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Vivo X60 Pro 5G im Test: Unboxing und Ersteindruck

Vivo X60 Pro 5G Unboxing Header
Bild: TechnikNews
(Beitragsbild: © 2021 TechnikNews)

Der chinesische Hersteller Vivo startete letztes Jahr mit dem X51 5G endlich in Europa durch. Es konnte in unserem Test zwar durchaus überzeugen, aber die unverbindliche Preisempfehlung von 799 Euro war für das Gebotene deutlich zu hoch. Nun ist der Nachfolger, das Vivo X60 Pro 5G, auf dem Markt und soll einige Verbesserungen mit sich bringen.

So steckt unter der Haube endlich ein High-End Prozessor, das Display unterstützt 120 Hertz und auch die Kamera soll Vivo verbessert haben. Die unverbindliche Preisempfehlung von 799 Euro erscheint zwar auch hier wieder etwas zu hoch, aber im Vergleich zum Vorgänger kann der Preis des X60 Pro noch eher gerechtfertigt werden. Wie es sich im Alltag schlägt und ob es mit anderen Smartphones in dieser Preisklasse mithalten kann, erfahrt Ihr in wenigen Wochen in meinem ausführlichen Testbericht. Jetzt packe ich das X60 Pro erstmal aus und berichte anschließend über meine ersten Eindrücke nach wenigen Tagen Nutzung.

Vivo X60 Pro 5G: Unboxing

Von außen wirkt die Box beim Angreifen ziemlich wertig und groß. Auf der Vorderseite ist zum einen der Produktname und zum anderen das ZEISS-Logo abgebildet, denn Vivo arbeitete bei der Kamera mit ZEISS zusammen, um noch bessere Ergebnisse liefern zu können. Hat man den Deckel abgenommen, so kommt einem zuallererst das Smartphone entgegen, welches zum Schutz gegen Kratzer noch in einer Folie steckt. Es ist sogar noch eine weitere Folie angebracht, auf der eine Unterhaltung zwischen Vivo und SCHOTT, die das Glas herstellen, zu lesen ist. Neben dem X60 Pro an sich, findet sich im Lieferumfang auch noch ein 33 Watt Netzteil, ein Kabel von USB-C auf USB-A, Kopfhörer sowie verschiedene Aufsätze, einen Adapter von Klinke auf USB-C und das übliche Papierzeug. Eine Hülle ist ebenfalls vorhanden und das Glas auf der Vorderseite wird von einer vorinstallierten Schutzfolie geschützt.

Vivo X60 Pro 5G im Ersteindruck

Auch wenn es ein paar Dinge gibt, die mir bislang im Alltag negativ aufgefallen sind, wie beispielsweise der Vibrationsmotor, der Lautsprecher oder das Fehlen von Wireless-Charging, hinterließ das Vivo X60 Pro 5G nach wenigen Tagen Nutzung einen sehr positiven Ersteindruck. Angefangen vom Design, welches im Vergleich zum Vorgänger konsequent weitergeführt wurde. Der Rahmen besteht aus Metall und ist aufgrund der matten Oberfläche recht unanfällig für Fingerabdrücke. Zudem fühlt er sich sehr hochwertig an und ist perfekt abgerundet, wodurch kein scharfkantiges Gefühl in der Hand vermittelt wird. Die matte Rückseite besteht aus Glas und sieht in der von mir getesteten Farbe Midnight Black sehr schick aus. Hinzu kommt das relativ leichte Gewicht von 179 Gramm und die Dicke von nur 7,6 mm. Die Kombination aus diesen Zahlen, der matten Glasrückseite und dem matten Rahmen aus Metall sorgt für ein extrem hochwertiges und angenehmes Gefühl in der Hand. Hier spielt Vivo ganz vorne mit und muss sich keineswegs vor Konkurrenten verstecken.

Widmen wir uns als Nächstes der Vorderseite. Hier kommt ein großes 6,56 Zoll OLED-Panel zum Einsatz, welches nur von einer mittig-sitzenden Punch-Hole unterbrochen wird und eine flüssige Bildwiederholrate von 120 Hertz unterstützt. Die Ränder um den Bildschirm sind angenehm dünn, so wie ich es für den angebotenen Preis auch erwarte. Mit Full-HD+ löst das Display zwar etwas niedriger als bei manch anderen Konkurrenten auf, aber es geht in Ordnung. Bislang hinterließ das Display einen sehr guten Ersteindruck: Farben, Helligkeit sowie die Blickwinkelstabilität können sich bislang echt sehen lassen.

Einer meiner größten Kritikpunkte am Vivo X51 5G war der verbaute Snapdragon 765G Prozessor, der für die unverbindliche Preisempfehlung von 799 Euro absolut nichts zu suchen hatte. Es war definitiv kein schlechter Prozessor, aber für den Preis hätte man deutlich mehr erwarten können. Es scheint nun so, als hätte sich Vivo diese Kritik zu Herzen genommen, denn beim X60 Pro werkelt der Qualcomm Snapdragon 870, der momentan zu den stärksten Smartphone-Prozessoren gehört. Genau das merkt man auch im Alltag. Die Performance gefällt mir bislang richtig gut und ist definitiv dem Preis angemessen. Dank der flüssigen Bildwiederholrate von 120 Hertz laufen Animationen auch noch flüssiger.

Auch mit der Kamera habe ich in den letzten Tagen schon ein paar Aufnahmen gemacht, die durchaus überzeugen konnten. Auffällig ist vor allem die sichtbar verbesserte Farbwiedergabe im Vergleich zum Vorgänger. Der Nachtmodus liefert teilweise beeindruckende Ergebnisse, haut aber auch oftmals etwas daneben. Hier könnte Vivo eventuell mit zukünftigen Software-Updates noch ein wenig nachbessern. Die 2-fach Telelinse liefert zwar sehr gute Fotos, aber ich bin trotzdem enttäuscht, denn das X51 hatte noch einen 5-fach optischen Zoom. Für mich absolut unverständlich und ein klarer Rückschritt.

Das waren bislang meine ersten Eindrücke zum neuen Vivo X60 Pro 5G. In meinem ausführlichen Testbericht in wenigen Wochen werden wir das Smartphone noch deutlich genauer unter die Lupe nehmen und auch mit anderen Geräten vergleichen.

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Fabian Menzel

Fabian ist schon seit Mitte September 2020 ein Teil von TechnikNews und versorgt die Seite regelmäßig mit diversen News, aber auch mit einigen Testberichten zu Smartphones. Ihm macht es unglaublich viel Spaß und er ist extrem dankbar, so ein tolles Team an seiner Seite zu haben. In seiner Freizeit hört er gerne Musik und fotografiert gelegentlich mit seinem Huawei P40 Pro+.

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