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Intel kündigt High‐End Prozessoren mit bis zu 4,8 GHz an

Bild: Intel
(Beitragsbild: © 2018 Intel)

Intel hat heute seine neuen „Coffee‐Lake‐H” Prozessoren gezeigt. Angefangen bei dem Quad‐Core i5‐8300H, über einen i7‐8850H, bis hin zu einem i9‐8950HK. Dazu besitzen die neuen Chips die sogenannte „Thermal Velocity Boost” Technologie, diese ermöglicht Single‐Core‐Turbos bis zu 4,8 GHz.

Mobile Prozessoren

Intel scheut keine Mühen um potentielle AMD‐Sympathisanten wieder in ihr Lager zu holen, so gibt es jetzt auch für Notebooks die maximale Leistung. Neben den zwei i9 und zwei i7 Hexacores gibt es auch zwei neue i5‐Prozessoren mit vier Kernen und zwei neue Xeon Prozessoren. Alle werden mit einem 14nm Verfahren gefertigt.

(Bild: Intel)

Am interessantesten sollten die neuen i9‐Prozessoren sein. Das Topmodell bietet sechs Kerne und damit zwölf Threads. Grundlegend läuft der 45‐Watt Chip mit 4,6 GHz. Durch die neue Thermal Velocity Boost Technologie erreicht er aber 4,8 GHz. Wo die i9‐Chips preislich liegen werden ist noch unklar. Es sollte aber klar sein, dass man diese in keinem 1000 Euro Notebook finden wird.

Wer auch am Notebook gern übertaktet, der sollte mal einen Blick auf den i7‐8850H werfen. Intel beschreibt diesen als teilweise für Übertaktung freigeschaltet. Das heißt ihr seid beschränkt, könnt den Multiplikator aber bis zu vier Stufen erhöhen. Bei mobilen Prozessoren ist das nachvollziehbar, da die Kühlung bei Notebooks oftmals nicht auf die Übertaktung ausgelegt ist.

Bei den neuen Xeon‐Chips handel es sich um Hexacores, welche vPro und ECC unterstützen. Dies sind Tools zur Fernwartung und zur Speicherfehlerkorrektur. Dies sind wichtige Features für Workstation‐ bzw. Serverprozessoren.

Vorteile der neuen Prozessoren

Die Meisten der neuen Chips unterstützen USB 3.1. Viel wichtiger ist aber die Performance und die Unterschiede bei den Prozessoren mit sechs Kernen zum Vorgänger könnten enorm werden. So soll der i9‐8950HK ein Adobe Première Projekt ca. 60 Prozent schneller rendern können, als ein i7‐7820HK. Auch beim spielen von aufwendigen Games, wie z.B. PUBG, sollen die neuen Prozessoren deutlich mehr Leistung bringen. Dies bezieht sich nicht nur auf den i9.
Neue Notebooks wird es in den kommenden Wochen unter anderem von Gigabyte und MSI geben.

(Bild: Intel)

Ebenfalls neue Desktopchips

Neu sind hier vor allem der i5‐8600 und i5‐8500 mit sechs Kernen und ein i3‐8300 mit vier Kernen. Durch die höhere Anzahl an Kernen ist auch hier eine bessere Leistung zu erwarten. Mit diesen Prozessoren gibt es auch neue Chipsätze für den 1151 v2 Sockel. Es gibt auch bereits einige Boards mit den neuen Chipsätzen auf dem Markt. Wie auch bei den Notebook‐Prozessoren wird USB 3.1 unterstützt und die Prozessoren werden im 14nm Verfahren gefertigt.

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