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Asus ZenBook 13 OLED im Test: OLED-Laptop für unter 1.000 Euro

Asus ZenBook 13 OLED Beitragsbild
Bild: TechnikNews
(Beitragsbild: © 2021 TechnikNews)

OLED. Was auf Smartphones eigentlich schon Standard ist, gibt es im Laptop-Bereich erst seit ein paar Jahren. Was das Asus ZenBook 13 OLED so kann, zeige ich euch in diesem Test.

Im täglichen Einsatz habe ich das ZenBook 13 OLED auf Herz und Nieren durchgetestet, um euch einen guten Einblick zum 13 Zoll (ca. 33 cm) OLED-Notebook geben zu können.

Technische Daten

Fangen wir beginnend mit der Ausstattung meines Testgerätes an:

CPU (Prozessor)Intel® Core™ i7-1165G7
GPU (Grafikkarte)Intel Iris Xᵉ Graphics
RAM (Arbeitsspeicher)32 GB LPDDR4X
Bildschirm13,3 Zoll, FHD (1920 x 1080) OLED 16:9
KeyboardHintergrundbeleuchtete Chiclet-Tastatur / 1,4 mm Tastenhub
Speicher512 GB M.2 NVMe™ PCIe® SSD mit 32 GB Intel® Optane™ Speicher
Anschlüsse (I/O)1 x USB 3.2 Generation 1 Typ A

2x Thunderbolt™ 4

1x HDMI 2.0b

Micro-SD-Kartenleser

KameraHD-Kamera mit IR-Funktion (Mit Windows Hello Secure Face Unlock)
Betriebssystem (OS)Windows 10 Pro (Update auf Windows 11 sobald verfügbar)
KonnektivitätBluetooth 5.0 Dual Band, WiFi 6

Lieferumfang

Im Lieferumfang des Asus ZenBook 13 OLED befindet sich neben dem Notebook noch eine Hülle aus Stoff mit magnetischem Verschluss. So wie das 65W Schnelllade-Netzteil auf USB-Typ-C Basis.

Besonders die mitgelieferte Hülle finde ich sehr gut gelungen. Als Beilage auf jeden Fall sehr löblich. Ach ja, nicht zu vergessen, Asus legt auch einen Adapter von Typ-C auf Ethernet, als auch einen Typ-C auf Klinke (3,5 mm) Adapter bei.

Kann Intel mit der 11th Generation aufholen?

Asus baut entweder einen Intel-Chip der 11th Generation (wahlweise i5 oder i7) in das ZenBook 13 OLED ein. Aber es gibt auch eine Ryzen-Version desselben Gerätes. Hier kommt ein Ryzen 5 oder Ryzen 7 zum Einsatz (jeweils der 5000 Serie).

Dass AMD im Laptop-Bereich (abgesehen von Apple) die bessere Wahl ist, sollte vielen klar sein. Dennoch kann der Intel i7 der 11th Generation in meinem Test voll und ganz überzeugen: Er fliegt durch alle möglichen Standard-Applikationen ohne Probleme (wie erwartet). Auch intensivere Programme wie Videobearbeitung in 4K oder ein paar (ältere) PC Spiele wie GTA 5 auf höchsten Einstellungen. Alles läuft so wie man es vermutet, sogar noch ein wenig besser. Dank der Intel Iris Xe Grafikeinheit (die um einiges besser ist als die Standard Intel UHD Grafikeinheiten) kann man auch auf mittleren Einstellungen ein paar moderne Spiele zocken.

Allerdings sei gesagt, dass die ZenBook Serie vorwiegend für den alltäglichen Einsatz im Business-Leben gedacht ist. Und das tut es mehr als zufriedenstellend. Windows Hello funktioniert – blitzschnell. Und sollte, meiner Meinung nach, ein Standard-Feature in jedem Laptop über 500 Euro sein (auch Apple kann sich hier eine Scheibe abschneiden). So richtig heiß wurde das ZenBook 13 OLED in meinen Tests kein einziges Mal. Das ist wohl dem ErgoLift Design von Asus zu verschulden. Dieses hebt den Laptop leicht an, wenn er aufgeklappt wird, um für eine bessere Kühlung zu sorgen.

