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Vivo X300 Ultra im Test: Das beste Smartphone für 2.000 Euro?!

Vivo X300 Ultra Test
Bild: TechnikNews
(Beitragsbild: © 2026 TechnikNews)

Als ich vor ein paar Monaten die ersten Gerüchte zum Vivo X300 Ultra gelesen habe, war ich ehrlich gesagt noch nicht besonders gehypt. Schon das X300 Pro konnte in unserem Testbericht auf ganzer Linie überzeugen – vor allem Display, Performance und Akkulaufzeit zählen bis heute zu den besten auf dem Markt. Deshalb konnte ich mir kaum vorstellen, dass das Ultra hier noch einen wirklich merkbaren Unterschied machen kann.

Im Vergleich zum Pro-Modell bietet das Ultra ein minimal größeres Display mit höherer Auflösung und noch flüssigerer Bildwiederholrate von 144 Hertz. Gleichzeitig ist das Gerät etwas größer und minimal schwerer, bringt dafür aber auch einen deutlich größeren Akku mit. Hinzu kommen eine deutlich größere Ultra-Weitwinkelkamera, eine leicht verbesserte Hauptkamera sowie eine noch schnellere Ladegeschwindigkeit von bis zu 100 Watt. Auf dem Papier handelt es sich damit vermutlich um das beste Smartphone auf dem Markt. Demgegenüber steht allerdings eine sehr hohe UVP von 1.999 Euro. Ob dieser Preis gerechtfertigt ist, ob Vivo hier vielleicht zu hoch angesetzt hat oder ob Du doch lieber zum X300 Pro greifen solltest, erfährst Du in diesem Testbericht.

Fazit zum Vivo X300 Ultra

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Vivo X300 Ultra meiner Meinung nach aktuell das beste Smartphone auf dem Markt ist. Bei einer UVP von 1.999 Euro darf man das zwar erwarten, dennoch ist es beeindruckend, ein Smartphone nahezu ohne Schwächen zu sehen. Angefangen beim überragenden 144-Hertz-OLED-Display über die schnelle und extrem flüssige Performance bis hin zur langen Akkulaufzeit mit 100-Watt-Fast-Charging sowie einer hervorragenden Kamera und einem zuverlässigen Fingerabdrucksensor. Hier stimmt einfach alles… Naja fast! Die UVP von 1.999 Euro ist natürlich sehr hoch und lässt sich auch durch das starke Gesamtpaket nur bedingt rechtfertigen. Zwar kann man argumentieren, dass der Preis durch die Ausstattung mit 16 GB RAM und 1 TB Speicher zustande kommt, doch selbst dann bleibt das Smartphone sehr teuer. Eine günstigere Variante mit 512 GB hätte hier vermutlich für die meisten Nutzer völlig ausgereicht.

Für diese hohe UVP fällt es mir schwer, dieses ansonsten großartige Smartphone uneingeschränkt zu empfehlen. Aktuell würde ich eher zum Vivo X300 Pro greifen oder abwarten, bis das X300 Ultra preislich bei etwa 1.500 bis 1.600 Euro liegt. Das ist zwar immer noch viel Geld, wirkt angesichts der hervorragenden Ausstattung und im Vergleich zur Konkurrenz aber deutlich fairer.

Wir bedanken uns bei Vivo Österreich für die Bereitstellung des Vivo X300 Ultra!

Design und Verarbeitung

Der große Akku und die umfangreiche Kameratechnik wirken sich deutlich auf das Gehäuse aus. Das Vivo X300 Ultra ist ein sehr großes Smartphone, das sich in den meisten Situationen nicht mehr problemlos einhändig bedienen lässt. Es misst 163 mm in der Höhe und 76,8 mm in der Breite. Mit einer Dicke von 8,2 bzw. 8,5 mm gehört es auch zu den eher dickeren Smartphones. Auch das Gewicht von 232 bzw. 237 g macht sich im Alltag klar bemerkbar. Insgesamt wirkt das Smartphone sehr groß und teilweise etwas sperrig, was auch zulasten der Ergonomie geht. Durch den massiven Kamerabump im oberen Drittel ist es zudem spürbar kopflastig. Wer große und schwere Smartphones bevorzugt, kommt hier definitiv auf seine Kosten. Wer hingegen eher kompakte, leichte und handliche Geräte sucht, sollte eher nicht zum X300 Ultra greifen. Im Vergleich zum Pro-Modell legt das Ultra hier in Sachen Größe und Gewicht noch einmal eine Schippe obendrauf.

