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Spotify Family: Standort der Mitglieder wird ab sofort über GPS überprüft

Bild: Spotify
(Beitragsbild: © 2018 Spotify)

Bis jetzt mussten Nutzer, die an einem bestehenden Spotify‐Familienplan teilnehmen wollen, die gleiche Adresse wie der Administrator dieses Plans eingeben. So wurde sichergestellt, dass alle unter einem Dach wohnen. Nun findet diese Überprüfung mit GPS statt.

Um Spotify Family nutzen zu können, müssen alle sechs „Familienmitglieder” unter demselben Dach wohnen. Das wollen die AGBs von Spotify so. Lange Zeit mussten Mitglieder eines Spotify‐Familienplans hierfür nur die Postleitzahl eingeben, um den Wohnort zu bestätigen. Seit Juni 2017 findet diese Überprüfung durch Eingabe der Adresse statt.

Da hier aber oft getrickst wurde, um sich einiges an Geld zu sparen, bekommen seit dem 17. September Nutzer von Spotify Family eine Mail des Anbieters mit der Aufforderung, mit einer GPS‐Überprüfung zu bestätigen, dass sie im selben Haus wie der Eigentümer des Familienplans wohnen. So will Spotify seit neuestem sicherstellen, dass nicht gegen die AGB verstoßen wird. Lässt man die Überprüfung nicht zu, verliert man seinen Account, so Spotify.

Überprüfung kann (noch) umgangen werden

Es gibt allerdings einen Weg, wie man diese Überprüfung umgehen kann. In der Mail, die jeder Nutzer von Spotify Family bekam, muss man auf „Über GPS bestätigen” klicken. Dann wird man von seinem Betriebssystem gefragt, ob Spotify auf den Standort des Gerätes zugreifen kann, was man ablehnen muss. Dann reicht es, wenn man dieselbe Postleitzahl wie der Admin eingibt. Sicher ist allerdings nicht, wann und ob Spotify dieses Hintertürchen schließen wird.

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David Haydl

David wohnt in Graz und ist nun schon seit einem Jahr bei TechnikNews. Technik hat ihn schon immer durch sein Leben begleitet, dies möchte er hier gerne schriftlich festhalten. Aktuell schreibt er Artikel zu diversen Neuigkeiten in der Technikwelt, Apptests und den TechnikNews Weekly, welcher seine Idee war. Hin und wieder erscheinen von ihm auch Testberichte und Kolumnen.

David hat bereits 191 Artikel geschrieben und 46 Kommentare verfasst.

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