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Poco X4 GT im Test: Tolles Smartphone mit grandioser Akkulaufzeit

Poco X4 GT Titelbild
Bild: TechnikNews
(Beitragsbild: © 2022 TechnikNews)

Die Xiaomi Tochterfirma Poco stellte mit dem Poco X4 GT ihr neustes und bestes Smartphone der beliebten X Reihe vor. Wir haben das X4 GT für drei Wochen ausführlich im Alltag getestet.

Für einen Preis von rund 350 Euro bekommen Kunden einen sehr großen Akku mit 5.000 mAh, welcher mit 65 Watt schnell geladen werden kann, ein sehr flüssiges 6,6 Zoll LC-Display mit einer Bildwiederholrate von 144Hz, eine 64 Megapixel Triple-Kamera und einen MediaTek Dimensity 8100 geboten. Die technischen Daten sehen für diesen Preis ziemlich gut aus. Wie sich das Smartphone in den letzten drei Wochen im Alltag geschlagen hat, könnt ihr im Folgenden lesen.

Haptik, Design & Verarbeitung

Beim Poco X4 GT handelt es sich mit einer Höhe von 163,64 Millimeter und einer Breite von 74,29 Millimeter um ein ziemlich großes Smartphone. Es ist 8,87 Millimeter dick und wiegt 200 Gramm. Trotz der Größe liegt das X4 GT gut in der Hand und ist dank des kantigen Rahmens sehr griffig.

Der Rahmen des Geräts ist aus mattem Aluminium und fühlt sich relativ hochwertig an. In ihm wurde auch der Fingerabdrucksensor verbaut, welcher das Smartphone extrem zuverlässig und schnell entsperrt. Die Rückseite ist aus mattem Kunststoff und fühlt sich nicht sehr hochwertig an, außerdem ist sie ein Fingerabdruckmagnet. Zur Auswahl stehen die Farben Blau, Silber und Schwarz. Letztere habe ich getestet und würde von ihr abraten, da sie Fingerabdrücke quasi magisch anzieht. Oben links befinden sich die drei Kameras, welche deutlich aus dem Gehäuse hervorstehen. Bei der Benutzung ohne Hülle wackelt das Smartphone extrem, wenn es auf einem Tisch liegt. Insgesamt ist das Smartphone gut verarbeitet.

Display – LCD und 144Hz

Poco verbaut im X4 GT ein 6,6 Zoll großes LC-Display, das mit 2.460 × 1.080 auflöst, welches nur durch das oben mittig sitzende Punch-Hole unterbrochen wird, in dem sich die Frontkamera befindet. Das Display unterstützt eine extrem hohe Bildwiederholrate von 144Hz, was sich bei der Benutzung noch ein bisschen flüssiger anfühlt als 120Hz. Es wird bis zu 650 Nits hell, was ausreichend ist. Bei direkter Sonneneinstrahlung könnte das Display allerdings noch etwas heller sein. Dolby Vision, sowie HDR10 werden unterstützt. Der Bildschirm ist für ein LC-Display relativ Blickwinkelstabil und sehr farbenfroh. Die Displayränder sind für die Preisklasse ok, könnten aber gerne etwas dünner sein. Das Display hat mir bei der Benutzung im Alltag relativ gut gefallen, in dieser Preisklasse könnte man allerdings auch ein OLED Display erwarten, was einen deutlich besseren Schwarzwert bieten würde und noch Blickwinkel stabiler sein würde.

Performance

Im Poco X4 GT werkelt ein MediaTek Dimensity 8100, dem 8 GB LPDDR5+ RAM und je nach Version 128 GB oder 256 GB UFS 3.1 Speicher zu Verfügung stehen. Der Speicher kann nicht erweitert werden, weswegen man sich vor dem Kauf gut überlegen sollte, wie viel Speicher man braucht. Der Prozessor bietet eine sehr ordentliche Alltagsperformance. Ruckler und Verzögerungen gab es so gut wie nie und dank der 144Hz wirkte alles immer sehr flüssig.