Noch deutlicher wird das beim Kamerabump. Dieser ragt extrem weit aus dem Gehäuse heraus, sodass man das Smartphone kaum flach auf einen Untergrund legen kann. Beim Tippen auf dem Tisch hält sich das Wackeln zwar überraschend in Grenzen, da der Kamerabump sehr präsent ist, bei der Bedienung im oberen Drittel wird es jedoch deutlich stärker und kann auf Dauer störend sein. Das runde Kameradesign ist natürlich Geschmackssache, wirkt meiner Meinung nach aber sehr hochwertig und optisch gelungen – auch wenn es alles andere als unauffällig ist. Die Rückseite besteht leider aus Kunststoff, fühlt sich jedoch deutlich hochwertiger an als etwa beim HONOR Magic 8 Pro oder Xiaomi 17 Ultra. Es ist definitiv eine der besten Kunststoffrückseiten, die ich bisher in der Hand hatte, auch wenn sie im direkten Vergleich zur Glasrückseite des Pro-Modells einen kleinen Rückschritt darstellt. Der Rahmen besteht aus mattem Aluminium und fühlt sich sehr hochwertig und angenehm an.

Auf der Vorderseite dominiert ein riesiges OLED-Display mit sehr schmalen Rändern, was mir optisch extrem gut gefällt. Die Verarbeitung ist insgesamt auf einem sehr hohen Niveau – nichts knarzt oder wackelt, und auch die Tasten sitzen fest und bieten einen guten Druckpunkt. Farblich steht das X300 Ultra in Schwarz und Grün zur Verfügung. Ich habe das schwarze Modell getestet, das in der Praxis eher wie ein dezentes Grau wirkt. Das gefällt mir persönlich sehr gut, da es schlicht und gleichzeitig schick wirkt. Zudem werden Fingerabdrücke aufgrund der matten Oberfläche kaum angezogen.

Display

Das Display misst 6,82 Zoll und löst mit 3.168 x 1.440 Pixel gestochen scharf auf. Zudem unterstützt es eine flüssige Bildwiederholrate von 144 Hertz, die sich im Alltag definitiv positiv bemerkbar macht. Ich merke tatsächlich einen minimalen Unterschied zur gewöhnlichen 120-Hertz-Bildwiederholrate, aber groß ist er definitiv nicht.

Vivo X300 Ultra Display

Bild: TechnikNews

Farben werden OLED-typisch intensiv, aber dennoch angenehm natürlich wiedergegeben. Schwarz- und Kontrastwerte sind hervorragend und selbst der Weißwert ist klasse. Auch die Blickwinkelstabilität ist erstklassig. In puncto Helligkeit gibt es im Vergleich zum Pro-Modell keine Unterschiede – was allerdings keineswegs negativ ist, da dieses bereits zu den besten auf dem Markt zählte. Selbst bei direkter Sonneneinstrahlung hatte ich zu keiner Zeit Probleme mit der Ablesbarkeit. Insgesamt lässt sich sagen, dass das Vivo X300 Ultra eines der besten Displays auf dem Markt bietet – wenn nicht sogar das beste.

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Software

Als Software kommt OriginOS 6 auf Basis von Android 16 zum Einsatz. Vivo verspricht für das X300 Ultra ganze 7 Jahre Sicherheitsupdates sowie 5 große Android-Versionen – ein starkes Update-Versprechen auf dem Niveau von Samsung, Apple und Google.

Im Alltag überzeugt die Software vor allem durch ihre enorme Flüssigkeit. Animationen laufen durchgehend extrem geschmeidig und konstant, Ruckler oder Verzögerungen sucht man hier vergeblich. Das gesamte System fühlt sich jederzeit schnell und direkt an – in dieser Hinsicht gehört das X300 Ultra definitiv zur absoluten Spitzenklasse.

Auch optisch und funktional gefällt mir OriginOS mittlerweile sehr gut. Die Oberfläche ist übersichtlich, modern gestaltet und bietet viele ansprechende Animationen, ohne dabei überladen oder verspielt zu wirken. Das kombinierte Steuerfeld mit der Benachrichtigungsleiste ist sinnvoll umgesetzt und auch die Einstellungen sind klar strukturiert. Der Homescreen wirkt aufgeräumt, es gibt einen App-Drawer sowie den Google-News-Feed auf der linken Seite.

