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TechnikNews Lieblingsapps: Das sind die Favoriten von Redakteur David Haydl

Bild: TechnikNews.NET
(Beitragsbild: © 2017 TechnikNews/Montage)

Auf unseren Smartphones haben wir alle mehrere Apps installiert. Von Games bis Apps für die Produktivität ist da meistens alles dabei. Und dann gibt es die Apps, die man jeden Tag öffnet und die man auch nicht mehr vermissen will. Und das sind die Lieblingsapps von Redakteur David Haydl.

Minima (Pro)

Bei mir war es immer so, dass sich die Hintergrundbilder, die bei meinem Moto G4 Plus eingestellt waren, täglich änderten. Irgendwie gefiel mir nie so etwas richtig gut. Vor etwas weniger als einem halben Jahr bin ich dann auf Minima (Pro) gestoßen.

Minima ist eine App mit Live Hintergrundbilder. In der Gratisversion der App kann man aus einer vorgefertigten Bibliothek Wallpaper auswählen und diese dann auch als das Eigene festlegen. In der Proversion kann man diese Hintergrundbilder dann noch zusätzlich bearbeiten. Man kann auch die Farben der Elemente ändern, Elemente verschieben, die Elemente mit einer Textur versehen, die Größe der Elemente verändern, Effekte einfügen und so weiter. Grenzen sind hier kaum vorhanden.

Zusätzlich bekommt man mit der gekauften App Zutritt zu einer Online Sammlung von Wallpapern, in der man Eigenkreationen von anderen Minima Nutzern findet. Es besteht aber auch die Möglichkeit, seine eigenen Kunstwerke dort zu teilen. Dafür benötigt man allerdings ein Minima Konto.

Minima gibt es nur für Android. Es gibt wie schon erwähnt eine kostenlose Version und eine kostenpflichtige, die ungefähr einen Euro kostet.

Minima

Minima Pro

Hurry

Hurry ist aus meiner Sicht eher eine Spielerei. Eine Spielerei, die ich trotzdem ziemlich ins Herz geschlossen habe. Man kann in der App kommende Ereignisse, die einem wichtig sind, einfügen. Bei der Erstellung kann man zusätzlich sogar noch ein GIF aus der Bibliothek passend zu der Art von dem Event hinzufügen.

Sobald das Ereignis fertig erstellt ist, wird einem mit einem Countdown angezeigt, wie viele Tage, Stunden, Minuten und Sekunden vergehen müssen, bis das erstellte Ereignis stattfindet. Wählt man ein Event aus seiner Liste an, wird einem noch eine Art Quiz mit Dingen angezeigt, die in diesem Restzeitraum passieren können. Man kann sich dann für eine der beiden Möglichkeiten entscheiden und bekommt bei der Wahl der richtigen Antwort einen Punkt. Dieser löst zwar nichts aus, es ist aber vor allem in den letzten Minuten der Wartezeit ziemlich lustig. Zusätzlich gibt es noch verschiedene Widgets für den eigenen Homescreen.

So sieht die Detailseite von einem Ereignis aus. Hier kann man auch das erwähnte Quiz spielen (Screenshot: © 2017 TechnikNews)

Die App Hurry gibt es kostenlos im Playstore von Google zum Download.

Hurry

Sign for Spotify

Mich hat es ziemlich genervt, dass es bei der Windows Phone Mobile App von Spotify spezielle Widgets für seine Lieblingsplaylisten gibt und bei Android nicht. Deshalb war ich ziemlich froh, dass ich vor kurzem auf Sign for Spotify gestoßen bin.

Primär ist Sign dafür ausgelegt, dass man dort alle seine Lieblingsinhalte von Spotify direkt in einer Liste zur Ansicht hat und diese von dort aus direkt ansteuern kann. Und dann gibt es eben die Widgets. Insgesamt kann man zwischen vier verschiedenen auswählen. Das erste ist ein Raster ohne Beschriftung der Inhalte, das zweite ein Raster mit Beschriftung der Inhalte, das dritte eine Liste mit den Beschriftungen und das vierte ist ein Icon für jeweils eine Playlist, ein Album, einen Künstler oder einen Song.

