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Mountain Everest Max im Test: Das wohl modularste Keyboard

Everest Max Beitragsbild
Bild: TechnikNews
(Beitragsbild: © 2023 TechnikNews)

Mountain verspricht mit der Everest Max Tastatur die perfekte Tastatur zu sein, die jeder individuell auf sich selber abstimmen kann. Viele einzigartige Features hat sie schon auf den ersten Blick. Wie sich diese aber in der Praxis machen und ob sie auch den Preis rechtfertigen, erfahrt ihr in unserem Test.

Mountain wurde 2018 gegründet und hat bis heute 3 vollwertige Tastaturen im Line-up. Eine davon auch im „Barebone“ Style. Das ist quasi nur eine blanke Tastatur ohne Switches oder Keycaps, die man dann mit seinen eigenen bestücken kann. Es fällt also schon hier auf, dass Mountain seinen Kunden die Kontrolle über ihr Keyboard geben möchte. Die mit mehreren Awards ausgezeichnete Everest Max ist das Flagship-Model der Marke und wird euch nun genauer vorgestellt.

tl;dr: Hohes Level an Qualität bringt einen hohen Preis mit sich

Die Everest Max von Mountain ist sicherlich eine High-End Tastatur, die gerade Gamer und Streamer ansprechen soll. Mit ihrer Modularität bringt sie Features, die durchaus einzigartig sind. Ich zum Beispiel habe mich dran gewöhnt, meine Musik und das passende Programm nach Hochfahren des Computers mit den Displaykeys zu starten. Die Verarbeitung und das Tippgefühl sind anstandslos. Das Kabel ist Textilummantelt und ein USB-Hub ist integriert. Die etwas langsame Software kann mit ihren Funktionen überzeugen, ist aber noch verbesserungsfähig. Es wäre schön, wenn Mountain der Everest Max für einen Preis von 249,99 Euro direkt PBT-Keycaps beilegen würde und man diese nicht noch extra kaufen müsste. In Anbetracht der Qualität, die man jedoch geboten bekommt, ist der Preis vertretbar.

Design: Wertige Materialien, top verarbeitet

Aber erstmal zur Verpackung. Diese ist nämlich auf jeden Fall auch 2 Worte wert. Vornherein strahlt uns das Logo von Mountain an, klappt man den Karton nun auf, guckt die Tastatur schon entgegen. Darunter finden sich 4 Einschubfächer in denen das Media-Dock, Numpad, die USB-Kabel und Hilfen zur Individualisierung gepackt sind. Sogar 5 andere Switches sind zum „Probetippen“ beigelegt.

Dazu später mehr. Das Keyboard besteht zum größten Teil aus 2 CNC gefräste Platten aus gebürsteten Aluminium. Das sorgt für Strapazierfähigkeit und ein sattes Finish. Jede Taste für sich und auch die Tastatur ist rundherum RGB-beleuchtet. Das sieht auch gut aus, lediglich die Ziffern und die Enter-Taste könnten etwas akkurater angestrahlt werden. Wo wir grade bei Tasten sind, diese kommen im Lieferumfang leider nur als ABS-Variante. PBT double-shot wird angeboten, muss dann aber einzeln nachbestellt werden. Midnight Black und Gunmetal Gray sind die zwei möglichen Farboptionen für die Everest Max.

Modularität: Darum gehts bei der Everest Max

Die Optionen sind vielfältig. Beim Kauf kann man zwischen 5 Cherry Switches entscheiden. Die sind aber HotSwappable, also jederzeit gegen andere 3-Pin Switches austauschbar. Angekommen kann man sein Numpad nun an die rechte oder linke Seite des Keyboards direkt oder mit einem kurzen Kabel anschließen. Dasselbe gilt für das Media-Dock, welches oben auf der jeweiligen Seite schnell und unkompliziert angebracht werden kann. Beide sind on-the-fly umpositionierbar und speichern ihre Einstellungen. Die Handballenauflage ist durch Magnete schnell angebracht, aber eben genauso schnell wieder ab. Ich sehe das als Pluspunkt, denn beim längeren Tippen habe ich die Handballenauflage einfach von der Tastatur getrennt, um den richtigen Abstand für meine Finger herzustellen. Die Neigung der Tastatur und Numpad ist ebenfalls durch mitgelieferte Magneten schnell und einfach auf die gewünschte Höhe einzustellen.