Hinzu kommen zahlreiche Zusatzfunktionen, die Vivo seit Jahren konsequent weiterentwickelt. So lassen sich beispielsweise Animationen für den Fingerabdrucksensor oder die Entsperrung individuell anpassen, ebenso wie die Gestensteuerung. Sehr praktisch ist auch die Möglichkeit, Apps in schwebende Fenster zu verkleinern, um mehrere Anwendungen gleichzeitig zu nutzen. Neu beziehungsweise besonders hervorzuheben ist zudem eine Art „Dynamic Island“-Feature, ähnlich wie bei Apple, das in bestimmten Situationen – etwa bei laufenden Timern oder Medienwiedergabe – zusätzliche Informationen kompakt darstellt und sich im Alltag als überraschend nützlich erweist. Auch die Galerie-App ist weiterhin sehr gelungen, etwa mit Funktionen zum Extrahieren von Text aus Bildern oder dem direkten Export als PDF.

Performance

Unter der Haube gibt es im Vergleich zum X300 Pro den ersten großen Unterschied. Statt dem MediaTek Dimensity 9500, kommt hier der Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 zum Einsatz. Dieser ist im 3-Nanometer-Verfahren gefertigt und steht dem Dimensity 9500 in den meisten Benchmarks praktisch in nichts nach. Beide Prozessoren gehören aktuell zu den besten auf dem Markt, sodass im Alltag praktisch keine Unterschiede spürbar sind. Mit dazu bekommst Du 16 GB RAM und 1 TB internen Speicher.

Wie auch schon beim Pro-Modell, ist die Performance des Vivo X300 Ultra einfach nur überragend – genau so, wie man es von einem solch teuren Smartphone auch erwarten kann. Apps starten und schließen rasend schnell und Ruckler oder Verzögerungen hatte ich während des gesamten Testzeitraums kein einziges Mal. Das Bedientempo ist erstklassig und ich finde es beeindruckend, wie flüssig und konstant das Smartphone läuft. Auch aufwendigere Dinge meistert das X300 Ultra ohne Mühe. Auch die Wärmeentwicklung ist gut und deutlich besser als beim Xiaomi 17 Ultra.

Akku

Im Inneren steckt ein 6.600 mAh Akku, der kabelgebunden mit bis zu 100 Watt geladen werden kann. Beim X300 Pro sind es „nur“ 5.440 mAh und 90 Watt. Kabelloses Laden ist mit bis zu 40 Watt möglich.

Im Vergleich zum Pro-Modell hält das Vivo X300 Ultra ein gutes Stück länger durch. Ich schaffe problemlos zwei volle Tage und teilweise sogar drei. Selbst Heavy-User sollten keinerlei Probleme haben, durch einen vollen Tag zu kommen. Bei einer Screen-On-Time von 3,5 bis 4,5 Stunden habe ich am Ende des Tages meist noch zwischen 70 und 76 Prozent Akku übrig, was überragende Werte sind. Sogar das Xiaomi 17 Ultra und HONOR Magic 8 Pro können hier nicht ganz mithalten. Großes Lob an Vivo!

Kamera

Auf der Rückseite befindet sich eine Triple-Kamera mit Brennweiten von 85 mm, 35 mm und 14 mm, die in Zusammenarbeit mit ZEISS entstanden ist:

  • 200 Megapixel Hauptkamera – 1/1.12 Zoll – f/1.85 – 35 mm
  • 50 Megapixel Ultraweitwinkel-Kamera – 1/1.28 Zoll – f/2.0 – 14 mm
  • 200 Megapixel Zoomkamera – 1/1.4 Zoll – f/2.67 – 85 mm

Was mich vor dem Test besonders angesprochen hat, ist die enorme Sensorgröße der Ultraweitwinkelkamera. Der Sensor ist nicht nur deutlich größer als beim X300 Pro, sondern auch größer als bei der Konkurrenz. Zum Vergleich: Sowohl das Xiaomi 17 Ultra als auch das OPPO Find X9 Ultra setzen lediglich auf 1/2,76- bzw. 1/2,75-Zoll-Sensoren. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen – nicht nur an die Ultraweitwinkelkamera, sondern auch an die Haupt- und Zoomkamera, die ebenfalls sehr groß ausfallen. Der Hauptsensor ist dabei minimal größer als beim X300 Pro, fällt jedoch etwas kleiner aus als beim Xiaomi 17 Ultra.

