Folgen:

OnePlus 7 Pro im Test: Fast perfekt

OnePlus 7 Pro
Bild: TechnikNews
(Beitragsbild: © 2019 TechnikNews)

Mit dem OnePlus 7 Pro brachte OnePlus das erste richtige Premium-Smartphone auf den Markt. Was dieses neben einem höheren Preis zu bieten hat, konnte ich in den letzten Wochen herausfinden.

Erstmals stellte OnePlus zwei Smartphones für zwei Preisklassen vor. Da hätten wir zum einen das OnePlus 7, das der direkte Nachfolger des OnePlus 6T ist und zu dem in einigen Wochen auch noch ein Testbericht erscheinen soll. Heute geht es allerdings um das OnePlus 7 Pro. Das Smartphone, das anderen Premium-Geräten zeigen soll, wo es – zu einem vergleichsweise günstigen Preis – langgehen soll. Was es mit diesem Preis auf sich hat, erkläre ich zum Schluss.

Unboxing und Ersteinrichtung

Obwohl das OnePlus 7 Pro das erste Premium-Smartphone der Firma ist, entschied man sich, kein neues Design bei der Verpackung einzuführen. Heißt, dass OnePlus weiterhin auf eine Karton-Verpackung mit roten und weißen Tönen mit mehreren Logos und Schriften setzt. In der Schachtel liegt obenauf zu Beginn das Smartphone eingewickelt in einer Folie aus Kunststoff. Darunter liegt ein rotes Etui, in dem ein SIM-Tool und eine durchsichtige Silikon-Hülle für das Smartphone liegt. Das kennt man von High-End-Geräten eigentlich nicht so. Weiters findet man das Warp-Charge-Netzteil in der Verpackung. Was Warp Charge ist, erkläre ich später noch genauer.

OnePlus 7 Pro Unboxing

Das findet ihr in der Verpackung. (Bild: TechnikNews)

Bei der Ersteinrichtung des Geräts warten keine großen Überraschungen, alles sollte man bereits vom Setup-Prozess von anderen Smartphones kennen. Heißt, dass man zu Beginn die Sprache und die Region eingibt. Danach erfolgt der Login bei Google, bevor man die bevorzugte Entsperrmethode einrichtet. Zum Schluss folgen noch einige Einverständniserklärungen, dann kann man mit der Benutzung starten. Insgesamt sollte das Verfahren nicht länger als 20 Minuten dauern.

Design und Verarbeitung

Das OnePlus 7 Pro ist nichts für kleine Hände. Das fiel nicht nur mir beim Auspacken sofort auf, sondern auch meine Freundin bemerkte das ziemlich schnell. Das 7 Pro ist mit Abmessungen von 162,6 Millimeter in der Länge, 75,9 Millimeter in der Breite und 8,8 Millimeter definitiv kein kompaktes Smartphone. Mit 206 Gramm ist es auch nicht sonderlich leicht. Mir mit meinen etwas größeren Händen machte das im Endeffekt zwar nichts, ich glaube allerdings trotzdem, dass das für einige ein Gegenargument für den Kauf sein wird.

OnePlus verkauft das Pro in drei verschiedenen Farben: Mirror Gray, Nebula Blue und Almond. Mirror Gray ist etwas heller als das bisher bekannte Mirror Black und schimmert je nach Einfall des Lichts unterschiedlich. Bei Nebula Blue handelt es sich um die Farbe meines Testgerätes – es ist ein sehr dunkles Blau. Auch dieses sieht je nach Lichteinfall anders aus. Almond (übersetzt: Mandelnuss) sieht eher cremefarben als mandelfarben aus und sieht selbst bei unterschiedlicher Sonneneinstrahlung immer ähnlich aus.

OnePlus 7 Pro Rückseite

Die Rückseite sieht in Nebula Blue sieht sehr gut aus. (Bild: TechnikNews)

Die Rückseite des OnePlus 7 Pro besteht aus Glas. Bei anderen Smartphones möchte man da direkt meinen, dass die Rückseite Fingerabdrücke wie nichts anderes anzieht. So ist das bei OnePlus allerdings nicht. Die Rückseite hat nämlich eine spezielle Beschichtung, die sich ein wenig wie die des Google Pixel 3 XL anfühlt. Damit kommt ein zweiter Pluspunkt einher: Die Rückseite ist sehr kratzfest. Obwohl mir das Gerät einmal leider sehr unglücklich zu Boden fiel, konnte ich nur zwei kleine Mikrokratzer entdecken. Ansonsten findet man hinten noch ein silbernes OnePlus-Logo und die Triple-Kamera – mehr dazu später im Kamera-Teil.