Ebenfalls positiv aufgefallen ist uns, dass auch auf der Rückseite der Everest Max mitgedacht wurde. Hier sind Kabelkanäle eingelassen, die für Ordnung sorgen.

Media Dock und Numpad: Die Besonderheiten der Tastatur

Das Numpad hat neben der Freiheit auf welcher Seite es angebracht werden kann, noch eine weitere Besonderheit. Über den Ziffernblock sind 4 programmierbare Display-Tasten. Sie ähneln denen des Stream Decks und funktionieren auch so. Sie sind mit der hauseigenen Software frei belegbar in Funktion und auch Bild. Mountain hat hier schon ein paar Grafiken vordesignt. Weitere kann man selbst einfügen oder im Internet kaufen, auch kleine animierte Bilder sind möglich. Mit Absicht ist der Nummernblock nicht starr verbunden. Hier wurde etwas spiel gelassen, die es ermöglichen ihn ganz einfach anzubringen und abzunehmen. Doch auch soll damit gewährleistet werden, dass der USB-C Stecker sich nicht beim Bewegen des Keyboards verbiegt. Für die nötige Stabilität sorgen weiters Magneten.

Everest Max Numpad

Bild: TechnikNews

Das Media-Dock ist eine kleine Einheit zum schnellen Steuern kleiner Funktionen, die man auf die gewünschte Seite oberhalb der Tastatur anbringen kann. Hiermit kann man beispielsweise die Lautstärke, die Beleuchtung oder Wiedergabe von Videos/Musik verändern. Auch Infos wie PC-Auslastungen, Tastenanschläge pro Minute oder die Uhrzeit sind als Hintergrund auswählbar. Als Bildschirmschoner sind ebenfalls eigene Bilder einfügbar.

Everest Max Media Dock

Bild: TechnikNews

Software: Gut, aber noch nicht auf ebenbürtigen Level

Die Everest Max funktioniert zwar auch ohne die hauseigene „Base Camp“ Software, sie ohne zu nutzen, ergibt jedoch nur Sinn, wenn man sie z. B. auf einer LAN-Party grade nicht installiert hat. Für den Alltag sollte man sie zumindest einmal gedownloadet haben, um die Tastatur einzurichten. Mit „Base Camp“ lassen sich quasi alle Tasten neu belegen, auch die des Numpads und des Media-Docks. Außerdem kann man darüber Makros erstellen und die Displaytasten mit einzelnen Profilen belegen. So oder mit Starten einer Anwendung kann man dann einfach ein anderes Profil aufrufen, um so bis zu 20 Bilder und Funktionen für die Displaytasten nutzen zu können. „Base Camp“ bietet Support für manche Softwareprogramme wie beispielhaft OBS Studio, XSplit, Adobe Photoshop, Illustrator, Premiere, DaVinci Resolve und Twitch, YouTube oder Twitter. Auch Razer Synapse kann man verbinden, um damit seine Beleuchtungseffekte einzustellen. Dies führte bei meinem System nur leider zu Stabilitätsproblemen. Das sollte aber mit einem Update seitens Mountain oder Razer wieder behebbar sein. Die Beleuchtung kann man aber natürlich auch über Mountains Software steuern, was recht gut funktioniert.

Wir bedanken uns bei MOUNTAIN für die Zurverfügungstellung der Everest Max.

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Benedikt Behrling

Benedikt ist 21 Jahre alt und schreibt für TechnikNews vermehrt Testberichte im Bereich der E-Mobilität. Ob zwei- oder vierrädrig spielt dabei keine Rolle. Aber auch wenn es sich um technische Produkte des alltäglichen Lebens handelt, beschäftigt sich Benedikt gerne mit der Materie, egal um welchen Bereich es da genau geht.

Benedikt hat bereits 18 Artikel geschrieben und 1 Kommentare verfasst.

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