Vivo X300 Ultra Kamera

Bild: TechnikNews

Die Hauptkamera macht im ZEISS-Farbmodus sehr schöne Aufnahmen mit realistischer Farbwiedergabe. Kontraste werden sehr gut getroffen und der Dynamikumfang ist Vivo-typisch hervorragend. Die Schärfe ist enorm hoch und selbst an den Randbereichen oder in dunkleren Bereichen bleiben viele Details erhalten. Die 35-mm-Brennweite fällt im Alltag auf jeden Fall auf und ist im ersten Moment etwas gewöhnungsbedürftig. Nach ein paar Tagen hat man sich allerdings daran gewöhnt und möchte diese Brennweite nicht mehr missen. Sie eignet sich auch gut für Porträtaufnahmen. Bei schlechten Lichtbedingungen kann das X300 Ultra ebenfalls auf ganzer Linie überzeugen. Die Ergebnisse werden schön hell, ohne unnatürlich zu wirken, und die Farbwiedergabe bleibt realistisch. Sehr helle Lichtquellen (zum Beispiel Laternen) werden nicht überbelichtet und die Schärfe sucht ihresgleichen. Ab und an übertreibt Vivo allerdings mit dem künstlichen Nachschärfen.

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Die Ultraweitwinkel-Kamera ist nicht nur auf dem Papier, sondern auch im Alltagseinsatz um Welten besser als die im Vivo X300 Pro. Schon bei guten Lichtbedingungen fällt die sichtbar höhere Schärfe auf – vor allem an den Randbereichen. Die Rauschunterdrückung funktioniert noch besser und die Farbwiedergabe ist klasse. Auch beim Dynamikumfang gibt es nichts zu meckern. Selbst bei Lowlight macht die Ultraweitwinkel-Kamera noch sehr gute Aufnahmen. Die Ergebnisse sind überraschend hell, sehr scharf und farblich akkurat. Für mich ist das definitiv die beste Ultraweitwinkel-Kamera auf dem Markt.

Beim Zoom wiederum gibt es im Vergleich zum X300 Pro keinerlei Unterschiede, was auch zu erwarten war, denn schon das Pro-Modell konnte hier vollends überzeugen. Die Bilder werden schön scharf und sind farblich weitestgehend akkurat. Hin und wieder fällt allerdings ein leichter Rotstich auf. Zudem arbeitet die Rauschunterdrückung für meinen Geschmack teils zu deutlich, sodass einige Details verloren gehen. Das Bild wirkt so „geglättet“. Hier können HUAWEI und Xiaomi sehr gut mithalten und sind teilweise sogar noch etwas besser. Bei Lowlight wiederum bleibt Vivo die Nummer 1. Kein anderes Smartphone macht solch scharfe, klare und rauscharme Lowlight-Zoom-Aufnahmen wie das Vivo X300 Ultra.

Porträts, Videos und Selfies

Auch bei Porträtaufnahmen gehört das Vivo X300 Ultra zu den besten Smartphones auf dem Markt. Das Bokeh wirkt sehr realistisch und die Randerkennung arbeitet äußerst zuverlässig. Besonders gefallen mir die natürlich wirkenden Hauttöne. Videos lassen sich mit der Hauptkamera in 8K mit bis zu 30 fps sowie in 4K mit bis zu 120 fps aufnehmen. Die Schärfe ist gut, die Farbwiedergabe ebenfalls, und auch die Stabilisierung bewegt sich auf einem soliden Niveau.

Die Selfie-Kamera liefert insgesamt überzeugende Ergebnisse: Die Hauttöne wirken natürlich, die Schärfe ist ordentlich und auch der Dynamikumfang passt.

Vergleich mit dem Xiaomi 17 Ultra

Vivo X300 Ultra vs Xiaomi 17 Ultra

Bild: TechnikNews

Eines kann ich schonmal vorab sagen: Für mich haben das Vivo X300 Ultra und Xiaomi 17 Ultra zusammen mit dem HUAWEI Pura 80 Ultra die beste Smartphone-Foto-Kamera. Es gibt zwar Unterschiede, aber diese halten sich in Grenzen.

Die folgenden Bilder sind absolut unbearbeitet, aber verlustfrei komprimiert, um die Ladezeiten sowie den Speicherverbrauch der Webseite gering zu halten.