Weiter geht es mit dem Rahmen des OnePlus 7 Pro. Auf der Unterseite verbaute man einen USB-C-Stecker, einen Einschub für zwei nano-SIM-Karten und einen ersten Lautsprecher-Grill. Der zweite dient als Hörmuschel. Mehr zur Soundqualität von diesen in wenigen Augenblicken. Links findet man dann die Lautstärkeregler und rechts den OnePlus-typischen Alert Slider und den Power-Knopf. Mit dem Alert Slider kann man zwischen Modi Laut, Leise und Vibration wechseln.

OnePlus 7 Pro Alert Slider

Der Alert Slider ist ein sehr praktisches Feature. (Bild: TechnikNews)

Apropos Vibration: Für diese baute OnePlus einen komplett neuen Motor ein, wie man bereits im Vorfeld preisgab. Zwar hörte ich bereits von einigen Seiten, dass dieser Weltklasse sei, ich selbst bemerke ehrlichgesagt aber keinen großen Unterschied zu anderen High-End-Smartphones. Liegt aber wie gesagt anscheinend an mir selbst und meinem eigenen Empfinden. Und nun noch ein Wort zu den Lautsprechern, die wirklich phänomenal sind. Das liegt daran, dass diese mit Dolby Atmos arbeiten. Besonders zum Genießen von Filmen oder Serien eignen sie sich daher toll. In den Einstellungen findet man oben drauf noch verschiedene Equalizer.

Last, but not least: Ist das Gehäuse wasserfest? Diese Frage lässt sich leider nicht eindeutig beantworten. Zwar zeigt der Hersteller in einem eigenen Video, dass man das Smartphone problemlos in einen Kübel Wasser werfen kann, allerdings gibt es keine offizielle IP-Zertifizierung. Baden sollte man mit dem OnePlus 7 Pro daher eher nicht gehen.

Display

Betrachten wir nun ein wenig die Vorderseite, da finden wir nur das Display, welches mehr oder weniger die gesamte Front abdeckt. Da will man doch glatt meinen, dass das OnePlus 7 Pro die beste Handballenerkennung am Markt hat. Doch dem ist leider nicht so. Nicht nur ich, sondern auch meine Freundin und andere Familienmitglieder, erzielte oft Fehleingaben durch die nicht vorhandene Unterdrückung der Handballen. Schade, wenn das Smartphone ohnehin schon so groß ist.

Erstmals verkauft OnePlus ein Smartphone mit einer QHD-Auflösung, will also heißen, dass die Auflösung in Zahlen 3.120 x 1.440 Pixel beträgt. Das ist aber nicht einmal das spannendste Feature des OLED-Touchscreens. Es ist die Bildwiederholungsrate, die bei 90 Hertz liegt. Was heißt das im Alltag? Smootheres Scrollen und Navigieren durch das Betriebssystem. Das mag zwar ziemlich harmlos klingen, in echt wirken dann aber alle anderen Smartphones mit typischen 60-Hertz-Displays langsam und ruckelig. In Kombination mit den sehr guten Farben ist das Display bei der Benutzung ein wahrer Traum. Zudem kann es SEHR, also wirklich SEHR, hell werden. So hell, dass weiße Schriften und Flächen zum Scheinen beginnen, was an sonnigen Tagen wie jetzt sehr praktisch sein kann. Die Bildschirmdiagonale beläuft sich dabei auf 6,67 Zoll. Auch noch erwähnenswert: Optional kann man die Bildwiederholungsrate und die Auflösung in den Einstellungen abändern.

Das Display gefiel mir durchwegs gut. (Bild: TechnikNews)

Wie vielen bis jetzt sicher schon aufgefallen sein müsste, ist nirgends ein Fingerabdrucksensor zu sehen. Das liegt daran, dass sich dieser unter dem Display liegt. Will man das Smartphone entsperren, wird das Display über dem Sensor heller als die restlichen Bereiche, sodass der Abdruck gut gelesen werden kann. Es wird also ein Abbild des Fingers ,,aufgenommen“ – quasi eine Art von Foto. Nach wenigen Millisekunden ist das Smartphone dann auch schon entsperrt. Was mir hier fast am meisten gefällt, ist die futuristische Animation, welche anderen Personen wiederum gar nicht gefällt.

