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OPPO Reno6 5G im Test: Gehobene Mittelklasse im Retro-Design?

OPPO Reno6 5G im Test Beitragsbild
Bild: TechnikNews
(Beitragsbild: © 2022 TechnikNews)

OPPO bringt mit dem neuen Reno6 5G ein Smartphone der gehobenen Mittelklasse auf den deutschen Markt. Ob der hohe Preis von 499 Euro gerechtfertigt ist, erfahrt Ihr in diesem Testbericht. 

OPPOs Reno-Serie hat inzwischen schon sieben Ableger spendiert bekommen, zumindest in China, denn dort kommt jedes halbe Jahr eine neue Reno-Generation auf den Markt. Angefangen hat alles mit dem OPPO Reno 5G, welches sich zum ersten europäischen 5G Smartphone etablierte. Nun sind wir in Deutschland bei der 6. Generation der Renos angekommen. (Funfact: In Europa kommen aktuell nur die geraden Zahlen der Reno-Smartphones auf den Markt.)

Erster Eindruck im Videoformat

Kein Reno6 Pro 5G für Deutschland

Wo wir letztes Jahr noch ein „Pro“ Modell vom Reno4 gesehen haben, steht dieses Jahr ganz alleine nur das normale Reno6 5G da. Das heißt nicht, dass es überhaupt kein Pro-Modell gibt, es heißt nur, dass es dieses nicht in Deutschland geben wird. Wahrscheinlich, weil dieses zu ähnlich zum OPPO Find X3 Neo ist.

Retro Design – flache Rahmen

OPPO orientiert sich in Richtung der ersten bzw. aktuellen iPhones, welche ebenfalls einen flachen Rahmen hatten. Das Reno6 5G liegt dadurch nicht schlechter als andere Smartphones mit abgerundetem Rahmen in der Hand. Hier ist es wahrscheinlich eher eine persönliche Empfindung, was einem besser gefällt. Das restliche Design ist relativ typisch für OPPO, denn man bekommt zwei getrennte Lauter- und Leiser-Buttons auf der linken Seite und einen Power/Standby-Button auf der rechten Seite. Dieser hat, wie fast jedes OPPO-Gerät, einen grünen Akzent.

Reno6 5G setzt wieder auf einen Dimensity SoC

Als Prozessor setzt OPPO auf den Dimensity 900 SoC, ein solider Mittelklasse-Chip. Durch die FHD+ Auflösung und der Bildwiederholrate von 90Hz kommt der Dimensity 900 zumindest nicht ins Wanken. High-End-Mobile-Gaming ist aber selbstverständlich nicht so richtig möglich. Durchaus liefert der 900er eine solide Leistung. Er fliegt durch alle Apps, die man ihm aktuell anbietet. Daher sollte er für die künftigen zwei bis drei Jahre für die meisten Nutzer völlig ausreichend sein. 

Display und Speicher

Das Reno6 5G liegt durch seine 6,43 Zoll (ca. 16 cm) Bildschirm-Diagonale gut in der Hand und mit einem Gewicht von 182 Gramm ist es auch relativ leicht. Geschützt wird es von Corning Gorilla Glas 5 und einem Alu Unibody. Standardmäßig bekommt Ihr 128 GB UFS 2.1 Speicher, welcher sich leider nicht erweitert lässt. Eine größere Variante mit doppelt so viel Speicher gibt es leider nicht, was sehr schade ist. Mit 8 GB RAM habt Ihr sowohl für normale Anwendungen als auch für Gaming genügend Arbeitsspeicher zur Verfügung.

OPPO Reno6 5G Front geneigt

Bild: TechnikNews

Konnektivität und Sicherheit

Wi-Fi 6 im Dual-Band, sowie Bluetooth 5.2 werden unterstützt. Ebenfalls AptX kann über Bluetooth übertragen werden. GPS und NFC zum mobilen Bezahlen ist natürlich ebenfalls an Bord.

