Range Rover Velar P400e (2025) im Test: Was kann der edle britische Plug-in-Hybrid?

Im Modelljahr 2024 hat Land Rover seinem Avantgarde-SUV eine umfassende Überarbeitung spendiert. Der Range Rover Velar P400e kombiniert nun einen 221 kW starken Vierzylinder-Turbobenziner mit einem 105 kW starken Elektromotor zu einer beeindruckenden Systemleistung von 297 kW (404 PS). Die neue, größere 19,2-kWh-Batterie soll zudem eine elektrische WLTP-Reichweite von bis zu 65 Kilometern ermöglichen. Doch wie schlägt sich der Range Rover Velar P400e im Praxistest? Wir haben das britische Luxus-SUV ausführlich getestet.
Der Name „Velar“ hat eine besondere Bedeutung in der Range Rover Geschichte und geht auf die geheimen Prototypen des allerersten Range Rover aus dem Jahr 1969 zurück. Um die Identität der 26 Vorserienmodelle zu verschleiern, wählten die Ingenieure den Namen „Velar“, abgeleitet vom italienischen Wort „velare“ (verhüllen oder verbergen). Fast ein halbes Jahrhundert später, am 1. März 2017, wurde der moderne Range Rover Velar im Londoner Design Museum der Öffentlichkeit präsentiert; seine offizielle Premiere feierte er am 7. März 2017 auf dem Genfer Autosalon.
Als viertes Mitglied der Range Rover Familie positioniert sich der Velar zwischen dem Evoque und dem Range Rover Sport und basiert auf der Aluminium-Plattform des Jaguar F-Pace. Im Jahr 2018 wurde der Velar als „World’s Most Beautiful Car“ ausgezeichnet und erhielt den Designpreis bei den World Car Awards. Im September 2020 erhielt das Modell ein erstes Facelift und wurde erstmals auch als Plug-in-Hybrid P400e angeboten. Eine weitere umfassende Überarbeitung folgte im Februar 2023 (Modelljahr 2024) mit neuen Pixel-LED-Scheinwerfern, redesignter Innenausstattung und einer vergrößerten 19,2-kWh-Batterie für den P400e. Das Modelljahr 2025 setzt die bewährte Linie ohne wesentliche Änderungen fort und konzentriert sich auf die Verfeinerung der bereits vorhandenen Technologien und Komfortmerkmale.
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- 1 Technische Spezifikationen – Range Rover Velar P400e
- 2 TL;DR (Fazit) zum Range Rover Velar P400e: Sehr komfortabler PHEV
- 3 Design und Exterieur des Range Rover Velar P400e
- 4 Innenraum des Range Rover Velar P400e
- 5 Konnektivität und Komfort des Range Rover Velar P400e
- 6 Antrieb des Range Rover Velar P400e
- 7 Verbrauch und Reichweite des Range Rover Velar P400e
- 8 Preis und Garantie des Range Rover Velar P400e: Gutes Gesamtpaket
Technische Spezifikationen – Range Rover Velar P400e
| Grundpreis (Deutschland) | S: ab 83.200 € Dynamic SE: ab 91.800 € Autobiography: ab 101.500 € |
| Fahrzeugklasse | Mittelklasse-SUV, Premium-Segment |
| Motorart | Plug-in Hybrid: 2.0 Liter 4-Zylinder-Turbobenziner (Ingenium) + Elektromotor |
| Systemleistung | 297 kW (404 PS) |
| Systemdrehmoment | 640 Nm |
| Beschleunigung (0-100 km/h) | 5,4 Sekunden |
| Höchstgeschwindigkeit | 209 km/h (rein elektrisch: 140 km/h) |
| Batteriekapazität (Brutto) | 19,2 kWh |
| Elektrische Reichweite (WLTP) | bis zu 65 km |
| Ladeleistung (AC / DC) | 7 kW (AC, 1-phasig) 50 kW (DC) |
| Ladezeiten | 7-kW-Wallbox oder AC-Ladestation (0-100%): ca. 2,5 h 50-kW-DC-Lader (0-80%): ca. 30 min |
| Verbrauch komb. (WLTP, gewichtet) | Kraftstoff: ab 1,7l/100 km Strom: ab 24,7 kWh/100 km |
| Abmessungen (L/B/H) | 4.797 mm 2.147 mm (mit Spiegeln) 1.683 mm |
| Leergewicht (DIN / EU) | 2.205 kg / 2.280 kg |
| Kofferraumvolumen (VDA) | 503 – 1.310 Liter |
TL;DR (Fazit) zum Range Rover Velar P400e: Sehr komfortabler PHEV
Der Range Rover Velar P400e ist eine Symbiose aus Design, Komfort und nun auch deutlich verbesserter Hybrid-Technologie. Er bleibt ein Stil-Statement im Segment der mittelgroßen Luxus-SUVs, dessen reduktionistische Ästhetik durch das Facelift nochmals an Schärfe gewinnt. Sein wahres Talent entfaltet er als souveräner Gleiter: Der überragende Fahrkomfort, getragen von der optionalen Luftfederung und einer exzellenten Geräuschdämmung, macht jede Fahrt zu einem entspannten Erlebnis. Der Innenraum ist eine Oase der Ruhe und des modernen Luxus, auch wenn die radikale Umstellung auf eine reine Touchscreen-Bedienung nicht jedermanns Sache sein wird und eine gewisse Eingewöhnung erfordert. Zudem stellt der optimierte P400e-Antrieb einen entscheidenden Fortschritt dar. Die auf realistische 50 bis 55 Kilometer gestiegene elektrische Reichweite könnte besser sein, deckt aber die meisten täglichen Fahrten ab, und die DC-Schnellladefähigkeit verleiht dem Teilzeitstromer weitere Flexibilität.
