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Teufel One M im Test: Der kraftvolle Lautsprecher für die eigenen vier Wände

Bild: © 2018 TechnikNews
(Beitragsbild: © 2018 TechnikNewsNET)

Lautsprecher für zuhause gibt es wie Sand am Meer. Doch nicht alle konnten mich in Vergangenheit überzeugen. Meist scheiterte es am Klang – besonders bei höherer Lautstärke. Auch der Bass von Einzel‐Lautsprechern ließ oft zu wünschen übrig. Ob das beim Teufel One M auch so ist? Ich habe ihn genauer unter die Lupe genommen.

Auf der Suche nach dem richtigen Lautsprecher und Kopfhörer stößt man oft auf Produkte von Teufel. Das Unternehmen aus Deutschland spezialisiert sich auf Produkte für Heimkinos und die eigenen vier Wände. Seit 9 Jahren mittlerweile setzt man mit der One‐Reihe auf WLAN‐Lautsprecher, die sich mit der Teufel Raumfeld‐App steuern lassen. Ich habe den Mittelgroßen, den Teufel One M getestet.

Verpackung und Design

Der Teufel One M wird in einer großen Kartonschachtel geliefert. In dieser steckt der Lautsprecher in einem dünnen Vlies und wird in zwei Styropor‐Teilen links und rechts gehalten. Neben dem Lautsprecher selbst findet man in der Packung noch ein Ladegerät, einen Brief mit Kurzanleitung & Spotify‐Infos. Da der Teufel One M „Spotify Connect” unterstützt, wird dieser Zettel auch mitgeliefert.

Der Teufel One M ist beim Transport gut geschützt. (Bild: © 2018 TechnikNews)

Ansonsten fällt das Design des Lautsprechers sehr positiv auf. Alles ist sehr gut verarbeitet und sitzt an seinem Platz. Es gibt keine scharfen Kanten oder sonstige Unebenheiten. Auch die Verpackung schützt gut vor Kratzern oder Schäden während dem Transport.

App und Einrichtung

Kommen wir nach dem wichtigsten Punkt noch etwas genauer zur App. Diese war am Anfang meines Tests perfekt – keine Verbindungsabbrüche mit dem Lautspecher, welcher stets via LAN‐Kabel angeschlossen war. In der App gibt es neben praktischen Funktionen wie Ausschalttimer aber leider keinen Wecker. Nach unserer Anfrage bei Teufel teilte man uns mit, dass es derzeit noch keinen Fahrplan für diese Funktion gibt.

Während des Tests kam allerdings zwischenzeitlich ein Update, welcher die Verbindung zwischen App und Lautsprecher nahezu unerträglich machte. Immer wieder musste man die App neustarten, um eine Verbindung zum Lautsprecher zu bekommen. Nach kurzer erneuten Anfrage, versicherte man an dem Problem zu arbeiten und rollte drei Tage später sofort ein Update für den Lautsprecher aus. Obwohl es keine Benachrichtigung gab, konnte dieses in den App‐Einstellungen unter „Updates” sofort installiert werden und verbesserte die Qualität deutlich. Daumen hoch an die schnellen Entwickler für diesen Bugfix.

Auf Android funktioniert die App noch besser, als auf iOS. So lässt sich direkt in der Statusleiste die Lautstärke steuern oder die Wiedergabe anhalten – sehr praktisch. Öfters kann es allerdings passieren, dass das Statusleisten‐Widget einfriert und man die App neustarten muss. Naja, zwar etwas störend, lässt sich aber in Zukunft sicherlich noch beheben. Meiner Meinung nach lag es hier aber am P20 Pro, welches App‐Aktivitäten im Hintergrund beendet.

Teufel Raumfeld
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Preis: Kostenlos
Teufel Raumfeld
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Entwickler:
Preis: Kostenlos

Austattung und Funktionen

Ein moderner WLAN‐Lautsprecher muss natürlich Internet Radio streamen können. Doch nicht nur das: Der Teufel One M bietet neben TuneIn noch Spotify Connect, Deezer, SoundCloud, Bluetooth, einen Aux‐Anschluss und Wiedergabe von Songs auf dem eigenen Smartphone direkt über die App auf dem Lautsprecher. Für die Bedienung gibt es an der Vorderseite neben den Vor‐ und Zurück‐Buttons noch ein Lautstärke‐Rad mit Ein/Aus‐Button und Favoritentasten. Hier kann man seine Radiosender auf einer Nummer abspeichern und direkt ansteuern.

Die Beschriftungen der Knöpfe sind nicht immer gut abzulesen. (Bild: © 2018 TechnikNews)

An der Rückseite findet man auch noch ein paar Knöpfe und Anschlüsse. Hier gibt es neben dem Bluetooth‐Knopf, welcher zum Koppeln mit neuen Geräten drei Sekunden lang gedrückt werden muss, auch noch einen Setup‐Knopf. Dieser muss während der Einrichtung mit der App kurz gedrückt werden – ansonsten bietet dieser keine Funktion. Dann gibt es einen USB‐Anschluss, welcher zum Aufladen oder zum Abspielen von Musik (etwa auf einem USB‐Stick) verwendet werden kann.

