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Motorola Edge 40 neo im Test: (Fast) keine Schwächen

Motorola Edge 40 Neo Testbericht
Bild: TechnikNews
(Beitragsbild: © 2024 TechnikNews)

Das Motorola Edge 40 neo ist ein Mittelklasse-Smartphone mit einer sehr interessanten Ausstattung.

Es verfügt über ein OLED-Display mit flüssiger Bildwiederholrate von 144 Hertz, einen 5.000 mAh starken Akku, IP68-Zertifizierung, 12 GB RAM und eine 50 Megapixel Dual-Kamera. Für aktuell etwa 300 Euro haben wir es auf dem Papier beim Edge 40 neo mit einem nahezu perfekten Smartphone zu tun, aber kann es auch im Alltag überzeugen?

Fazit

Abschließend muss ich sagen, dass mich das Motorola Edge 40 neo auf ganzer Linie überzeugen und mich bei der Kamera sogar positiv überraschen konnte. Vor allem das filigrane Design und das helle OLED-Display mit 144 Hertz sind meiner Meinung nach das absolute Highlight, aber auch die Performance, die Software sowie die Akkulaufzeit haben mir sehr gut gefallen. Für ein Mittelklasse-Smartphone liefert es – bis auf den Vibrationsmotor – keine signifikanten Schwächen, weshalb ich es auf ganzer Linie weiterempfehlen kann. Aktuell liegt der Preis bei etwa 300 Euro, was für die gebotene Hardware äußerst attraktiv ist.

Wir bedanken uns bei Motorola Deutschland für die Bereitstellung des Motorola Edge 40 neo!

Design und Display

Von Außen betrachtet, gefällt mir das Motorola Edge 40 neo richtig gut. Trotz des riesigen 5.000 mAh Akkus bringt es lediglich 173 Gramm auf die Waage und gehört mit 7,7 Millimeter zu den aktuell dünnsten Smartphones auf dem Markt. Auch die Abmessungen von 159,6 Millimeter in der Höhe sowie 71,9 Millimeter in der Breite gehen völlig in Ordnung, sodass ich das Edge 40 neo noch einigermaßen gut mit einer Hand bedienen kann. Die abgerundeten Kanten tragen ebenfalls zum guten Handling bei.

Die Rückseite besteht aus veganem Leder und sticht aufgrund der knalligen und auffälligen Farben sofort ins Auge. Ich habe das Modell in der Farbe „Pantone-Peach“ getestet, welche zwar nicht meinen Geschmack trifft, aber für Abwechslung auf dem optisch sonst langweiligen Smartphone-Markt sorgt.

Auf der Vorderseite kommt ein wunderschönes OLED-Display mit einer Diagonale von 6,55 Zoll zum Einsatz. Die Ränder ober- und unterhalb des Panels sind – für ein Mittelklassegerät- angenehm dünn und seitlich wirken sie aufgrund der Abrundungen noch dünner als sie eigentlich sind. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt Fehleingaben.

Motorola Edge 40 Neo Display

Bild: TechnikNews

Farben werden OLED-typisch knackig, aber ausreichend realistisch wiedergegeben. An Flaggschiffe kommt die Farbdarstellung aber natürlich nicht heran, aber für aktuell etwa 300 Euro ist das auch nicht zu erwarten. Die maximale Helligkeit ist mit knapp 1.000 Nits ausgesprochen hoch, sodass ich selbst an sonnigen Tagen keinerlei Probleme mit der Ablesbarkeit hatte. Bei der Blickwinkelstabilität gibt es ebenfalls keinen Grund zur Kritik. Das wahre Highlight ist jedoch die 144-Hertz-Bildwiederholrate, wodurch Animationen sowie Scrolling butterweich wirken.

Software, Performance & Akkulaufzeit

Das Edge 40 neo nutzt eine nahezu unveränderte Version von Stock-Android – leider noch Android 13 und nicht 14. Wie gewohnt ist die Software sehr schlicht gehalten, was mir sehr gut gefällt. Dennoch kommt das Smartphone mit ein paar nützlichen Zusatzfunktionen daher, wie beispielsweise die typischen Moto-Gesten, die ich gerne nutze. Was mir im Vergleich zu meinem Google Pixel 8 deutlich besser gefällt, betrifft das Steuerfeld, denn beim Edge 40 neo gibt es für „WLAN“ und „Mobile Daten“ zwei separate Steuerfelder. Positiv zu erwähnen ist, dass es drei Jahre lang mit Sicherheitsupdates versorgt wird.