Dennoch bleibt der Velar ein Fahrzeug der bewussten Kompromisse. Sein schönes Design geht zu Lasten des Platzangebots im Fond und im Kofferraum. Zudem fehlen Komfortdetails wie eine Sitzbelüftung, die in dieser Preisklasse eigentlich Standard sein sollten. Die etwas schwache und nicht einstellbare Rekuperation ist eine weitere verpasste Chance. Letztlich ist der Velar P400e mehr denn je ein Auto für Fahrer, die Komfort und Design lieben – sofern ihr Nutzungsprofil zum Plug-in-Hybrid-Konzept passt und sie bereit sind, für außergewöhnlichen Stil ab 83.200 Euro zu zahlen. Die auf fünf Jahre verlängerte Garantie ist dabei ein starkes Argument und entkräftet Bedenken gegenüber der Marke wirksam. Der Range Rover Velar ist somit ideal für designorientierte Käufer, die Wert auf eine souveräne Fahrerfahrung legen und die Möglichkeit des emissionsfreien Pendelns schätzen.
Stärken und Schwächen des Range Rover Velar P400e
✅ Stärken:
Systemleistung von 404 PS und souveränes Fahrverhalten
DC-Schnellladefähigkeit mit bis zu 50 kW (0-80% in 30 Minuten)
Hervorragende Geräuschisolierung, einer der leisesten Innenräume der Klasse
Liegt trotz hohem Gewicht sehr gut in Kurven
Zeitloses, elegantes Design mit hochwertiger Verarbeitung
Intuitives Pivi Pro Infotainment-System mit 11,4-Zoll-Touchscreen
Fünf Jahre Herstellergarantie oder 150.000 km
❌ Schwächen:
Keine Sitzbelüftung verfügbar
Rekuperation nicht einstellbar und etwas schwach
Nur 52 Kilometer rein elektrische Reichweite
Design und Exterieur des Range Rover Velar P400e
Die Designphilosophie des Range Rover Velar lässt sich mit einem Wort zusammenfassen: Reduktionismus. Das Facelift für das Modelljahr 2024 ist ein echter Hingucker und schärft die Details, ohne den grundlegenden Charakter zu verändern. Die Frontpartie wird nun von einem neu gestalteten Kühlergrill dominiert, der von extrem flachen Pixel-LED-Scheinwerfern flankiert wird. Diese neuen Leuchteinheiten sind mehr als nur funktional, denn sie sind auch Designelemente. Ihre präzise geschliffene Optik erinnert an Edelsteine und verleiht dem Velar bei Tag und Nacht eine unverwechselbare Signatur. Technologisch bieten sie mit adaptiven Matrix-Funktionen und einer Leuchtweite von bis zu einem halben Kilometer eine wirklich gute Ausleuchtung der Fahrbahn. Am Heck wurde der untere Stoßfänger neu geformt, wodurch eine der wenigen früheren Designschwächen korrigiert wurde. Der Velar wirkt nun weniger „hochbeinig“ und schließt satter zur Straße ab. Die Auspuffendrohre sind elegant verborgen, was die klare, reduzierte Ästhetik weiter unterstreicht.
- Bild: TechnikNews
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Charakteristische Merkmale wie die schwebende Dachlinie, die durchgehende Gürtellinie und die bündig versenkten Türgriffe sind erhalten geblieben. Beim Entriegeln des Fahrzeugs fahren sie sanft aus und ziehen sich ab einer Geschwindigkeit von 8 km/h wieder in die Karosserie zurück, um die glatten Flanken nicht zu stören. Trotz dieser konsequenten Ausrichtung auf eine makellose Formgebung haben die Designer ein wichtiges praktisches Detail nicht vernachlässigt: Die groß dimensionierten Seiten- und Rückspiegel fallen im Testalltag sehr positiv auf. Sie bieten eine ausgezeichnete Rundumsicht und sind ein willkommenes Zugeständnis an die Alltagstauglichkeit – ein Aspekt, der bei vielen designorientierten Fahrzeugen oft zu kurz kommt. Abgerundet wird der Auftritt durch neue Lackfarben wie Varesine Blue oder Zadar Grey.