Angefangen bei den Hauptkameras: Grundsätzlich muss ich sagen, dass beide Smartphones im natürlichen Farbmodus eine sehr ansprechende Farbwiedergabe liefern. Mir persönlich gefällt Vivo hier einen Tick besser, da die Farben minimal natürlicher wirken. Zudem erscheinen die Aufnahmen etwas kontrastreicher, ohne dabei übertrieben zu wirken. In Sachen Schärfe hat das X300 Ultra bei guten Lichtbedingungen leicht die Nase vorn, und auch bei Lowlight ist es meist etwas schärfer. Außerdem bleiben in sehr dunklen Bereichen noch mehr Details erhalten. Insgesamt geht der Punkt bei der Hauptkamera für mich knapp an Vivo.

Makroaufnahmen sehen bei beiden Smartphones hervorragend aus, beim X300 Ultra kann man allerdings noch deutlich näher an Objekte herangehen. Vivo nutzt hier die Telekamera, während bei Xiaomi die Hauptkamera zum Einsatz kommt. Dadurch wirkt das Bokeh beim X300 Ultra deutlich natürlicher, das Hauptmotiv ist schärfer und insgesamt macht Makrofotografie mit dem Vivo einfach mehr Spaß. Der Punkt geht hier also klar an Vivo.

Bei der Ultraweitwinkelkamera sind die Unterschiede am deutlichsten sichtbar. Das X300 Ultra liefert nicht nur natürlichere, sondern auch klar schärfere Aufnahmen mit besserer Rauschunterdrückung – besonders bei schlechten Lichtverhältnissen. Hier geht der Punkt eindeutig an Vivo.

Am spannendsten fand ich die Unterschiede beim Zoom. Bei guten Lichtbedingungen gefallen mir die Aufnahmen des Xiaomi 17 Ultra etwas besser, da sie eine natürlichere Schärfe aufweisen. Vivo neigt hier zu stärkerem Nachschärfen, wodurch Details teilweise verloren gehen. Auch die Farbwiedergabe wirkt beim Xiaomi etwas realistischer, während das X300 Ultra einen leichten Rotstich zeigt. Sobald es dunkler wird, dreht sich das Bild jedoch: Dann liefert Vivo die etwas schärferen und rauschärmeren Ergebnisse. Einen klaren Gewinner gibt es beim Zoom für mich daher nicht – beide haben ihre jeweiligen Stärken und Schwächen.

Sonstiges

Seit dem X80 Pro spielt Vivo in Sachen In-Display-Fingerabdrucksensoren ganz vorne mit und mit dem Vivo X300 Ultra sind sie meiner Meinung nach die besten. Der Fingerabdrucksensor ist hervorragend platziert, sodass ich ihn problemlos mit dem Daumen erreichen kann. Die Zuverlässigkeit ist sehr hoch – bereits ein kurzes Antippen der Sensorfläche genügt, um das Smartphone zuverlässig zu entsperren. Auch die Einrichtung funktioniert super schnell und unkompliziert.

Vivo verbaut beim X300 Ultra Stereo-Lautsprecher, die extrem laut werden und sehr gut klingen. Vor allem bei einer Lautstärke von bis zu 70 Prozent ist die Klangqualität auf einem sehr hohen Niveau. Der Klang wirkt ausgeglichen und voluminös. Das HUAWEI Pura 80 Ultra liefert beim Bass noch etwas mehr, aber auch der Bass des Vivo X300 Ultra zählt zu den aktuell besten.

Wie auch schon beim X200 Pro und X300 Pro kann der verbaute Vibrationsmotor auf ganzer Linie überzeugen. Er vermittelt ein ausgesprochen hochwertiges Gefühl in der Hand und klingt alles andere als störend. Die Vibrationen hat Vivo sehr gut ins System integriert, was die User-Experience auch maßgeblich verbessert. Zusammen mit dem Xiaomi 17 Ultra haben wir es hier meiner Meinung nach mit dem aktuell besten Vibrationsmotor in einem Smartphone zu tun.

Zu guter Letzt möchte ich noch positiv hervorheben, dass das Vivo X300 Ultra nach IP68/IP69 – gegen das Eindringen von Wasser und Staub – geschützt ist.

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Fabian Menzel

Fabian ist schon seit Mitte September 2020 ein Teil von TechnikNews und versorgt die Seite regelmäßig mit diversen News, aber auch mit einigen Testberichten zu Smartphones. Ihm macht es unglaublich viel Spaß und er ist extrem dankbar, so ein tolles Team an seiner Seite zu haben. In seiner Freizeit hört er gerne Musik und fotografiert gelegentlich mit seinem Google Pixel 9 Pro.

Fabian hat bereits 330 Artikel geschrieben und 24 Kommentare verfasst.

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