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Razer Basilisk V3 im Test: Die Beste seiner Art

Die Razer Basilisk V3 ist nun schon die dritte Generation der beliebten Basilisk-Reihe. TechnikNews hat die Gaming-Maus getestet. 

Vielen Dank an Razer Deutschland für die Leihgabe des Testgerätes. Wir haben die Maus unter NDA für drei Wochen testen können, dies beeinflusst aber keineswegs den Testbericht. 

Die Basilisk V3 soll durch Ergonomie, Widerstand und Griffigkeit in der Hand überzeugen. An technischen Neuerungen wurden von der Basilisk V2 auf V3 einige Funktionen der Basilisk Ultimate übernommen. So ist nun der „Razer Focus+ Sensor“ verbaut worden, welcher bis zu 26.000 DPI leisten kann. Das dritte Modell hat neuerdings eine Underglow-Beleuchtung, welche aus 11 LED besteht. Das Logo sowie das Scrollrad ist weiterhin ebenfalls beleuchtet. Razers Scrollrad ist nun neigbar und kann physisch in zwei Modi gestellt werden.

Razer Basilisk V3 Design

Das Design der Basilisk V3 ist relativ unverändert im Vergleich zu älteren Generationen (Bild: TechnikNews)

Unboxing:

Maus im Praxistest:

Die Maus liegt gut in der Hand. Könnte aber mit ca. 100g ein wenig zu schwer für manche E-Sportler sein. Die Maus ist klar für Palmgriff oder Claw Griff ausgelegt, für mich war der Palmgriff am ergonomischen. Während die Handballenauflage und die Maustasten aus hochwertigem Kunststoff bestehen, ist die Daumenauflage aus gummiert und mit kleinen Noppen verarbeitet. Das Mausrad kann nun nach links oder rechts bewegt werden, dies kann in Spielen sehr nützlich werden.

Razer Basilisk V3 Griff

Die Basilisk V3 ist eher was für „Palm“ Greifer

Neu ist ebenfalls eine physische Kontrolle des Mausrads. So kann nun zwischen zwei Modi geschaltet werden. Der erste Modus mit dem Namen „taktiler Widerstand“ gibt es bei jedem Scroll ein kleinen „Klick“, was für das cyceln zwischen Items in Spielen wie Counter Strike oder Valorant nützlich ist. Der „Free Spin“ Modus ist der „normale unendlich“ Modus, was gerade bei PDF Dokumenten oder großen Webseiten hilft. Razer hat auch einen „Smart-Reel-Modus“ eingebaut, welcher zwischen diesen beiden Modi „intelligent“ wechseln soll. Das klappt im Alltag nur so semi gut. Die Verzögerung ist minimal, aber merkbar. So habe ich diesen nach 1-2 Tagen wieder ausgeschaltet und nur bei Gaming aktiviert.

Razer Basilisk V3 Mausrad

Das Mausrad lässt sich nach links oder rechts drücken, das Scrollen hat zwei Modi. (Bild: TechnikNews)

Sensor der Basilisk V3:

Was Razer typisch herausragend ist, das ist der Sensor. Mit maximal 26000 DPI (die wohl kein Mensch nutzen wird) ist der Sensor extrem präzise und leistet sich keinerlei Fehler. In der Software können bis zu fünf DPI-Stufen eingestellt werden, welche per Taste an der Unterseite abgerufen werden kann. Apropos Software, Razer Synapse bietet viele Einstellungsmöglichkeiten und hat ein eigenes „Studio“ für die RGB Beleuchtung. Diese kann synchron über die Razer-Hardware eingestellt werden und wird über die Cloud auf allen Rechnern eingestellt. Angeschlossen wird die Maus über ein 1,8 Meter langes USB-Kabel, welches Razer typisch mit einem Textilmantel „eingehüllt“ ist. Dies ist Widerstandsfähiger und fühlt sich gut in der Hand an.

Razer Basilisk V3 Rueckseite

Die Rückseite der Basilisk V3 hat Pads für Standfestigkeit. (Bild: TechnikNews)

Fazit:

Die Razer Basilisk V3 ist eine sehr gute Maus für einen guten Preis von 80 Euro. Ich hatte zuerst Angst, dass diese nicht als „Büromaus“ dient, da der Fokus stark auf Gaming liegt, dem ist aber nicht so. Die Ergonomie ist sehr gut. Die weiteren Tasten etablieren sich schnell im Alltag (gerade die zwei Seitentasten für Vor und Zurück im Webbrowser) und das RGB sieht schick aus (ist aber definitiv Ansichtssache, das ist mir bewusst). Ein wenig unsicher tue ich mich bei der neuen Scroll-Funktion. Ja, für manche Spiele ist sie sicherlich interessant, doch im Alltag wirklich genutzt habe ich sie aber nicht. Dies ist aber nur ein kleines Detail, für viele dürfte sie unverzichtbar im Alltag werden.

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Nils Ahrensmeier

Nils ist sehr interessiert in Mobile-Geräte wie Smartphones, Wearables und Kopfhörer. Er schreibt seit 2019 auf TechnikNews - vor allem News und Testberichte. In seiner Freizeit spielt er Schlagzeug und Klavier oder geht seinem Hobby, der Leichtathletik, nach.

Nils hat bereits 227 Artikel geschrieben und 23 Kommentare verfasst.

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