Ein Fingerabdrucksensor zum Entsperren sowie dem Bestätigen von Bezahlungen findet unter dem Display Platz, was inzwischen zum Standard geworden ist. Face-Unlock über KI und einer unsicheren 2D-Erkennung ist ebenfalls möglich, was zwar sehr schnell funktioniert.

Akku und Laufzeit

Der Akku im Reno6 5G umfasst 4.300mAh, welcher Euch dank des energiesparenden Dimensity 900 SoC über ungefähr zwei Tage bringt, was äußerst ist. Natürlich wird dies noch etwas mehr, wenn man die Bildwiederholrate auf 60 Hertz runterstellt. Dank des 65 Watt Schnellladens mit der hauseigenen SuperVOOC 2.0 Technologie ist der Akku in unter 30 Minuten komplett aufgeladen, was absolut beeindruckend ist. Zum Vergleich, das iPhone 13 Pro Max für stolze 1.249 Euro lädt nicht einmal mit 30 Watt und das Netzteil müsst Ihr Euch natürlich auch noch selbst besorgen. Beim Laden entstand keine übermäßige Hitze. Die Kühlung im Reno6 5G scheint also gut zu sein.

Solide Kamera

Im OPPO Reno6 5G befinden sich vier Kamerasensoren. Die Frontkamera kommt mit 32 Megapixel daher. Die Hauptkamera auf der Rückseite hat ganze 64 Megapixel spendiert bekommen, was natürlich keine Aussage ist, ob sie nun gut oder schlecht performt. Für den Ultraweitwinkel kommt ein kleiner 8 Megapixel Sensor zum Einsatz und für Makroaufnahmen ein unnötiger 2 Megapixel-Sensor. Da hätte man lieber auf einen Ultraweitwinkelsensor mit Autofokus setzen sollen.

OPPO Reno6 5G Hauptkamera

Bild: TechnikNews

Da ich kein großer Kamera-Nutzer bin, stehen Euch hier in diesem Google Fotos Album ein paar weitere Bilder der Haupt- und Ultraweitwinkelkamera zur Verfügung. (Für den Preis durchaus solide Ergebnisse)

Fazit zum OPPO Reno6 5G

Kommen wir nun zu meinem Fazit über das OPPO Reno6 5G. Für 499 Euro in der UVP kam es Anfang September zu uns nach Deutschland. Das mag noch etwas zu viel gewesen sein. Aktuell pendelt es sich auf Amazon und anderen gängigen Online Shopping Plattformen bei ungefähr 460 bzw. 470 Euro ein. Für diesen Preis bekommt Ihr ein wirklich rundes Gesamtpaket in der gehobenen Mittelklasse. Komplett empfehlen kann ich es Euch aber trotzdem nicht.

Es gibt z.B. das OnePlus Nord 2 (welches aber aktuell mit Akkuexplosionen zu kämpfen hat). Das wäre eine günstigere Alternative, die etwas mehr Leistung bietet. Wollt Ihr hingegen die komplette ColorOS-Experience auf einem Gerät, welches dafür designend wurde, dann könnt Ihr bis auf einen weiteren Einwand zum OPPO Reno6 5G greifen. Es bietet zwar eine flüssige Bedienung im Alltag, aber besitzt nur einen internen Speicher von 128 GB, was für viele sicher nicht ausreichend sein dürfte.

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Allgemeiner Hinweis zu Artikeln im "OPPOblog"

Dieser Artikel ist im TechnikNews OPPOblog erschienen – dem ganz eigenen Blog für OPPO-Fans. OPPOblog berichtet unabhängig und wird nicht von der Marke "OPPO" betrieben.

Dominik Lux

Dominik ist 19 Jahre alt und sehr Interessiert an neuer Hardware im Smartphone sowie VR und AR Bereich. Er schreibt sehr gerne Artikel über diese Themen. Er hat einen Fable für die Smartphone Marke OPPO und schreibt hauptsächlich im OPPOblog auf TechnikNews.

Dominik hat bereits 70 Artikel geschrieben und 5 Kommentare verfasst.

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