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Platzangebot und Kofferraum: Sehr viel Stauraum
Der Velar streckt sich auf eine Länge von knapp 4,80 Metern, was Erwartungen an ein großzügiges Platzangebot weckt. Auf den Vordersitzen werden diese Erwartungen voll erfüllt. Fahrer und Beifahrer genießen ein luftiges Raumgefühl und die für Range Rover typische, erhabene „Command Driving Position“, die zusammen mit den großen Glasflächen eine exzellente Übersicht über das Verkehrsgeschehen ermöglicht.
Auf der Rücksitzbank zeigt sich jedoch ein differenzierteres Bild. Das Platzangebot ist für durchschnittlich große Erwachsene absolut ausreichend, für Passagiere jenseits von 1,85 Metern kann es jedoch eng werden, insbesondere, wenn vorne ebenfalls groß gewachsene Personen sitzen. Zudem schränkt die abfallende, coupé-artige Dachlinie, ein zentrales Element des Velar-Designs, die Kopffreiheit für sehr große Mitfahrer spürbar ein. Positiv zu vermerken ist die in höheren Ausstattungslinien elektrisch verstellbare Neigung der Rücksitzlehne, welche den Komfort auf längeren Strecken deutlich verbessert.
Beim Kofferraumvolumen muss der P400e-Fahrer einen Kompromiss eingehen. Während die reinen Verbrennermodelle mit einem üppigen Ladevolumen von bis zu 552 Litern aufwarten, reduziert die unter dem Ladeboden platzierte 19,2-kWh-Batterie des Plug-in-Hybriden das Fassungsvermögen. Offizielle Angaben nennen ein Volumen von 503 Litern. Bei umgeklappter Rücksitzbank, die sich im Verhältnis 40:20:40 teilen lässt, erweitert sich der Stauraum auf bis zu 1335 Liter. Der Ladeboden ist zwar eben, doch die Unterbringung der Ladekabel erweist sich im Alltag als etwas unpraktisch, da ein separates Fach unter dem Boden fehlt.
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Innenraum des Range Rover Velar P400e
Das Interieur des Range Rover Velar war schon immer ein Meisterwerk des minimalistischen Designs. Mit dem Modelljahr 2024 treibt Land Rover diese Philosophie jedoch auf die Spitze. Der bisherige Aufbau mit zwei übereinanderliegenden Touchscreens wurde durch eine einzige, dominierende Bedieneinheit ersetzt, was zu einem extrem aufgeräumten Cockpit führt. Diese radikale Reduktion auf das Wesentliche verleiht dem Innenraum eine moderne und luxuriöse Atmosphäre, die sich deutlich von der oft überladenen Konkurrenz abhebt.
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Die Materialauswahl und Verarbeitungsqualität bewegen sich auf dem erwartbar hohen Niveau. Feines Windsor-Leder in neuen Farbvarianten wie „Caraway“ schmeichelt Händen und Augen, und beim Öffnen der Tür verströmt der Innenraum einen angenehmen Duft. Besonders hervorzuheben ist die optional erhältliche, lederfreie Ausstattung. Die in Zusammenarbeit mit dem dänischen Textilspezialisten Kvadrat entwickelte Kombination aus einem hochwertigen Wollmischgewebe und Einsätzen aus Polyurethan-Textil ist nicht nur 58 % leichter als Leder, sondern bietet auch eine einzigartige Haptik und eine moderne, nachhaltige Ästhetik, ohne dabei an Luxus einzubüßen. Die Verwendung von einfacherem Kunststoff im unteren Türbereich ist hier der einzige Kritikpunkt, der Gesamteindruck bleibt jedoch überaus hochwertig.
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Im Zentrum des Fahrerlebnisses stehen die Sitze. Unsere Testeindrücke bestätigen, dass sie sehr komfortabel sind. Mit bis zu 14-facher elektrischer Verstellbarkeit, optionaler Massagefunktion und einer ausgezeichneten Konturierung bieten sie perfekten Halt und höchsten Komfort auch auf langen Reisen. Umso überraschender ist eine Lücke in der Ausstattungsliste, die in dieser Preisklasse schmerzt: Eine Sitzbelüftung ist, obwohl die Ledersitze perforiert sind, nicht verfügbar. Für ein Fahrzeug, das oft die 90.000-Euro-Marke überschreitet, ist dies ein klares Manko gegenüber den Wettbewerbern, bei denen dieses Feature längst zum Standard gehört. Es ist ein kleines, aber spürbares Versäumnis im ansonsten überzeugenden Komfortpaket.
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Infotainment und Sound: Deutliche Verbesserung
Das Herzstück des überarbeiteten Innenraums des Velar ist unbestreitbar das Infotainmentsystem Pivi Pro, das über einen einzigen, elegant geschwungenen und scheinbar schwebenden 11,4-Zoll-Glas-Touchscreen bedient wird. Dieser ist nicht nur größer, sondern auch ergonomisch günstiger höher in der Mittelkonsole positioniert. Das verbessert die Erreichbarkeit und reduziert Reflexionen.