Einige Anschlüsse wie Aux und LAN runden das Paket ab. (Bild: © 2018 TechnikNews)

Von der Hardware‐Steuerung abgesehen, gibt es noch eine App namens „Teufel Raumfeld” für die Steuerung des Lautsprechers. Hier wird auch die erste Einrichtung darüber vorgenommen. Darüber hinaus können in der App auch Einstellungen des Lautsprechers vorgenommen oder die Sender ausgewählt werden. TuneIn ist in die App integriert.

Hörtest & Klang

Das wohl wichtigste in diesem Test: Der Klang. Startet man die Einrichtung kann man sich währenddessen auf dem Lautsprecher erste Demo‐Songs wiedergeben lassen. Hier war der erste Eindruck sehr überraschend – für diesen kleinen Lautsprecher wirklich top! Nach längerer Nutzungsdauer lässt sich jetzt sagen, dass mich die erstaunlich tiefen, konturierten Bässe wirklich sehr überzeugt haben.

Auch die Höhen und Mitteltöne trifft der Lautsprecher perfekt. Größere Wohnzimmer oder Partys zu beschallen, ist für den Teufel One M überhaupt kein Problem. Zudem gibt es auch bei höheren Lautstärken überhaupt kein Problem, keine Übersteuerungen oder Unreinheiten. Für die Profis lassen sich in der App zudem einige Parameter anpassen. So kann man die Höhen, Mitten und Tiefen nach seinem Belieben anpassen. In meinem Fall hatte ich die Tiefen eine Spur über der Standardeinstellung, für einen etwas kräftigeren Bass.

Noch zu den harten Fakten: Unter der schwarzen Haube steckt ein 3‐Wege‐Stereo‐System mit insgesamt 7 Tönern und 2 Passivmembranen. Dann gibt es laut Teufel noch eine spezielle „Dynamore Technologie” für besonders breites Stereopanorama.

Fazit: Der Teufel ist aktuell unschlagbar

Mit der Hoffnung hier keine wichtigen Aspekte vergessen zu haben, machen wir den Testbericht nicht unnötig lang und gehen direkt zum Fazit über. Der Teufel One M ist eine gute Alternative zu einer teuren HIFI‐Anlage für zuhause. Zwar scheint dieser mit seiner UVP von 499,99 Euro ziemlich teuer, bietet dafür aber ein überzeugendes Gesamtpaket. Etwa stimmt hier der Klang, ist praktisch mitzutragen und in dieser Preisklasse von der Konkurrenz bislang unschlagbar. Zwar erlebt man durch so einen All‐In‐One Lautsprecher natürlich nicht das beste Surround‐Erlebnis, ist aber für Musik hören im Wohnzimmer oder auf Partys absolut in Ordnung.

Schade ist, dass Teufel bislang noch keine Integration mit Amazon Alexa geplant hat. So stehen zu aktuellem Zeitpunkt noch keine brauchbaren Skills zur Verfügung. Zwar lässt sich der Lautsprecher mit einem Echo Dot via Aux oder Bluetooth smart nachrüsten, kann aber dann nurmehr Spotify und TuneIn abspielen. Die Bedienung über die Teufel‐App wäre dann ebenso überflüssig.

Zwar gab es zwischendurch einige Verbindungsabbrüche mit der App, Teufel hat hier aber immer schnell auf unsere Anfragen reagiert und sogar ein Update mit einem Bugfix veröffentlicht. Wer also einen praktischen Lautsprecher für wenig Geld sucht, ist mit dem Teufel One M gut aufgehoben. Das Gesamtpaket aus Features wie Internet Radio, Spotify & Co. und dem Sounderlebnis hat mich für diesen Preis einfach überzeugt.

Aktuell gibt es den Teufel One M auf der Teufel‐Webseite um 30 Euro vergünstigt. Danke an Teufel für die Bereitstellung des Teufel One M!

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David Wurm

David hat TechnikNews im Februar 2015 gestartet. Er ist an der aktuellen Technik fasziniert und bloggt daher gerne über Technik bzw. alles was Smartphones, Tablets, Computer und Gadgets betrifft. Ist sonst in der Freizeit mit Fotografieren und Lernen beschäftigt.

David hat bereits 365 Artikel geschrieben und 199 Kommentare verfasst.

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Paula
Gast
Paula

Ist mir leider zu teuer, aber sonst cooles Ding!

Lars Matt
Chefredakteur

Gibt aber sonst in dieser Qualität keine günstigeren Alternativen 😛 #keinewerbung