Unter der Haube werkelt der MediaTek Dimensity 7030, der von satten 12 GB RAM und 256 GB Flash-Speicher unterstützt wird, was in dieser Preisklasse echt lobenswert ist. Die alltägliche Performance ist klasse. Apps starten und schließen zügig und Ruckler bzw. Verzögerungen gibt es nur selten. Die flüssige Bildwiederholrate von 144 Hertz trägt natürlich auch ihren Teil zur guten Performance bei. Mir ist nur aufgefallen, dass das Edge 40 Neo für ein Mittelklasse-Smartphone teilweise spürbar warm wird. Es wird allerdings zu keiner Zeit besorgniserregend warm.
Für lange Akkulaufzeiten soll im Inneren ein 5.000 mAh starker Akku sorgen, der mit dem mitgelieferten 68-Watt-Netzteil in etwa 45 Minuten vollgeladen ist. Mit aktivierter 144-Hertz-Bildwiederholrate kam ich zwar immer durch einen Tag, aber ich hätte mir noch etwas mehr erwartet. Am Ende des Tages hatte ich bei einer Screen-On-Time von drei bis fünf Stunden noch mindestens 23 Prozent und maximal 65 Prozent Akku übrig. Das ist prinzipiell gut, aber hier sollte eigentlich noch mehr möglich sein. Nach meinem Empfinden ist der Dimensity 7030 nicht wirklich effizient.

Kamera

Motorola verbaut auf der Rückseite eine Dual-Kamera, welche folgendermaßen aufgestellt ist:

  • 50 Megapixel Hauptkamera, f/1.8
  • 13 Megapixel Ultraweitwinkel-Kamera, f/2.4

Auf der Vorderseite findet eine 32 Megapixel Frontkamera Platz.

Motorola Edge 40 Neo Kamera

Bild: TechnikNews

Auch wenn der Fokus beim Motorola Edge 40 neo nicht auf der Kamera liegt, gefallen mir die Aufnahmen überraschend gut. Die Hauptkamera produziert meist realistische Aufnahmen mit guter Schärfe und ordentlichem Dynamikumfang. Teilweise sind mir die Aufnahmen jedoch etwas zu kalt. Die Ultraweitwinkel-Kamera hingegen macht sichtbar wärmere Aufnahmen, was mir persönlich besser gefällt. Leider kann hier die Schärfe nicht ganz mithalten und auch bei Lowlight ist sie nur bedingt zu gebrauchen. Die Hauptkamera macht bei Lowlight deutlich bessere Aufnahmen, die etwas überschärft, hell und farbecht werden.
Selfies und Videos sind gewohnte Standardkost. Hier sticht das Edge 40 neo weder positiv noch negativ hervor.

Sonstiges – Vibrationsmotor, Lautsprecher & Fingerabdrucksensor

Etwas enttäuscht wurde ich vom verbauten Vibrationsmotor, der ein minderwertiges Gefühl in der Hand vermittelt. Er ist glücklicherweise weder laut noch nervig, aber Xiaomi spielt in Sachen Vibrationsmotor in einer komplett anderen Liga.

Deutlich besser gefallen mir die Stereo-Lautsprecher, die ausreichend laut werden und vor allem bei niedriger/mittlerer Lautstärke klanglich überzeugen können. Im Vergleich zu Oberklasse-Smartphones fehlt es ihnen zwar an Bass und Tiefen, aber für etwa 300 Euro kann man da nicht meckern.

 

Der Fingerabdrucksensor findet im Display Platz und entsperrt das Smartphone ausreichend schnell und zuverlässig. Er könnte für meinen Geschmack allerdings etwas weiter oben positioniert sein, damit ich in besser mit dem Daumen erreichen kann.
Zu guter Letzt möchte ich noch positiv hervorheben, dass das Motorola Edge 40 neo nach IP68 – gegen das Eindringen von Wasser und Staub – geschützt ist. In dieser Preisklasse ist das eine absolute Seltenheit.

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Fabian Menzel

Fabian ist schon seit Mitte September 2020 ein Teil von TechnikNews und versorgt die Seite regelmäßig mit diversen News, aber auch mit einigen Testberichten zu Smartphones. Ihm macht es unglaublich viel Spaß und er ist extrem dankbar, so ein tolles Team an seiner Seite zu haben. In seiner Freizeit hört er gerne Musik und fotografiert gelegentlich mit seinem Huawei Mate 50 Pro.

Fabian hat bereits 301 Artikel geschrieben und 24 Kommentare verfasst.

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