Das Bedienkonzept ist radikal digital. Physische Tasten für Klima, Lautstärke oder Fahrmodi gibt es nicht mehr. Stattdessen sollen permanent sichtbare Bedienleisten an den Seiten des Bildschirms den schnellen Zugriff auf die wichtigsten Funktionen gewährleisten. Land Rover verspricht, dass 80 % aller Befehle mit maximal zwei Berührungen des Bildschirms ausgeführt werden können. Lobenswert sind die hohe Auflösung, die schnelle Reaktionszeit und die intuitive Menüstruktur. Kritisierbar ist jedoch der Verlust der haptischen Rückmeldung. Die Notwendigkeit, den Blick von der Straße abzuwenden, um selbst einfache Einstellungen wie die Temperatur oder die Sitzheizung vorzunehmen, birgt ein Sicherheitsrisiko und stellt einen Rückschritt in der Ergonomie dar. Es ist ein schmaler Grat zwischen modernem Design und intuitiver Bedienbarkeit – der Velar positioniert sich hier klar auf der progressiven, aber auch kontroversen Seite.
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In puncto Konnektivität ist das System hingegen über jeden Zweifel erhaben. Wireless Apple CarPlay und Wireless Android Auto sind serienmäßig vorhanden und funktionieren reibungslos. Eine gut platzierte induktive Ladeschale versorgt das Smartphone kabellos mit Strom. Dank zweier fest verbauter eSIMs ist der Velar stets online und die Nutzung von integrierten Apps wie Spotify oder Amazon Alexa ist möglich. Letztere verfügt über eine gut funktionierende Sprachsteuerung, die viele Befehle auch in natürlicher Sprache versteht.
Für ein adäquates Klangerlebnis sorgen die optionalen Soundsysteme des britischen Spezialisten Meridian. Insbesondere das Meridian 3D Signature Sound System mit bis zu 17 Lautsprechern und 750 Watt Leistung verwandelt den ohnehin schon leisen Innenraum in einen Konzertsaal auf Rädern und liefert einen klaren, kraftvollen und räumlichen Klang.
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Konnektivität und Komfort des Range Rover Velar P400e
Über das reine Fahrerlebnis hinaus definiert sich moderner Luxus zunehmend über nahtlose Konnektivität und intelligente Komfortfunktionen. In diesem Bereich hat der Velar im Modelljahr 2024 entscheidend aufgeholt. Ein zentraler Fortschritt ist die erweiterte Fähigkeit zu Software-Over-The-Air-Updates (SOTA). Während früher meist nur das Infotainmentsystem drahtlos aktualisiert wurde, können nun rund 80 % aller elektronischen Steuergeräte des Fahrzeugs – einschließlich der Systeme für Antrieb, Fahrwerk und Borddiagnose – die neueste Software ohne Werkstattbesuch empfangen. Dies erhöht nicht nur den Komfort, sondern sichert auch die Zukunftsfähigkeit des Fahrzeugs.
Für das Wohlbefinden der Passagiere sorgt das weiterentwickelte „Luftreinigungssystem Innenraum Plus“. Es kombiniert eine PM2.5-Feinstaubfilterung mit einer CO₂-Managementfunktion und der Nanoe-X-Technologie, um Allergene, Bakterien und Gerüche aktiv zu reduzieren und die Luftqualität in der Kabine konstant auf einem hohen Niveau zu halten. Im Testalltag fiel zudem ein sehr praktisches Detail positiv auf: Die Klimaanlage wird ausgesprochen schnell warm. Gerade in den kälteren Monaten ist dies ein spürbarer Komfortgewinn, der die Wartezeit auf eine angenehme Innenraumtemperatur minimiert.
Die Verbindung zur Außenwelt wird über die Land Rover Remote App auf dem Smartphone sichergestellt. Sie ermöglicht nicht nur Standardfunktionen wie das Ver- und Entriegeln oder die Fahrzeuglokalisierung, sondern spielt ihre Stärken besonders im Zusammenspiel mit dem P400e-Antrieb aus. So lässt sich der Innenraum vor Fahrtantritt bequem per Netzstrom vorklimatisieren, ohne die Batteriereichweite zu schmälern. Zudem kann der Ladevorgang überwacht und intelligent gesteuert werden, um beispielsweise günstigere Nachtstromtarife zu nutzen.
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Assistenzsysteme und Sicherheit: Top Ausstattung
Der Range Rover Velar ist mit einer umfassenden Suite moderner Fahrerassistenzsysteme ausgestattet. Zum serienmäßigen oder optionalen Umfang gehören unter anderem eine adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Stop-&-Go-Funktion und Lenkassistent, ein aktiver Spurhalteassistent, ein Toter-Winkel-Warner sowie verschiedene Kollisionswarnsysteme für Front und Heck. Besonders nützlich im urbanen Umfeld ist die Kamera, die auf dem großen Pivi-Pro-Bildschirm eine 360-Grad-Ansicht des Fahrzeugs aus der Vogelperspektive erzeugt und das Manövrieren auf engstem Raum erheblich erleichtert.
