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Teufel Boomster (2021) im Test: Mehr als nur „Bass“

Teufel Boomster 2021 Titelbild
Bild: TechnikNews
(Beitragsbild: © 2021 TechnikNews)

Mit dem Teufel Boomster aus 2021 haben die Berliner bereits die dritte Version ihres Bluetooth-Lautsprechers auf den Markt gebracht. Wir haben ihn getestet. 

Unboxing und Ersteinrichtung

Der Boomster (2021) wird in Karton geliefert, neben dem Lautsprecher liegt noch das Netzteil, sowie die Fernbedienung für den Lautsprecher bei. Die Ersteinrichtung war genauso unspektakulär einfach. Da der Lautsprecher ein reines Bluetooth/Klinke Gerät ist, braucht es keine Apps mit Updates usw. Einfach per Bluetooth gekoppelt und schon läuft die Musik.

Design und Verarbeitung

Den Boomster gibt es in zwei Farben, klassischem Schwarz und „Sand“ Weiß. Je nach Einsatzort solltet ihr euch also überlegen, was besser passt, das Weiß könnte eher in eine Küche passen, während die schwarze Version in einem Partykeller gut aufgehoben ist. Bei der Verarbeitung gibt es nicht viel zu meckern. Der Lautsprecher ist gut verarbeitet, das genutzt Material fühlt sich hochwertig an. Durch den Metallgriff kann der Boomster ohne Probleme getragen werden, die Gummifüße geben dem Lautsprecher halt. Mit 4 KG ist der Lautsprecher aber nicht besonders leicht, ich müsst euch also im Klaren sein, dass dies keine Bluetooth-Box zum „rumtragen“ ist. Portabel ist sie trotzdem, IP X5 (gegen einen gezielten Wasserstrahl) zertifiziert ist sie auch.

Verbindungsmöglichkeiten

Die Verbindung mit dem Teufel Boomster läuft entweder über Bluetooth, oder 3,5 mm Klinke. Dabei ist der neueste Bluetooth 5.0 Standard verbaut worden, welche auch das Verbinden mit zwei Geräten gleichzeitig ermöglicht. So können sich auch zwei Personen mit der Box verbinden und abwechselnd Musik abspielen. Es können auch zwei Teufel Boomster verbunden werden, um echten Stereo Klang zu erzeugen. Für hochqualitative Audio wird Qualcomm aptX unterstützt, für Radio-Audio DAB+. Verbindungsprobleme gab es selbst keine, die Audio lief ohne Probleme. Nur habe ich gerne zwischen AUX und Bluetooth gewechselt (wenn der Boomster stationär genutzt wurde), doch das Bluetooth Modul lief weiter. So musste ich mein Smartphone immer manuell entkoppeln, da ich dies sonst nicht (für Audio) nutzen konnte.

Ein USB-A Anschluss für das Laden des Smartphones oder Tablet ist auch verbaut worden, das hat meinen Akku das ein oder andere Mal in der Testzeit gerettet.

Akkulaufzeit und Laden

Die Box wird leider nicht über USB-C, sondern mit einem eigenen Ladegerät geladen. Der Ladeprozess dauert ca. 3h für eine volle Ladung (des 7500 mAh Akkus), welche im Alltag (bei mittlerer Lautstärke) für so 17-18h gereicht hat. Bei voller Lautstärke mit angeschlossenem Smartphone kriegt man den Boomster aber auch in 6–7 Stunden leer. Das reicht also definitiv für einen langen Abend aus, wenn’s angenehmer für die Nachbarn sein soll auch für mehrere.

Teufel Boomster 2021 Laden

Während des Laden kann der Vorgang mit Stromicons verfolgt werden. (Bild: TechnikNews)

Funktionen des Teufel Boomster (2021)

Der Boomster hat mehrere Tasten auf der Oberseite, der Lautsprecher kann aber auch per Fernbedienung gesteuert werden. Der Boomster hat hinter dem Gitter ein Display, welches Text und Zahlen durch große, rote Lettern anzeigt. Ein langes Drücken auf den An/Aus Schalter zeigt die verbliebene Akkukapazität, direkt rechts daneben findet sich eine Taste zum Einstellen der Bassintensität. Des Weiteren kann auch zwischen Bluetooth und AUX per Taste gewechselt werden, daneben befinden sich Tasten zum Start/Stopp sowie vor und zurück in der Playlist.

Neben den Bedienelementen finden sich drei Preset-Tasten für das Abspeichern von UKW/DAB+ Sendern, um diese ohne lange Suche ansteuern zu können. Ganz am Rand sitzen noch eine Lauter und Leiser Taste. Diese haben in der Praxis alle gut funktioniert, doch sind nicht beleuchtet. Die Tasten sind somit im Dunkeln nur schwer ablesbar und müssen deswegen erfühlt werden.

Klang

Kommen wir zum wichtigsten, dem Klang des Lautsprechers. Dieser ist (wie der Name vermuten lässt) Basslastig, aber keine reine „Boombox“. Der Lautsprecher bietet auch in den Höhen und Mitten einen guten Klang, dazu aber später mehr im Text. Im inneren des Boomsters sitzen 5 Treiber, welche für einen sehr guten Sound sorgen. So sitzen auf der linken sowie auf der rechten Seite ein Hoch und ein Mitteltöner, welche durch einen mittigen Tieftöner in ein 3-Wege System integriert werden. Auf der Rückseite finden sich dann noch zwei Passivradiatoren, welche dem Bassraum Luft zum „atmen“ geben.

Dieses System sorgt für einen präzisen, ausgeglichenen Klang. Natürlich kann der Bass trotzdem verstärkt werden, wodurch der nötige Knall für Partys geboten wird. Der Bassbereich wirkt dabei aber nicht blechern, sondern klarer und feinfühliger. Dies zieht sich auch durch die Mitten und Höhen, lediglich S-Laute klingen ein wenig ungenau. Die Bereiche werden aber merklich voneinander getrennt und mischen sich dadurch nicht stark.

Preise und Verfügbarkeit

Den Teufel Boomster kann man aktuell für 369,99 Euro beim Hersteller erwerben, in den Farben „Night Black“ und „Sand White“.

Teufel Boomster (2021): Fazit

Der Teufel Boomster ist ein sehr guter Lautsprecher für einen fairen Preis. Ein schönes, unspektakuläres Design, eine lange Akkulaufzeit und ein sehr guter Klang bilden ein sehr gutes Gesamtpaket, welches sein Geld wert ist. Der Hybrid aus Radio und Bluetooth-Lautsprecher macht durch seine Funktionalität eine gute Figur im Haus sowie unterwegs. Lediglich die schwer ablesbaren Tasten sowie die nicht abtrennende Bluetooth-Verbindung beim Wechsel auf AUX sind Kritikpunkte, auf welche ich verzichten könnte.

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Nils Ahrensmeier

Nils ist sehr interessiert in Mobile-Geräte wie Smartphones, Wearables und Kopfhörer. Er schreibt seit 2019 auf TechnikNews - vor allem News und Testberichte. In seiner Freizeit spielt er Schlagzeug und Klavier oder geht seinem Hobby, der Leichtathletik, nach.

Nils hat bereits 253 Artikel geschrieben und 25 Kommentare verfasst.

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