Akku & Laden

Der Akku ist 5.080 Milliamperestunden groß, was überdurchschnittlich ist. Mit dauerhaft aktivierten 144Hz kommt man gut durch einen Tag, wenn die Bildwiederholrate allerdings auf dynamisch gestellt ist, sind auch eineinhalb Tage Nutzung sehr gut möglich. In dieser Preisklasse unüblich ist das 65 Watt Fastcharging. In 18 Minuten lässt sich der Akku mit dem mitgelieferten 65 Watt Netzteil von 0 – auf 50 Prozent laden und nach einer halben Stunde ist der Akku 80 Prozent geladen. Diese Werte sind extrem gut, davon könnten sich Samsung und Apple echt eine Scheibe abschneiden.

Kamera

Das X4 Gt bietet ein Tripple Kamera System, welches aus einer 64-Megapixel-Hauptkamera, einer 8-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera und einer 2-Megapixel-Makrokamera besteht. Die Frontkamera löst mit 16 Megapixeln auf.

Poco X4 GT Kamera

Bild: TechnikNews

Die Hauptkamera macht tolle Bilder und hat eine gute Farbwiedergabe, sowie eine sehr gute Bildschärfe. Die Aufnahmen der Ultraweitwinkelkamera sind brauchbar, könnten allerdings gerne etwas schärfer sein. Zu vernachlässigen ist meiner Meinung nach allerdings die Makrokamera, da sie nicht besonders scharf ist und auch keine besonders gute Farbwiedergabe hat. In Situationen mit wenig Licht kann die Hauptkamera immer noch mit brauchbaren Aufnahmen überzeugen. Im Gegensatz zur Hauptkamera ist der Ultraweitwinkel bei wenig Licht nicht wirklich brauchbar, da die Bilder sehr verwaschen und unscharf aussehen. Die Frontkamera macht solide Bilder, die Farbwiedergabe könnte allerdings natürlicher sein. Bei wenig Licht sind die Aufnahmen noch brauchbar, rauschen aber stark.

Lautsprecher & Vibrationsmotor

Das X4 GT besitzt Stereo Lautsprecher mit Dolby Atmos, welche relativ gut klingen. Sie werden zwar ordentlich laut, haben allerdings einen eher schwachen Bass. Der Vibrationsmotor ist für Android Verhältnisse relativ gut. Er ist allerdings etwas schwammig und könnte für meinen Geschmack etwas stärker vibrieren.

Software

Auf dem Smartphone läuft die MIUI 13, welche auf Android 12 basiert, mit dem Poco Launcher. Ob einem die Software gefällt, ist Geschmackssache. Die Einstellungen sind etwas unübersichtlich und die Software ist etwas überladen. Allerdings reagierte alles immer sehr schnell und flüssig. Die MIUI bietet viele Personalisierungsmöglichkeiten und viele Einstellungen, was ich sehr gut finde.  Ein Update versprechen seitens Poco gibt es für das X4 GT nicht, wobei man von mindestens 2 großen Android Updates ausgehen kann.

Fazit & Verfügbarkeit

Das Poco X4 GT ist ein tolles ausdauerndes Smartphone, das ein sehr schnelles Display und einen flotten Prozessor besitzt. Die Kamera, sowie das Design und die Verarbeitung haben mir ebenfalls gut gefallen. Für einen Preis von rund 370 Euro mit 128 GB Speicher und rund 400 Euro für 256 GB Speicher kann ich das X4 GT mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Verfügbar ist es bei allen üblichen Elektronik-Händlern, wie Amazon oder MediaMarkt.

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Jonas Wilhelm

Jonas wohnt in der Nähe von Ingolstadt und ist neu bei Techniknews. In seiner Freizeit informiert er sich immer über die neuste Technik, wenn er nicht gerade Fernsehen schaut oder Musik hört.

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