In puncto passiver Sicherheit basiert die Bewertung auf dem Euro NCAP-Crashtest aus dem Jahr 2017, bei dem der Velar die Höchstwertung von fünf Sternen erhielt. Die Detailergebnisse waren mit 93 % für den Schutz erwachsener Insassen, 85 % für den Kinderschutz und 74 % für den Fußgängerschutz damals ein gutes Ergebnis. Es muss jedoch angemerkt werden, dass die Testprotokolle von Euro NCAP seit 2017 mehrfach verschärft wurden. Moderne Sicherheitsfeatures, die heute für eine Fünf-Sterne-Bewertung oft entscheidend sind, wie beispielsweise ein Mittenairbag zwischen den Vordersitzen oder eine erweiterte Notbremsfunktion für rückwärtiges Fahren, könnten dem Velar fehlen.
Ein oft unterschätzter Aspekt der passiven Sicherheit ist der Schutz vor Ermüdung des Fahrers. Hier leistet der Velar Außergewöhnliches. Die bereits erwähnte sehr gute Geräuschisolation , unterstützt durch die aktive Fahrbahngeräusch-Unterdrückung, schafft eine extrem ruhige und stressfreie Kabinenatmosphäre. Dies reduziert die kognitive Belastung auf langen Fahrten erheblich und trägt somit indirekt, aber wirkungsvoll zur Sicherheit bei. In Kombination mit den äußerst bequemen Sitzen und dem souveränen Fahrwerk wird der Velar so zu einem der entspanntesten Reisefahrzeuge seiner Klasse.
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Antrieb des Range Rover Velar P400e
Der Antriebsstrang des P400e ist das technische Herzstück des Velar und wurde für das Modelljahr 2024 maßgeblich überarbeitet. Er kombiniert einen 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner aus der Ingenium-Reihe, der allein 221 kW (300 PS) leistet, mit einem kraftvollen, in das Getriebe integrierten Elektromotor mit 105 kW (143 PS). Das Ergebnis ist eine beeindruckende Systemleistung von 297 kW (404 PS) und ein maximales Drehmoment von gewaltigen 640 Nm.
Diese Zahlen übersetzen sich in souveräne Fahrleistungen. So gelingt der Sprint von 0 auf 100 km/h in nur 5,4 Sekunden. Damit agiert der über 2,2 Tonnen schwere Velar auf dem Niveau von Sportlimousinen. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 209 km/h abgeregelt, rein elektrisch sind Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h möglich, sodass auch emissionsfreie Fahrten auf der Autobahn möglich sind.
Das Zusammenspiel der beiden Antriebsquellen erfolgt im Regelbetrieb meist vorbildlich sanft und kultiviert. Im Hybrid-Modus wechselt das System unmerklich zwischen Elektro- und Verbrennerantrieb, um stets die optimale Effizienz zu gewährleisten. Allerdings ist die Harmonie nicht immer perfekt. Während unserer Testfahrten wurde ein kleines, aber spürbares Manko deutlich: Der Motor ruckelt gelegentlich etwas, wenn er das erste Mal anspringt. Dieses Phänomen tritt vor allem im Stadtverkehr bei geringer Last oder bei kalten Außentemperaturen auf, wenn der Benziner sich nach einer reinen E-Phase wieder zuschaltet. Es ist kein gravierendes Problem, aber es trübt den ansonsten extrem hohen Eindruck von Kultiviertheit und stellt einen kleinen Schönheitsfehler in der komplexen Abstimmung des Hybrid-Managements dar.
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Fahrdynamik und Handling: Ultra komfortabel
Ein Range Rover steht traditionell für souveränen Komfort statt für spitze Sportlichkeit. Der Velar bricht mit dieser Tradition nicht, interpretiert sie jedoch auf dynamischere Weise. Die technische Basis dafür bildet ein Fahrwerk, das serienmäßig mit Adaptive Dynamics, also elektronisch geregelten Dämpfern, ausgestattet ist. In der Höchstausstattung „Autobiography” wird es optional durch eine elektronisch gesteuerte Luftfederung ergänzt. Letztere ist eine klare Empfehlung, denn sie hebt den Fahrkomfort auf ein überragendes Niveau. Das System bügelt Fahrbahnunebenheiten von kurzen Stößen bis hin zu langen Wellen mit stoischer Gelassenheit aus und vermittelt das Gefühl, über der Straße zu schweben. Zusätzlich bietet die Luftfederung praktische Vorteile, wie das Absenken des Fahrzeugs zum leichteren Ein- und Aussteigen oder zur Verbesserung der Aerodynamik bei hohen Geschwindigkeiten.
Trotz seines Fokus auf Komfort und einem Leergewicht von über 2.200 kg überrascht der Velar mit einem erstaunlich agilen Handling. Im Test zeigte sich, dass er sehr gut in den Kurven liegt. Die Wankneigung der Karosserie wird vom adaptiven Fahrwerk wirksam kontrolliert und die Lenkung arbeitet präzise und mit angenehmer Gewichtung, wenn auch nicht übermäßig kommunikativ. So lässt sich der große SUV erstaunlich behände und sicher durch kurviges Terrain bewegen, wobei er stets eine beruhigende Stabilität vermittelt. Er ist zwar kein Sportwagen wie ein Porsche Macan, aber deutlich agiler und fahrerorientierter als seine größeren Geschwister.
