>> TechnikNews sucht Talente! <<

Folgen:

Spotify: Trotz 140 Millionen Nutzern weltweit weiterhin Verluste

Bild: pixabay.com
(Beitragsbild: © 2017 pixabay.com)

Spotify wächst aktuell schneller als jeder andere Musikstreaming-Dienst. Gestern hat das Unternehmen offiziell mitgeteilt, die Marke von 140 Millionen Nutzern überschritten zu haben. Trotzdem schreibt man weiterhin rote Zahlen.

In einem Blogpost hat Spotify stolz verkündet, 140 Millionen aktive Nutzer zu haben. Somit ist nun auch bekannt, wieviele Prozent der Nutzer monatlich für das Premium-Abo zahlen. Denn bereits Anfang März gab es Informationen darüber, dass rund 50 Millionen ein laufendes Abo bei Spotify besitzen. Das entspricht daher rund 37 Prozent zahlende Nutzer pro Monat: doch ziemlich wenig.

Spotify schreibt noch immer rote Zahlen

Wieviele Nutzer aktuell für ein Premium-Abo zahlen, gab das schwedische Unternehmen am Donnerstag aber nicht bekannt. Man rechnet aber weiterhin mit rund 50 Millionen. Trotzdem bringt das Geschäftsmodell des Premium-Abos nicht die gewünschten Einnahmen ein. Man errinere sich: Der Verlust des Musikstreaming-Diestes stieg 2016 gegenüber dem Jahr 2015 von 236 auf 349 Millionen Euro an. Dabei soll der Börsengang im Jahr 2017 kurz bevor stehen.

Daher kündigte Spotify an, nun aktiv die Gratis-Nutzer zu erreichen: durch personalisiertere Werbung. So sollen auch Nutzer, welche nichts bezahlen, Geld einbringen. Schlüsse darauf liest man auch im Artikel: “Wir haben herausgefunden, dass Musik die Stimmungen und Aktivitäten der Menschen in Echtzeit widerspiegelt”. Somit möchte das Unternehmen durch gehörte Tracks und favorisierten Playlists die Identität des Nutzers besser ermitteln können.

Zuletzt sollen auch Änderungen für die restlichen Nutzer ohne Abo dazu beigetragen haben, die Premium-Nutzer zu steigen. Vor einigen Wochen wurde mit der Universal Music Group und Spotify eine spezielle Einigung dafür getroffen – so kommen Nutzer mit dem kostenlosen Abo erst nach zwei Wochen in den Genuss der neuen Alben und Tracks von Künstlern. Ob das allerdings wirklich den gewünschten Erfolg bringt, wurde nicht erwähnt.

Empfehlungen für Dich

David Wurm

Macht das TechnikNews-Ding gemeinsam mit einem tollen Team schon über fünf Jahre lang. Ist an der aktuellen Technik fasziniert und bloggt gerne über alles Digitale. Ist sonst in der Freizeit oftmals beim Webentwickeln, Fotografieren oder Radiomachen anzutreffen.

David hat bereits 751 Artikel geschrieben und 316 Kommentare verfasst.

Web | Twitter | Insta | Dell XPS 15 7590 | Google Pixel 5
Mail: david.wurm|at|techniknews.net | bitte NICHT für allgemeine Anfragen, Kooperationen! Hier lang: Kontakt
guest
Dein Name, der öffentlich angezeigt wird.
Wir werden Deine Mailadresse nicht veröffentlichen.
2 Comments
neueste
älteste beste
Inline Feedbacks
View all comments
Rene

Fast 10 Euro pro Monat? Kein Wunder, dass das keiner zahlt, ist doch viel zu teuer! Die lade ich mir einfach irgendwo runter und dann besitze ich die Lieder wenigstens auch selbst.

Julian

Egoistisch. Die Künstler müssen doch auch etwas verdienen und dank Leuten wie dich, die illegal herunterladen, stirbt die gute Musik aus. Leider.
Und 10 Euro sind auch nicht teuer. Wenn man damn auch noch das Family Abo kauft um 14,99 wirds noch günstiger.
Nachdenken und dann posten…