Übrigens: Phantom-Eingaben konnte ich nie erleben. Mehr Infos dazu findet ihr im verlinkten Artikel.

Wo ist die Frontkamera?

Eine weitere Sache, die es bis jetzt noch nicht zu sehen gab, ist die Frontkamera. Diese erscheint nämlich nur, wenn sie gerade benötigt wird. Dann wird sie über einen Slider in sekundenschnelle ausgefahren. Das Ganze funktioniert so schnell, dass Face Unlock nur minimal langsamer als der Fingerabdrucksensor ist und dass die Kamera bei einem Fall des Gerätes schnell wieder verschwindet. Mit Gewalt lässt sich die Selfie-Kamera auch nicht reindrücken, auch in einer solchen Situation verabschiedet sie sich automatisch und blitzschnell. Abbrechen der Kamera ist wohl auch nicht möglich, wie ein anderes OnePlus-Werbevideo zeigen soll.

OnePlus 7 Pro Frontkamera

So sieht die ausfahrbare Frontkamera aus. (Bild: TechnikNews)

Dann hat OnePlus das wohl perfekt gelöst, oder etwa nicht? Edge-to-Edge-Display und trotzdem eine gute Frontkamera? Naja, ich denke, dass es noch zwei große Schwachpunkte an der Konstruktion gibt. Erster Schwachpunkt: Staub. Verwendete ich die vordere Kamera für längere Zeit nicht, sammelte sich immer ein kleiner Staubfilm an. Meine Befürchtung hierbei ist, dass dies den Slider mit der Zeit beeinträchtigen wird. Zweiter Kritikpunkt: Hüllen für das OnePlus 7 Pro sehen durch die Aussparung ein wenig komisch aus. Das ist dann aber wohl eher Geschmackssache.

Zur Bildqualität der Linse kommen wir dann später noch.

Spezifikationen

Wie auch jedes andere Top-Smartphone im Jahr 2019, werkelt im OnePlus 7 Pro der Snapdragon 855 von Qualcomm (sieben Nanometer) mit acht Kernen und einer Taktfrequenz von 2,84 Gigahertz im Turboboost. Dazu gibt es die Adreno 640 für grafische Aufgaben und sechs, acht oder ganze zwölf Gigabyte RAM – das hängt von der gewählten Ausstattung ab. Oben drauf legt OnePlus wahlweise 128 Gigabyte oder 256 Gigabyte UFS-3-Speicher. Das ist eine extraschnelle Art von Speicher, die laut meinem Wissen bislang nur im 7 Pro zum Einsatz kommt. Mein Testgerät hat acht Gigabyte RAM und 256 Gigabyte Speicher. Für die zahlenhungrigen Leser unter Euch habe ich auch mal ein paar Benchmark-Ergebnisse herausgesucht (via Trusted Reviews):

  • Antutu: 374.564 Punkte
  • Geekbench 4: 3.497 Punkte (Single-Core) und 11.102 Punkte (Multi-Score)
  • 3D Mark – Sling Shot: 7.460 Punkte

Und was heißen diese Zahlen jetzt für die alltägliche Benutzung? Kurz: Eine butterweiche Performance, egal was man mit dem Gerät macht. Alleine das Hochfahren passiert in nur wenigen Sekunden, bis es dann vollständig einsatzbereit ist vergeht maximal eine weitere Sekunde. Apps starten ruckzuck und Ruckler sind nicht vorhanden. So muss es sein in 2019, hier hat OnePlus wirklich alles richtig gemacht. Öffnet man dann auch mal Spiele wie Asphalt 9, schaut das Ganze nicht anders aus. Hier kommt zusätzlich noch der Game Boost zum Einsatz, der mehr RAM für das aktuelle Spiel freimacht.