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Bremsen und Rekuperation: Kaum Energierückgewinnung
Ein besonderes Lob verdient die Abstimmung der Bremsanlage. Das Bremspedalgefühl ist bei Hybridfahrzeugen oft eine Herausforderung, da der Übergang vom regenerativen Bremsen (Rekuperation) zum mechanischen Bremsen spürbar sein kann. Nicht so im Velar. Die Bremse ist sehr angenehm und lässt sich hervorragend dosieren. Der Druckpunkt ist klar definiert, und das Ansprechverhalten ist über den gesamten Pedalweg hinweg konsistent und vertrauenserweckend. Abgerundet wird das positive Fahrgefühl durch eine sehr gute Übersicht. Die hohe Sitzposition, die vergleichsweise schmalen A-Säulen und die bereits erwähnten großen Außenspiegel ermöglichen eine exzellente Rundumsicht und erleichtern das Manövrieren im Stadtverkehr und auf engen Straßen.
Wo Licht ist, ist jedoch auch Schatten. Ein deutlicher Kritikpunkt im Bereich der Fahrdynamik ist die Energierückgewinnung. Die Rekuperation ist leider etwas schwach und nicht einstellbar. Während viele andere Plug-in-Hybride und Elektroautos dem Fahrer die Möglichkeit geben, die Stärke der Rekuperation in mehreren Stufen anzupassen – bis hin zum sogenannten „One-Pedal-Driving“ –, verzichtet Land Rover darauf. Selbst im Dynamic-Fahrmodus, in dem die Rekuperation leicht verstärkt wird, bleibt die Verzögerung beim Gaswegnehmen sehr dezent. Dies ist eine verpasste Chance: Zum einen könnte die Effizienz im Stadtverkehr durch eine stärkere Energierückgewinnung erhöht werden, zum anderen hätte der Fahrer mehr Interaktion und Kontrolle über das Hybridsystem.
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Verbrauch und Reichweite des Range Rover Velar P400e
Die Effizienz eines Plug-in-Hybriden hängt maßgeblich von seiner elektrischen Reichweite und dem Ladeverhalten des Nutzers ab. Dank der auf 19,2 kWh vergrößerten Batteriekapazität hat der Velar P400e in diesem Bereich einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht. Die offizielle WLTP-Reichweite gibt Land Rover mit bis zu 64 Kilometern an. In unseren Tests erwies sich ein Wert von 50 bis 55 Kilometern bei gemäßigten Außentemperaturen und gemischtem Fahrprofil als realistisch. Dies ist ein solider Wert, im Vergleich zur Konkurrenz jedoch eher im unteren Drittel.
Der offizielle, gewichtete kombinierte Kraftstoffverbrauch nach WLTP-Norm liegt bei beeindruckend niedrigen 1,9 l/100 km, ergänzt durch einen Stromverbrauch von 24,7 kWh/100 km. Solche Werte sind in der Praxis jedoch nur bei einem maximalen Anteil elektrischer Fahrten realisierbar. Ein realitätsnaher Hybridverbrauch, bei dem regelmäßig geladen wird, aber auch längere Strecken zurückgelegt werden, liegt bei etwa 5,5 bis 6,8 Litern pro 100 Kilometer. Entscheidend ist jedoch das zweite Gesicht des PHEV, nämlich der Verbrauch bei leerer Batterie. Ist der Stromvorrat aufgebraucht, muss der 2,0-Liter-Vierzylinder-Benziner das hohe Fahrzeuggewicht von über 2,2 Tonnen allein bewältigen. In diesem Szenario, beispielsweise auf langen Autobahnetappen ohne Lademöglichkeit, steigt der Verbrauch signifikant an. Hier muss man mit Werten zwischen 9 und 11 Litern pro 100 km rechnen.
Diese extreme Spreizung im Verbrauch verdeutlicht die Natur eines Plug-in-Hybriden. Bei konsequentem Laden, idealerweise zu Hause oder am Arbeitsplatz, kann der Velar P400e ein sehr effizientes und im Betrieb kostengünstiges Fahrzeug sein. Wer jedoch überwiegend Langstrecken fährt und selten lädt, wird mit einem hohen Benzinverbrauch bestraft und bewegt ein schweres Fahrzeug, dessen ökologischer und ökonomischer Vorteil verloren geht.