Sign for Spotify findet man nur im Google Playstore. Dort kostet die App in etwa 1,50€.

Sign for Spotify

TV Time

Auch wenn The 100 immer mein All – time Favorit bleiben wird, habe ich mir seit ich Amazon Prime habe auch andere Serien angeschaut. Um einen Überblick über diese zu haben, habe ich mir die App TV Time heruntergeladen.

In TV Time kann man immer den Überblick über Serien, die man schaut oder verfolgt, behalten. Man kann sich eigene Watchlisten erstellen und seine Fortschritt bei einer Serie dort eintragen. Zudem ist dort auch ersichtlich, an welchem Tag eine Folge einer Serie verfügbar sein wird, sollte das nicht sowieso schon der Fall sein. Ich habe auch einmal gesehen, dass angezeigt werden kann, bei welchen Streamingdiensten eine gewisse Folge verfügbar ist, bei mir konnte ich dieses Feature jedoch nicht finden bzw. irgendwo aktivieren.

Zusätzlich ist TV Time noch eine Art soziales Netzwerk. Das bedeutet, dass man sich mit anderen Usern von TV Time verbinden kann und Meinungen via Videobotschaften oder schriftlichen Kommentaren unter einer Serie oder einer Folge einer Staffel hinterlassen.

Der Bereich, wo sich User zu einer Serie austauschen können, sieht dem Feed von Facebook ziemlich ähnlich (Screenshot: © 2017 TechnikNews)

Die App TV Time gibt es gratis im AppStore von iOS oder im Playstore auf Geräten mit Android. Für entweder 1,99€ monatlich oder 11,99€ jährlich bekommt man TV Time Premium. Mit diesem Paket wird dann unter anderem keine Werbung mehr angezeigt oder die Watchlist mit dem Google oder Apple Kalender synchronisiert. Die Webapp von TV Time kann man gratis nutzen.

TV Time – Playstore

TV Time – AppStore

Wunderlist

Von Apps, in denen ich mir ToDo – Listen erstellen kann, habe ich bis jetzt die Finger gelassen. Entweder waren mir diese Apps zu einfach oder zu kompliziert aufgebaut. Doch Wunderlist bietet mir für meine Benutzungszwecke das perfekte Paket.

In der App kann man sich zur Organisation seiner ToDo – Einträge Listen und Ordner erstellen. In den Listen selbst kann man dann seine Einträge hinzufügen. Bei Dingen, die bis zu einem gewissen Zeitpunkt erledigt werden müssen, kann man ein Fälligkeitsdatum sowie eine Erinnerung hinzufügen. Ebenfalls möglich ist es, dass man Teilaufgaben und Notizen bei seinen Einträgen einfügt. Was ich so noch nirgends gesehen hab ist, dass man auch Dateien, wie etwa Dokumente oder Fotos, anhängen kann. Wichtige Einträge in seinen Listen kann man dann noch mit Sternen markieren.

Einen Chatbereich gibt es auch noch in der App. Dieser kann dann verwendet werden, wenn man Einträge oder Listen mit Freunden oder Verwandten teilt. In den Einstellungen kann man dann noch mithilfe von Hintergrundbildern das Aussehen der App beeinflussen.

Wunderlist gibt es gratis für Android und iOS Geräte. Für 4,49€ im Monat bekommt man das Pro Paket. Dieses beinhaltet das unbegrenzte Anhängen von Dateien, unbegrenztes Zuweisen von Aufgaben in Teams, unbegrenztes Einfügen Teilaufgaben und ein paar zusätzliche Hintergrundbilder. Die Webapp von Wunderlist kann man gratis nutzen.

Wunderlist – Playstore

Wunderlist – AppStore

Pocket

Die App Pocket habe ich hier schon einmal vorgestellt. Mit dieser App kann man sich Artikel und Webseiten aller Art speichern, um diese in seiner Freizeit in Ruhe zu lesen.