Nun noch ein paar Worte zu der Komponente, die überhaupt dafür sorgt, dass im OnePlus 7 Pro irgendwas funktionieren kann: Der Akku. Dieser fasst 4.000 Milliamperestunden und lässt sich dank Warp Charge innerhalb einer Stunde KOMPLETT (ja, ich meine wirklich KOMPLETT, und ja, das innerhalb einer Stunde) aufladen. Ich habe sowas zuvor nie gesehen und will es jetzt am liebsten nicht mehr hergeben. Es ist einfach so praktisch, in der Früh noch schnell das Smartphone anzustecken und mit einem vollen Akku außer Haus zu gehen. Netter Bonus: Das Gerät oder das Netzteil wird dabei nicht einmal mehr unangenehm warm. Noch dazu muss man den Akku nur sehr selten aufladen. Bei häufiger Benutzung war meist eine Standby-Zeit von einem Tag drin, bei sporadischem Verwenden sogar ein ganzes Wochenende. Die Screen-On-Time lag dabei immer zwischen 4,5 Stunden und 6 Stunden. Das ist jetzt nicht so viel wie bei meinem Honor 8X, aber auch nicht so wenig wie beim Pixel 3 XL. Wireless-Charging gibt es nicht.

Software

Ausschlaggebend für die gute Performance ist in meinen Augen auch das Betriebssystem. Hier entschied sich OnePlus für Android Pie mit der eigenen Benutzeroberfläche OxygenOS. Dazu gibt es bereits das aktuelle Sicherheitsupdate für August 2019. Lob an dieser Stelle.

OxygenOS ist eine Oberfläche, die Stock-Android, was wir vom Pixel 3 (XL) beispielsweise kennen, sehr ähnelt. Das heißt, dass man ein leichtes und schnelles Betriebssystem bekommt. Im Falle von OnePlus gibt es obendrauf noch einige nützliche Extras, die die Benutzung aber nicht ausbremsen. Zu diesen Extras gehören ein Lesemodus, verschiedene Anpassungsoptionen für die Optik der UI, verschiedene Navigationsmethoden und auch ein Inaktivitätsdisplay. Mir haben die Anpassungsoptionen für die UI sehr gut gefallen, da ich so meine Lieblingsfarbe Orange als Akzent zum OnePlus-eigenen Dark-Mode setzen konnte. Jedes Smartphone sollte so etwas haben.

Alles in allem habe ich an der Software also nichts auszusetzen. OnePlus ging hier einen guten Mittelweg zwischen Stock-Android ohne irgendwelchen Schnickschnack und nützlichen Features.

Kamera

Bevor es zum Fazit und zu den Preisen des OnePlus 7 Pro geht, will ich noch auf die Kameras eingehen. Davon gibt es beim 7 Pro gleich drei Stück auf der Rückseite. Wir haben einen Haupt-Shooter, der mit 48 Megapixeln auflöst und eine Blende von f/1.6 hat, eine Telefotolinse mit acht Megapixeln bei f/2.4 und eine Ultraweitwinkelkamera, die mit 16 Megapixeln auflöst, einen 117 Grad großen Field-Of-View-Winkel und eine Blende von f/2.2 hat. Damit werden im Kamera-Benchmark DxO 111 Punkte erzielt, womit das Smartphone auf einer Augenhöhe mit dem Honor 20 Pro und einen Punkt hinter dem Galaxy S10 5G und dem Huawei P30 Pro liegt.

Meiner Meinung nach hat sich das OnePlus 7 Pro mehr den zweiten Platz mehr als verdient. Fotos, die ich bei gutem Licht aufnahm, haben sehr viele Details und Rauschen ist nur dann sichtbar, wenn man sehr weit hineinzoomt. Packt man die Kamera zu einem späteren Tageszeitpunkt, wo das Licht schon nicht mehr so gut ist, aus, bekommt man zwar auch noch brauchbare Ergebnisse, allerdings sieht man hier das Rauschen dann schon deutlich mehr. Und wo wir schon bei späteren Tageszeitpunkten sind: Ein spezieller Nachtmodus hellt die Bilder bei der Aufnahme künstlich auf. Sieht ganz gut aus, habe ich im Endeffekt dann aber doch nicht so oft verwendet. Ein Portrait-Modus ist auch mit an Bord, der bei gutem Licht – ganz kurz gesagt – hält was er verspricht. Die Winkelkamera hat mich ziemlich vom Hocker gehauen. Ich habe einmal testweise zwei Bilder von meinem Garten vom selben Punkt aus aufgenommen – einmal mit und einmal ohne Weitwinkel. Mit Weitwinkel bekam ich auf einmal so viel mehr auf das eine Foto drauf, obwohl ich mich nicht von der Stelle bewegt. Das ist denke ich auch für Gruppenfotos und Landschaftsfotografien stark von Vorteil.