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Laden: DC-Schnellladefähigkeit als großer Pluspunkt
Das Ladekonzept des Range Rover Velar P400e ist ausgereift. Für das alltägliche Laden zu Hause oder am Arbeitsplatz ist ein On-Board-Ladegerät für Wechselstrom (AC) verbaut. An einer 7-kW-Wallbox lässt sich die 19,2-kWh-Batterie somit in rund 2,5 Stunden von 0 auf 100 % aufladen. Dies ist ein praxistauglicher Wert, der es ermöglicht, das Fahrzeug über Nacht oder während der Arbeitszeit problemlos vollständig aufzuladen. An einer herkömmlichen Haushaltssteckdose dauert der Ladevorgang entsprechend länger, etwa 8 Stunden, was aber für das Laden über Nacht ebenfalls ausreicht. Ein 11 kW On-Board-Ladegerät wäre natürlich noch besser gewesen.
Der größte Pluspunkt ist jedoch die Fähigkeit zum Gleichstrom-Schnellladen (DC). Der Velar P400e kann über einen CCS-Anschluss an öffentlichen DC-Schnellladesäulen mit einer Leistung von bis zu 50 kW geladen werden. Eine Ladung von 0 auf 80 % der Batteriekapazität ist so in nur 30 Minuten möglich. Damit wird eine der größten Schwächen konventioneller Plug-in-Hybride überbrückt: die lange Ladezeit unterwegs. Diese macht eine effektive Nutzung des E-Antriebs auf längeren Tagesetappen oft unmöglich. Mit dem Velar P400e kann während einer Mittagspause oder eines Einkaufsstopps eine elektrische Reichweite von rund 40 Kilometern nachgeladen werden. Dies erhöht die Flexibilität und macht das Fahrzeug auch für Nutzer attraktiv, die nicht ausschließlich zu Hause laden können oder wollen. Dies ist ein entscheidender praktischer Vorteil, der den Mehrwert des Hybridantriebs im Alltag spürbar steigert.
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Preis und Garantie des Range Rover Velar P400e: Gutes Gesamtpaket
Der Einstieg in die Welt des Range Rover Velar ist, wie von der Marke gewohnt, im oberen Preissegment angesiedelt. Für den von uns getesteten P400e Plug-in-Hybrid beginnt die Preisliste in der Ausstattungslinie „S” bei rund 72.200 €. Wählt man eine höhere Ausstattungslinie, wie „Dynamic SE” (ab ca. 91.000 € für ein spezifisches Sondermodell), oder die Top-Version „Autobiography” und fügt einige der verlockenden Optionen aus der langen Aufpreisliste hinzu, kann der Endpreis schnell die Marke von 100.000 € überschreiten. Damit positioniert sich der Velar selbstbewusst auf dem Niveau seiner deutschen Premium-Wettbewerber.
Ein entscheidendes und strategisch wichtiges Argument, das Land Rover seit kurzem in die Waagschale wirft, ist die deutlich verbesserte Herstellergarantie. Für alle Neufahrzeuge gilt in Deutschland nun eine Garantie von fünf Jahren oder bis zu einer Laufleistung von 150.000 Kilometern, je nachdem, was zuerst eintritt. Dies ist ein signifikanter Vorteil gegenüber vielen deutschen Konkurrenten, die oft nur die gesetzlich vorgeschriebenen zwei Jahre ohne Kilometerbegrenzung bieten.
Für die spezifischen Komponenten des Plug-in-Hybrid-Antriebs, insbesondere die Hochvoltbatterie, gelten in der Regel nochmals erweiterte Garantiebedingungen. In der Regel decken Hersteller hier einen Zeitraum von acht Jahren oder 160.000 Kilometern ab und garantieren einen bestimmten Prozentsatz der ursprünglichen Batteriekapazität. Die genauen Bedingungen für den deutschen Markt sollten beim Händler erfragt werden.
Diese erweiterte Garantie ist nicht nur ein Vorteil für Kunden, sondern auch eine strategische Maßnahme. Die Marke Land Rover hatte in der Vergangenheit mit einem Ruf für unterdurchschnittliche Zuverlässigkeit zu kämpfen. Eine solche Sorge fällt bei einem technologisch so komplexen Fahrzeug wie einem PHEV besonders ins Gewicht. Die 5-Jahres-Garantie ist ein starkes Signal des Herstellers, das das Vertrauen in die Qualität der eigenen Produkte stärkt. Sie senkt das wahrgenommene finanzielle Risiko für die Kundinnen und Kunden erheblich und ist ein schlagkräftiges Argument im Wettbewerb.
Wettbewerbsvergleich: Teuer aber konkurrenzfähig
Der Range Rover Velar P400e bewegt sich in einem hart umkämpften Umfeld, das von deutschen Premiumherstellern dominiert wird. Seine Positionierung ist jedoch einzigartig: Er tritt nicht als direkter fahrdynamischer Konkurrent an, sondern vielmehr als Alternative, die sich auf Design, Eleganz und Komfort fokussiert. Zu seinen PHEV-Hauptkonkurrenten zählen der Volvo XC60, der GWM Wey 05, der Audi Q7 und der Mercedes-Benz GLC.
