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Intel Ice Lake: Das ist die 10. Generation der Laptop-CPUs

Intel 10. Generation Ice Lake CPU
Bild: Intel
(Beitragsbild: © 2019 Intel)

Am 1.8.2019 überrascht uns Intel mit der neuen Intel Ice Lake Generation, welche uns den 10nm-Standard verspricht. Dies dürfte vor allem Ultrabook-User freuen, da sie auch viel weniger Watt aus dem Akku ziehen. Alle Infos.

Mit der 10. Generation schafft es Intel endlich alle Prozessor-Klassen auf 10 nm zu schrumpfen, wohingegen AMD schon bei 7 nm angekommen ist. Vorab sollte die CPU-Performance laut PCMag’s solide sein. Genauere Benchmark-Scores kann man vom Link oben entnehmen. Den einzigen Nachteil, den die 10. Generation liefert, ist, dass der i7-Prozessor nur 4 statt 6 Kerne, wie sein Vorgänger, hat. Derzeit liefert Intel keine i9-Monster-Prozessoren für Laptops und Ultrabooks.

Für alle Notebook- und Ultrabook-User bietet die neue Generation ein paar Zusatz Stunden, da die neuen Prozessoren nur 9 bis 28W ziehen. Jetzt im Detail: Intel teilt die Prozessoren in zwei Stufen ein und zwar in U- und Y-Series. Die U-Series verbrauchen 15 – 28 Watt, die Y-Series 9 – 12 Watt. Somit ist die Y-Serie die energieeffizieentere Serie der beiden und wird in Ultrabooks zu finden sein.

Integrierte GPU

In der 10. Generation findet sich keine Intel-UHD-Grafikkarte, Intel setzt diesmal auf Iris-Plus-Grafiken, welche in verschiedene Leistungsklassen aufgeteilt werden.

Die bessere Iris Plus G7 in der Form des i7-1065G7 schlägt im Benchmark-Test von PCMag’s die Vorgängergeneration um fast das dreifache. Sie wurde selbst einer dedizierten Grafikkarte gegengestellt, einer GeForce MX, sie kommt sehr häufig in Ultrabooks vor, und erreicht sogar 75% von deren Performance. Kaum zu fassen, dass in so einem kleinen und guten Prozessor dann auch noch eine 3/4 GeForce MX Grafikkarte steckt.

Weitere nice Features

Die neue Generation liefert auch standardmäßig Thunderbolt-Support für externe Grafikkarten oder ähnliche Dinge mit, was bedeutet das selbst billigere Ultrabooks beim Preis nicht am Thunderbolt sparen müssen. Ein weiters Feature ist Wi-Fi 6, welches im Chip und nicht per Netzwerkkarte auf dem Motherboard schlummert.

Fazit

Nun wird die wichtigste Frage beantwortet: zahlt sich das Upgrade auf die 10. Intel Ice Lake Generation aus? Meiner Meinung nach für Ultrabooks auf jeden Fall, da die Chips dank des verminderten Watt-Verbrauches weniger am Akku zehren. Auch im Grafikbereich ist eine deutliche Verbesserung zu sehen, Thunderbolt- und WiFi-6-Support sind ein netter Zusatz. Personen, die sich viel mit Gaming beschäftigen, sollten eher auf ein Gaming-Notebook setzen.

Quellen: PCMag, Arstechnica und Intel

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