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HTML5 wird immer beliebter: Sind Apps jetzt Schnee von gestern?

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(Beitragsbild: © 2018 pixabay.com)

Wer sich dieser Tage nach mobilen Apps umschaut, stellt schnell fest, dass das Schlagwort zur Zeit HTML5 heißt. Die Suche nach bestimmten Apps für die üblichen Verdächtigen iOS, Android, Windows Phone und Co. verläuft nämlich des öfteren mal im Sande. Man stößt stattdessen auf die etwas verschwommen scheinende Aussage, “Nutzen Sie unsere Web App”. Für Laien ist dies keine sonderlich hilfreiche Aussage. Wie bekommt er diese Web App?

Die Web App ist nicht ganz so neu – Wunderino macht es vor

Bei näherer Suche wird klar, dass es sich um HTML5 handelt. Das HTML5 wird gerne auch als Web App bezeichnet, es handelt sich aber dabei nicht um eine App. Ein Herunterladen ist nicht erforderlich, dies ist eines der Merkmale, die HTML5 von nativen Apps unterscheiden. HTML5 ist im Grunde nichts weiter als eine Markup Language, siehe HTML: Im Jahre 2004 machte sich die neue Sprache bereits breit und brachte eine erstaunliche Menge neuer Funktionen und Möglichkeiten in die Häuser der Designer. Umso überraschender eigentlich, dass sich HTML5 erst in den vergangenen vier oder fünf Jahren verstärkt am Markt durchsetzen konnte.

Die „klassische” App scheint wirklich auszusterben – HTML5 bietet sich als Alternative nämlich sehr gut an. (Bild: pixabay.com)

HTML5: Alles online, statt über die App

Videospiele, Online Banking, Online Shopping oder Social Media – mehr und mehr Anbieter vertrauen auf HTML5 und die weitere Entwicklung webbasierter Anwendungen. Auch Designer von Casino Software haben sich mit Begeisterung auf die neue Programmiersprache gestürzt. Die Folge ist, dass man nun bei vielen Online Casinos auch keine App mehr herunterladen muss oder gar einen Client für den Heimcomputer. Dies darf man aber gern auf der Webseite ein wenig deutlicher machen, denn verstecken muss man diese Tatsache nicht. Wenn es um mobile Nutzung geht, dann sind viele Anbieter aber nicht ganz so transparent, wie man sich das wünschen würde.

Statt jedoch selber lange zu suchen, kann man diese Arbeit auch anderen überlassen und liest stattdessen die Reviews auf Vergleichsseiten. Etwas Ähnliches wünscht man sich für alle Onlineanbieter. Die Vorteile einer “Web App” liegen klar auf der Hand. Greift man über das Internet auf die Web App zu, so liegt immer eine aktuelle Version der Anwendung vor. Darüber hinaus spart man auch an anderer Stelle, weil die ständigen Aktualisierungen der mobilen Apps sich erübrigen.

Sind die Zeiten der Download Apps damit vorbei?

Die Tatsache, dass HTML5 das Design für mobile Apps so sehr vereinfacht, dass es keine Rechtfertigung mehr für einen Download geben sollte, könnte dafür sprechen. Die Webseite, welche sich auf die Technologie verlässt, ist für den Kunden mit Laptop und Desktop genauso verfügbar, wie vom mobilen Endgerät. Das heißt aber nicht, dass sich der Download erledigt hat. Vorbei sind jedoch vielleicht die Zeiten des Adobe Flash: So sagte einst Steve Jobs, dass Apple die Adobe‐Technologie nicht unterstützt, weil diese unter anderem ein unzuverlässiges, geschlossenes System ist und den Anforderungen des mobilen Zeitalters nicht gerecht wird – das war bereits vor fast zehn Jahren. Die Entwicklung steckt trotz alledem noch in den Kinderschuhen und was die nächsten Jahre in dieser Hinsicht so bringen, dürfte ungemein spannend sein.

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Manuel

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