Videos können in 4K mit 30 oder 60 Bildern pro Sekunde oder in 1080p mit derselben Anzahl an Bildern aufgenommen werden. Dann implementierte OnePlus noch eine Super Slow Motion, die Bewegtbilder in 1080p mit 240 Bildern pro Sekunde oder 720p mit 480 Bildern pro Sekunde aufnimmt. Die Ergebnisse hierbei gefielen mir immer sehr gut, nichts ist verwackelt und alles ist sehr scharf und detailreich.

Die Frontkamera hat eine 16-Megapixel-Auflösung und eine f/2.0-Blende. In DxO bekommt diese dann deutlich weniger Punkte als das Galaxy S10 5G, es sind nur 86 Punkte statt 97 Punkte. Hier muss man aber auch dazusagen, dass das Vergleichssmartphone drei Objektive auf der Vorderseite hat, das OnePlus nur eine. Mit der Selfie-Kamera konnte ich die Erfahrung machen, dass bei guten Licht gute Ergebnisse herauskommen – wie man es halt von OnePlus gewohnt ist -, dafür geht bei schlechtem Licht leider gar nichts. Positiv kann ich hingegen erwähnen, dass es auch bei der vorderen Kamera einen Portraitmodus gibt, was nicht jedes Smartphone hat.

Preise und Verfügbarkeit

Die günstigste Ausführung des OnePlus 7 Pro kostet 699 Euro im Store des Herstellers. Damit bekommt man sechs Gigabyte Arbeitsspeicher und 128 Gigabyte internen Speicher. Die teuerste Ausführung kostet 819 Euro, dafür bekommt man das OnePlus in Nebula Blue mit 12 Gigabyte RAM und 256 Gigabyte Speicher. Alternativ gibt es das Smartphone bei Amazon zu kaufen.

OnePlus 7 Pro

Bild: TechnikNews

OnePlus 7 Pro: Fazit

Für einen Startpreis von 699 Euro bekommt man mit dem OnePlus 7 Pro sehr viel Smartphone für vergleichsweise wenig Geld. Es kann mit den Premium-Smartphones, die deutlich teurer sind, problemlos mithalten und kostet trotzdem nur so viel wie ein sehr gut ausgestattetes Mittelklasse-Smartphone. Für das Geld bekommt man ein schnelles und gut gebautes Gerät, das im Alltag alle Aufgaben mit Bravour erledigt. Auch Gaming ist nie ein Problem, brauchbare Fotos macht das 7 Pro auch zu jedem Zeitpunkt. Die Akkulaufzeit könnte zwar ein bisschen besser sein, reicht aber meistens komplett aus.

Für die nächste Generation wünsche ich mir, dass OnePlus als vor allem Wireless-Charging einbaut und eine IP-Zertifizierung, die belegt, dass kein Wasser und kein Staub in das Gerät eindringt, bekommt. Dann wünsche ich mir noch, dass man eine Art Dichtung bei der Frontkamera einbaut, damit kein Staub mehr eindringen kann. Und wo wir schon bei der Frontkamera wären: Die Aufnahmen bei Nacht können auch ein wenig besser sein für meinen Geschmack.

Unterm Strich empfehle ich das OnePlus 7 Pro allen, die ein Premium-Smartphone für wenig Geld haben wollen.

Wir bedanken uns bei TradingShenzhen für die Bereitstellung des OnePlus 7 Pro.

Empfehlungen für Dich

David Haydl

David wohnt in Graz und ist nun schon seit über einem Jahr bei TechnikNews. Er ist der, der die meiste Zeit über diverse Neuigkeiten aus der Technikwelt schreibt. Doch auch Testberichte und Ausgaben des TechnikNews Weekly, dessen Einführung seine Idee war, erscheinen von ihm regelmäßig. In seiner Freizeit liest er gelegentlich, hört viel (und zu laut) Musik und geht gerne Laufen. Verbringt oft auch nur Zeit mit seiner bezaubernden Freundin oder vor der laufenden Glotze.

David hat bereits 693 Artikel geschrieben und 82 Kommentare verfasst.

Web | Facebook | Twitter | Insta | Snap | Paypal-Kaffeespende | MacBook Pro 15" (2019) | Honor 8X
Mail: david.haydl|at|techniknews.net

Was meinst du?

avatar
  Benachrichtigungseinstellungen  
Benachrichtigungen über