Das Blockieren von Werbung entzieht uns die Finanzierung!
Das Recherchieren und Verfassen von Artikeln kostet viel Zeit. Das Betreiben unserer Infrastruktur kostet Geld.
All das wird mit Werbeeinnahmen finanziert.
Wir mögen Werbung ebenso wenig – deswegen verzichten wir auf nervige Banner und Pop-Ups.
Bitte gib uns eine Chance und deaktiviere Deinen Adblocker!
Alternativ kannst Du uns hier freiwillig unterstützen.
Sprache:  Deutsch English (Beta)

Folgen:

Nothing ear(1): Was können die transparenten In-Ears?

Nothing Ear 1 Titelbild
Bild: TechnikNews
(Beitragsbild: © 2022 TechnikNews)

Mit den Nothing ear(1) hat der OnePlus Co-Gründer von OnePlus, Carl Pei, sein erstes Produkt nach Verlassen der Firma auf den Markt gebracht. Wir haben’s getestet.

Lieferumfang

Im Lieferumfang der TWS befinden sich die TWS selbst im Ladecase, sowie noch ein paar Eartips und ein USB-A auf USB-C Kabel (ca. 25 cm) zum Laden.

Design, Verarbeitung

Die Nothing ear(1) habe ein spezielles Design. Das meine ich positiv, sowie negativ. Während mir das transparente Design durchaus gut gefallen hat, hat es meinem Umfeld eher nicht. Es ist deswegen schon speziell, ihr müsst auf sowas stehen. Gleiches gilt für das Case, was zwar groß ist, aber durch die Durchsichtigkeit leichter wirkt als es aussieht. Das Case ist aus dickem Plastik gefertigt und kriegt leider super schnell Kratzer in die Verarbeitung. Es ist durch die Durchsichtigkeit halt alles sichtbarer als bei anderer Verarbeitung.

Die In-Ear selbst sind IPX4 Spritzwassergeschützt und ähneln den AirPods Pro. Das tun mittlerweile aber viele TWS, weswegen ich hier keinerlei Kopie vorwerfen würde.

Tragekomfort

Die ear(1) sitzen richtig gut. Ich musste gar nicht die anderen Eartips ausprobieren, die vorinstallierten saßen bereits sehr fest und isolieren gut. Natürlich ist das alles individuell, aber so gut saßen seit langem keine In-Ears bei mir. Ich konnte mit den TWS auch Sport treiben, ohne dass mir die Kopfhörer rausgefallen sind oder es angedroht haben. Hier hat Nothing alles richtig gemacht (meiner Meinung nach).

Nothing Ear 1 Tragekomfort

Akkulaufzeit

Mit 5 Stunden geben die Londoner die Akkulaufzeit an, durch 5x nachladen sollen durch das Case bis zu 30 Stunden erreicht werden. In der Praxis machten die ear (1) aber schon nach 4 Stunden und 20 Minuten schlapp. Somit werden die 5h nicht erreicht, was aber an sich schon wenig ist. Eine Woche ohne zu laden ist bei meinem Nutzungsverhalten schon drinnen, über Schnellladen kann in 10 Minuten eine weitere Stunde an Akkulaufzeit nachgeladen werden. Das funktioniert per USB-C, die Kopfhörer können aber auch per drahtlosem Laden wieder aufgefüllt werden.

Nothing Ear 1 Akkulaufzeit

Klangqualität

Die ear (1) haben einen 11,6 mm großen Graphentreiber, welcher zusammen mit Teenage Engineering angepasst wurde. Dieser sorgt für einen ausgewogenen Klang mit sauberen Höhen und starkem Bass. Zwar stoßen die ear (1) gerade bei größeren Tracks wie Filmmusik mit viel unterschiedlichen Klängen an ihre Grenzen, doch für unterwegs Musik hören habe ich die ear (1) gerne genutzt.

Nothing Ear 1 Sound

Das Noise Cancelling und der Transparenzmodus sind Standard. Es ist auf keinen Fall das Highlight der Kopfhörer, gewählt werden kann zwischen einem leichten und einem starken Modus. Der ANC Modus hebt dann die Mitten und Bässe hervor, damit auch so eine stärkere Geräuschunterdrückung erzeugt wird. Für den Alltag in der U-Bahn reicht der Modus aber aus, gleiches gilt für ein paar Gespräche mit dem Transparenzmodus. Dieser hat ein leichtes Rauschen durch die Mikrofone, erfüllt aber seinen Zweck.

Nothing ear(1): App und smarte Features

Eine App fehlt mir meistens bei TWS unter 100 Euro, hier hat Nothing gute Arbeit geleistet. Die App ist sowohl für iOS als auch für Android erhältlich und wird per Google Fast-Pair installiert. Sprich: Auf einem Android-Gerät reicht ein einziges Öffnen der Ladeschale und die TWS werden verbunden, sowie die App installiert. In dieser können ein Equalizer eingestellt werden, die Steueroptionen individualisiert sowie der ANC eingestellt oder der Transparenzmodus angeschaltet werden.

Nothing Ear 1 App

Auch die Latenz kann fokussiert werden, oder ein Update für die Kopfhörer installiert werden. So wurde im Februar noch eine Unterstützung für den Google Assistant oder Siri nachgeliefert. Auch eine Trageerkennung haben die Kopfhörer, die kann ebenfalls in der App an oder ausgeschaltet werden.

Preise und Verfügbarkeit

Die Nothing ear (1) gibt es in Schwarz oder Weiß für 99 Euro UVP beim Hersteller selber, oder bei ausgewählten Händlern wie Amazon oder Alza (dort bereits für aktuell 75 €).

Nothing ear(1): Fazit

Mit den Nothing ear (1) bringen die Londoner einen gelungenen TWS auf den Klang. Einzigartiges Design, guter Klang sowie eine gute App und ein fairer Preis schnüren ein gelungenes Gesamtpaket. Auch Funktionen wie ANC oder drahtloses Laden hat für diesen Preis längst nicht jeder Hersteller, was die Kopfhörer aus dem Markt der vielen TWS heraushebt. Verbesserungen wünsche ich mir jedoch bei der Akkulaufzeit sowie der Kratzfestigkeit der Ladeschale.

Empfehlungen für Dich

>> Unterstütze uns durch einen Kauf über Amazon <<

Nils Ahrensmeier

Nils ist sehr interessiert in Mobile-Geräte wie Smartphones, Wearables und Kopfhörer. Er schreibt seit 2019 auf TechnikNews - vor allem News und Testberichte. In seiner Freizeit spielt er Schlagzeug und Klavier oder geht seinem Hobby, der Leichtathletik, nach.

Nils hat bereits 285 Artikel geschrieben und 30 Kommentare verfasst.

| Twitter | YouTube | Dell XPS 15 2in1 | Pixel 6 Pro
Mail: nils.ahrensmeier|at|techniknews.net | bitte NICHT für allgemeine Anfragen, Kooperationen! Hier lang: Kontakt
guest
Dein Name, der öffentlich angezeigt wird.
Wir werden Deine Mailadresse nicht veröffentlichen.
2 Kommentare
neueste
älteste beste
Inline Feedbacks
View all comments
danilkazzz

Schön – endlich mal ein Techblog der alten Schule. Ehrliche, echte Tests und gezielt gewählte News. 🙂 Macht weiter so

Cookie Consent mit Real Cookie Banner