Akkulaufzeit

Zum Akku lässt sich eines sagen: Er ist besser als ich erwartet habe. Bei Standard-Tasks, wie Office und Co. hält er locker 15 Stunden und länger durch. Bei stärkeren Aufgaben, wie der Videobearbeitung, ist logischerweise früher Schluss. Aufladen geht dank 65W sehr schnell und per Typ-C, wie es sich eigentlich gehört.

Das Display

Um mich kurzzufassen, es ist einfach super. OLED wie man es kennt, echtes Schwarz. Sehr hell mit über 400 Nits. Farben sehr realitätsnah. Weiters baut Asus hier auch noch einen Blaulicht-Filter ein, um die Augen zu schonen. HDR wird ebenfalls unterstützt. Filme und Videos sehen grandios aus. Auch hier bekommt man zwar nur eine 1080p-Auflösung, aber das ist vollkommen ausreichend auf einem 13 Zoll Display. Bildschirmränder sind übrigens sehr dünn, was einen weiteren Pluspunkt darstellt.

Asus liefert hier ein Top OLED Display, womit man lange Freude haben wird. Man muss es einfach mal in Realität gesehen haben. Pantone-validiert (Unternehmen welches Tests für die Farbwiedergabe durchführt) ist es ebenfalls. Unterstützung vom DCI-P3 Farbraum zu 100 Prozent ist natürlich auch dabei.

Asus ZenBook 13 OLED Display

Sehr gute Blickwinkel besitzt das OLED Display ebenfalls. (Bild: TechnikNews)

Asus NumberPad

Auf dem gut gelungenen Touchpad, welches über solide Druckpunkte verfügt, hat sich noch etwas eingeschlichen. Über einen Touchbutton, in der rechten oberen Ecke des Pads, wird ein vollwertiger Nummernblock auf diesem sichtbar. Eine nette Spielerei dachte ich mir – im Alltag beim Eintippen von Zahlen, durchaus keine schlechte Idee. Und es funktioniert auch noch sehr gut. Außerdem lässt sich die Helligkeit dieses LED-Numberpads lässt mit 2 Stufen einstellen oder komplett deaktivieren.

Asus ZenBook 13 OLED Numberpad

Das NumberPad reagiert sehr zügig und ohne große Verzögerungen auf meine Eingaben. (Bild: TechnikNews

Lautsprecher powered by Harman Kardon

Harman Kardon sorgt mit seinem Audio Know-how beim ZenBook 13 OLED für den sehr guten, vollen Klang. Bei dieser Größe (und vor allem dicke des Notebooks), hätte ich eher semi-gute Lautsprecher erwartet. Aber ich wurde positiv überrascht. Die Höhen sind sehr gut abgestimmt. Weiters sind die Tiefen halt für einen Laptop dieser Größe sehr voll (natürlich jetzt keinen Subwoofer-Bass erwarten).

Fazit

Kann ich nun nach etwa vier Wochen Nutzungszeit eigentlich nur positive Dinge im Alltag mit dem ZenBook 13 OLED aufzählen? Oder gibt es doch etwas, was mich am Notebook störte? Im Großen und Ganzen: nein, eigentlich nicht. Es liefert eine wunderbare Performance ohne Leistungseinbrüche. Dabei bleibt es vergleichsweise kühl. Auch die eingebauten Lautsprecher sind (für die Größe) sehr gut.

Hier hat Asus eine sehr gute Arbeit geleistet. Aber nicht weniger wichtig: der Preis. Meine getestete Version kostet in seiner UVP 1.299 Euro. Aktuell (wahrscheinlich noch auf Black Friday bezogen) gibt es die von mir getestete Version (allerdings mit 16 GB RAM statt 32 GB) im Asus Online-Shop für 999 Euro. Das ist ein durchaus sehr fairer Preis. Für das hier gebotene bekommt man bei der Konkurrenz weniger im Display-Bereich und bei der sonstigen Performance.

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Dominik Lux

Dominik ist 19 Jahre alt und sehr Interessiert an neuer Hardware im Smartphone sowie VR und AR Bereich. Er schreibt sehr gerne Artikel über diese Themen. Er hat einen Fable für die Smartphone Marke OPPO und schreibt hauptsächlich im OPPOblog auf TechnikNews.

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