| Land Rover Range Rover Velar P400e S | Mercedes-Benz GLC 400 e 4MATIC | Volvo XC60 T8 Plus Black Edition AWD | GWM WEY 05 2.0 PHEV Luxury AWD | Audi Q7 55 TFSI e quattro | |
| Motor & Leistung | |||||
| Motorart | Plug-in-Hybrid | Plug-in-Hybrid | Plug-in-Hybrid | Plug-in-Hybrid | Plug-in-Hybrid |
| Verbrennungsmotor | 2,0-Liter 4-Zylinder Turbo-Benziner | 2,0-Liter 4-Zylinder Turbo-Benziner | 2,0-Liter 4-Zylinder Turbo-Kompressor-Benziner | 2,0-Liter 4-Zylinder Turbo-Benziner | 3,0-Liter V6 Turbo-Benziner |
| Systemleistung | 297 kW / 404 PS | 280 kW / 381 PS | 335 kW / 455 PS | 350 kW / 476 PS | 290 kW / 394 PS |
| Systemdrehmoment | 640 Nm | 650 Nm | 709 Nm | 847 Nm | 600 Nm |
| Getriebe | 8-Gang Automatik | 9-Gang Automatik (9G-TRONIC) | 8-Gang Automatik (Geartronic) | 9-Gang Doppelkupplungsgetriebe (DCT) | 8-Gang Automatik (tiptronic) |
| Antriebsart | Allradantrieb (AWD) | Permanenter Allradantrieb (4MATIC) | Allradantrieb (AWD) | Allradantrieb (AWD) | Permanenter Allradantrieb (quattro) |
| Fahrleistungen | |||||
| Beschleunigung (0-100 km/h) | 5,4 s | 5,6 s | 4,9 s | 5,0 s | 5,7 s |
| Höchstgeschwindigkeit | 209 km/h | 237 km/h | 180 km/h (abgeregelt) | 235 km/h | 240 km/h |
| Höchstgeschwindigkeit (elektrisch) | 140 km/h | 140 km/h | 140 km/h | 135 km/h | 135 km/h |
| Elektrische Daten & Verbrauch | |||||
| Batteriekapazität (brutto) | 19,2 kWh | 31,2 kWh | 18,8 kWh | 39,7 kWh | 25,9 kWh |
| Elektrische Reichweite (WLTP) | bis zu 63 km | bis zu 130 km | bis zu 79 km | bis zu 158 km | bis zu 84 km |
| Kraftstoffverbrauch (gewichtet, kombiniert) | 1,9 l/100 km | 0,5 l/100 km | 1,0 l/100 km | 0,4 l/100 km | 1,2 – 1,4 l/100 km |
| Stromverbrauch (gewichtet, kombiniert) | 25,8 kWh/100 km | 20,4 kWh/100 km | 19,0 kWh/100 km | 24,4 kWh/100 km | 27,8 – 29,1 kWh/100 km |
| CO₂-Emissionen (gewichtet, kombiniert) | 43 g/km | 11 g/km | 22 g/km | 12 g/km | 28 – 33 g/km |
| DC-Schnellladung | Ja (bis 50 kW) | Ja (bis 60 kW) | Nein (AC bis 11 kW) | Ja (bis 50 kW) | Nein (AC bis 11 kW) |
| Abmessungen & Gewichte | |||||
| Länge | 4.797 mm | 4.716 mm | 4.708 mm | 4.870 mm | 5.063 mm |
| Breite (mit Spiegeln) | 2.147 mm | 2.075 mm (ohne Spiegel: 1.890 mm) | 2.054 mm (ohne Spiegel: 1.902 mm) | 1.960 mm (ohne Spiegel) | 2.212 mm |
| Höhe | 1.683 mm | 1.640 mm | 1.653 mm | 1.690 mm | 1.727 mm |
| Kofferraumvolumen (normal) | 503 Liter | 470 Liter | 468 Liter | 500 Liter | 650 Liter |
| Kofferraumvolumen (max.) | 1.335 Liter | 1.530 Liter | 1.395 Liter | 1.229 Liter | 1.863 Liter |
| Anhängelast (gebremst) | 2.000 kg | 2.000 kg | 2.250 kg | 2.000 kg | 2.800 kg |
| Leergewicht | ca. 2.155 kg | ca. 2.325 kg | ca. 2.150 kg | ca. 2.335 kg | ca. 2.450 kg |
| Preis & Garantie | |||||
| Basispreis ohne Austattung | Ab 83.200 € | Ab 72.340 € | Ab 74.490 € | Ab 63.900 € | Ab 87.300 € |
| Garantie (Fahrzeug) | 5 Jahre oder 150.000 km | 2 Jahre | 2 Jahre | 5 Jahre | 2 Jahre |
| Lackgarantie | 3 Jahre | 5 Jahre | 2 Jahre | 5 Jahre | 3 Jahre |
| Durchrostung | 6 Jahre | 30 Jahre | 12 Jahre | 12 Jahre | 12 Jahre |
| Weitere Garantien |
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(Hinweis: Die Daten sind Stand Oktober 2025 und können je nach Modelljahr und Ausstattung variieren.)
