In dieser Ansicht können die gespeicherten Artikel gelesen werden (Screenshot: © 2017 TechnikNews)

Um eine Seite in Pocket zu speichern, muss man im Browser am Smartphone im Menü zum Teilen von Webseiten einfach die App anwählen. Das war’s. Am PC geht das wahlweise auch mit einer Erweiterung für den Chromebrowser. In Pocket selbst kann man dann die Artikel in einer zum Lesen angenehmen Ansicht betrachten. Vor kurzem kam sogar ein Update für die App, wodurch es nun möglich ist, Text vorgelesen zu bekommen. Und das klappt sogar erstaunlich gut.

Die App Pocket gibt es gratis zum Download für iOS und Android und als normale Webapp.

Pocket – Playstore

Pocket – AppStore

LastPass

Zu guter Letzt hätten wir da noch die App LastPass. LastPass ist wie Dashlane oder 1password ein Kennworttresor. Doch wie funktioniert das denn eigentlich?

Beim Einrichten eines LastPass Kontos gibt man zusätzlich ein Masterpasswort an. Das ist auch das einzige Passwort, was man sich danach noch merken muss. Alle anderen kann man immer zu jeder Zeit aus dem Tresor kopieren. Wobei ein Kopiervorgang nicht wirklich notwendig ist. Es gibt nämlich eine viel smartere Möglichkeit, seine Passwörter aus dem Tresor abzurufen. Für den Browser am PC gibt es eine Erweiterung, die beim Aufrufen automatisch den richtigen Benutzernamen und das richtige Passwort in die richtigen Felder einfügt. Am Smartphone und am Tablet mit Android geht das so ähnlich. Dort muss man nur statt der Erweiterung ein Fenster im Benachrichtigungscenter starten.

Über das eben erwähnte Fenster und die Erweiterung kann man nicht nur Passwörter abrufen, sondern auch ein Neues bei einem Registriervorgang anfordern und dieses im Anschluss samt den anderen Daten direkt in LastPass einfügen. Beim Ändern eines Passworts werden dadurch auch automatisch die Daten am Server überschrieben. Ziemlich praktisch.

Dadurch, dass man sich nurmehr ein Passwort merken muss, kann man auch für verschiedene Dienste verschiedene Passwörter einstellen oder sich von der App generieren lassen. Es lassen sich aber nicht nur Passwörter und Logindaten speichern. Man kann sich auch Notizen erstellen, sowie Daten zum Ausfüllen von Online Formularen angeben, sodass man diese nicht mehr selbst ausfüllen muss.

LastPass gibt es kostenlos als Webapp und als normale App im Playstore und im AppStore. Die Premiummitgliedschaft kostet in etwa 24€ pro Jahr und bringt eine zwei Faktor Authentifizierung, sowie das Teilen von Passwörtern mit sich.

Leider konnte ich keine Screenshots zu LastPass einfügen, die Option zum Aufnehmen von Screenshots wurde seitens LastPass gesperrt.

LastPass – Playstore

LastPass – AppStore

Dies ist der erste Teil der „Lieblingsapps-Reihe“ von TechnikNews. Im zweiten Teil wird unser Redakteur Lars Matt seine Lieblingsapps präsentieren.

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Hinweis zu "Kolumne"

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Kolumne eines Autors. Dieser muss entweder nicht die Meinung von TechnikNews vertreten und wiederspiegeln oder kann die persönliche Meinung des jeweiligen Autors enthalten. Möglicherweise ist dieser Artikel im Gegensatz zu News nicht objektiv. Enthält ev. Links zu Partnerseiten.

David Haydl

David wohnt in Graz und ist eines der neueren Mitglieder hier auf TechnikNews. Technik hat ihn schon immer durch sein Leben begleitet, dies möchte er nun auch schriftlich gerne bei TechnikNews festhalten. Aktuell schreibt er Artikel zu diversen Neuigkeiten in der Technikwelt, Apptests und den TechnikNews Weekly, welcher seine Idee war. Hin und wieder erscheinen von ihm auch Testberichte und Kolumnen.

David Haydl hat bereits 71 Artikel geschrieben und 27 Kommentare verfasst.

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