebenso, dass Ledger einen sogenannten Recovery Sheet in den Karton packt, auf dem man sich sicher und nachhaltig seine 24 Wörter notieren kann, sollte eine Hardware-Wallet mal einen Defekt haben oder man technisch upgraden möchte.
Denn nur mit den Wörtern kann man wieder auf seine Kryptowährungen zugreifen. Positiv ist auch der wichtige Vermerk, dass man seinen Recovery Sheet nicht digital absichern sollte, um die physische Sicherheit und Abtrennung zum Internet zu gewährleisten.
Welcher eignet sich für wen?
Ob Ledger Stax oder Flex, ist eine Sache des eigenen Geschmacks. Durch die E-Ink Displays sind beide enorm energiesparend und haptisch gleich zu bedienen. Der Vorteil des Ledger Stax liegt darin, dass man ihn in ein Magnetisches Klappcase legen kann und einen Rundumschutz erhält, während der Flex ohne zusätzlichen Schutz daherkommt. Technisch sind beide Geräte jedoch gleich zu bedienen.
Mein persönlicher Favorit
Sowohl der Ledger Stax als auch Flex sind preiswert und hochwertig verarbeitet. Dennoch ist mein persönlicher Favorit der Ledger Stax, da er in meinen Augen durch seine Bauweise und Art der Anwendung besonders wirkt.
Preise und Verfügbarkeit
Aktuell belaufen sich die Preise auf der offiziellen Website auf 399,00 € für das Stax Modell und 249,00 € für das Flex Modell

