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Fitbit Sense vorgestellt: Das kann das neue Top-Modell von Fitbit

Fitbit Sense Beitragsbild
Bild: Fitbit
(Beitragsbild: © 2020 Fitbit)

Gestern hat Fitbit neue Wearables vorgestellt, darunter die neue Fitbit Sense. Das kann der neue Top-Tracker.

Die Sense ist eine komplett neue Smartwatch von Fitbit. Verglichen mit anderen Fitness-Wearables liegt sie preislich bereits im High-End-Bereich. Das merkt man auch bei den integrierten Features. Aber fangen wir erst einmal beim Gehäuse an. Es sieht prinzipiell dem der Versa 2 ähnlich, wobei die Ecken etwas mehr abgerundet sind.

Insgesamt bietet Fitbit hier zwei verschiedene Farben an, Schwarz und Gold. Die Gehäusefarbe ist aber vom gewählten Armband abhängig. Hier gibt es „Black“, „Pink Clay“, „Midnight“ und „Lunar White“ – bei letzteren drei Optionen bekommt man das goldene Gehäuse. Endlich hat Fitbit auch den Mechanismus zum Tauschen der Bänder überarbeitet. Dieser funktioniert nun ähnlich wie bei der Charge 4. Noch dazu kommt, dass man sich von der globigen Ladestation verabschiedet hat.

Fitbit Sense: Großer Fokus auf Stressmanagement und Herzfrequenz

Zwischen den beiden Mechanismen zum Tauschen der Armbänder sieht man den neuen Herzfrequenzsensor, der vom PurePuls 2 Algorithmus unterstützt wird. Dieser hat nun noch mehr Fotodioden und LEDs, wodurch die Ergebnisse noch akkurater werden. Neben dem Herzfrequenzsensor hat der Hersteller hier auch einen EDA (electrodermal activity sensor) für Stressmanagement und einen Sensor zum Messen der Hauttemperatur verbaut. Durch letzteren soll die Uhr unter anderem Erkennen, wenn ein Fieber im Anmarsch ist.

Der Herzfrequenzsensor misst wieder 24/7 den aktuellen Puls, wie wir das bereits aus der Vergangenheit kennen. Zusätzlich dazu bekommt man nun eine Benachrichtigung, wenn dieser auffällig hoch oder niedrig ist. Rein technisch gesehen ist es auch möglich, dass die Sense ein vollwertiges EKG erstellen kann. Dafür ist aber eine Genehmigung der jeweiligen Regierungen nötig, damit dieses Feature bei uns nutzbar ist.

Fitbit Sense HR

Bild: Fitbit

Natürlich sind auch altbekannte Dinge mit an Bord. Zum Beispiel das Schlaf-Tracking. Auch dieses Fitbit-Wearable kann die einzelnen Schlafphasen aufzeichnen und anhand dieser Daten einen Sleep Score errechnen. Außerdem gibt es wieder mehr als 20 Sportarten, die die Sense aufzeichnen kann und sie erkennt automatisch, wenn eines dieser Sportarten betrieben wird. Dabei wird zusätzlich die zurückgelegten Strecken mit einem integrierten GPS-Sensor aufgezeichnet.

Selbstverständlich lassen sich auch wieder Anrufe und Benachrichtigungen auf dem Tracker empfangen. Zudem kann man wieder die Musik-Wiedergabe von Spotify und Co. steuern. Das Herunterladen zur Offline-Wiedergabe ist weiterhin nicht möglich. Neu ist hingegen, dass neben Amazon Alexa auch der Google Assistant mit an Bord ist. Die Akkulaufzeit liegt dabei bei zirka sechs Tagen.

Fitbit Sense: Preise und Verfügbarkeit

Die neue Fitbit Sense wird 329,95 Euro kosten. Dazu gibt es Fitbit Premium für sechs Monate kostenlos. Ein Termin für den Marktstart ist derzeit noch nicht bekannt.

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David Haydl

David wohnt in Graz und ist nun schon seit mehr als drei Jahren bei TechnikNews. Seit Kurzem trägt er auch den Titel des Chefredakteurs, worauf er total stolz ist. Er versorgt die Seite regelmäßig mit News, Testberichten und dem TechnikNews Weekly, dessen Einführung seine Idee war. In seiner Freizeit liest er gelegentlich, hört viel (und eindeutig zu laut) Musik und einige Podcasts zu allen möglichen Themen zwischendurch und geht gerne Laufen. Die restliche Zeit, die dann noch übrig bleibt, genießt er mit seiner bezaubernden Freundin oder vor der laufenden Glotze.

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