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Xiaomi Mi Band 6 vorgestellt: Das kann Xiaomis neuer Fitnesstracker

Xiaomi Mi Band 6 Titelbild
Bild: Xiaomi/TechnikNews
(Beitragsbild: © 2021 Xiaomi/TechnikNews)

Xiaomi hat auf dem heutigen “Mega-Launch” neben dem Mi 11 Lite, Mi 11i und Mi 11 Ultra auch die neueste Version ihres Fitnesswearable-Verkaufsschlagers vorgestellt, das Mi Band 6. In diesem Artikel gibt es alle Informationen.

Während das Xiaomi Mi Band 4 mit einem Farbdisplay und vielen neuen Funktionen viele neue Maßstäbe setzte, war das Mi Band 5 aus 2020 eher ein kleines Upgrade. Dies wird dem Mi Band 6 wieder radikal geändert.

Xiaomi Mi Band 6: Großes Display, mehr Funktionen

Das Display des Mi Band 6 ist ganze 50 Prozent größer, als das vom Mi Band 5. Kleiner Vergleich: Das Display des Mi Band 5 im Vergleich zum Band 4 wurde um 20 Prozent vergrößert, von 0,95 Zoll auf 1,1 Zoll. Dementsprechend ist die Auflösung des Fitnesstrackers auch von 126 x 294 Pixel auf ganze 152 x 486 Pixel angewachsen. Heller wurde das Display aber nicht, das AMOLED-Panel kann weiterhin maximal 450 Nits Hell leuchten. Schärfer ist es damit aber geworden, die PPI steigen von 291 auf ganze 326 an. Damit ist es auf dem Papier genauso scharf wie das originale Samsung Galaxy Fold.

Xiaomi Mi Band 6

Das Xiaomi Mi Band 6 soll mit einem vollen und größerem Display überzeugen. (Bild: Xiaomi)

Laut Xiaomi hat das Mi Band 6 nun Unterstützung für über 60 offizielle Watchfaces. Wie gut diese sind, wird ein Test zeigen. Über Drittanbieter konnten aber bereits in der Vergangenheit mehr Watchfaces auf den Tracker geladen werden. Der Tracker ist durch sein größeres Display mit seinen 47,4 x 18,6 x 12,7 mm nun auch größer geworden. Das Mi Band 5 im Vergleich: 47,2 x 18,5 x 12,4 mm. Es wurden also die Displayränder verkleinert und das Band größer gemacht.

Bei den Fitnessfunktionen kommen nicht nur neue Sportarten wie Boxen, Tanzen oder Basketball dazu, sondern altbewährte Sportarten wie Laufen oder Fahrradfahren können nun auch automatisch getrackt werden. Wie gut das funktioniert muss ebenfalls noch getestet werden, auf dem Papier klingt dies aber schon vielversprechend, dieses Feature haben bisher nur teurere Fitnesstracker.

Xiaomi Mi Band 6: Viel Gesundheit und wenig Akku

Durch Features wie 24/7 Pulsmessung oder Schlaftracking und gleichzeitig langer Akkulaufzeit konnte das Mi Band schon bislang sehr überzeugen. Viele andere Uhren müssen nachts geladen werden, das Mi Band nicht. Beim Mi Band 6 kommen außerdem weitere Gesundheitsfeatures dazu. Das erste größere Feature ist dabei die SpO2-Messung, welche den Blutsauerstoffspiegel während intensiver Belastung misst. Xiaomi betont aber, dass dieses Feature wie alle anderen nicht als gesundheitlicher Wert, sondern mehr als Richtwert genutzt werden soll. Der PPG-Herzfrequenz-Sensor scheint derselbe wie im Band 5 zu sein.

Verbessert wurde auch das Schlaftracking. Nun können auch Nutzer einsehen, wie gesund ihre Atmung während des Schlafens war und wie man den Schlaf verbessert. Ebenfalls werden die einzelnen Schlafphasen wie REM, Tiefschlaf, Leichtschlaf und Wachphasen gemessen und sollen dadurch einen besseren Einblick in den Schlaf geben.

Beim Akku mache ich mir Sorgen. Während der Akku vom Mi Band 4 auf das 5er-Band um 10 mAh sank (und dadurch auch die Akkulaufzeit schlechter wurde), bleibt der Akku beim Mi Band 6 mit 125 mAh konstant. Xiaomi verspricht wieder ganze 14 Tage Akkulaufzeit mit allen Funktionen und verspricht eine volle Ladung in unter zwei Stunden. Doch im Vergleich zum Mi Band 5 ist das Display um 50 Prozent vergrößert worden und es sind einige neue Funktionen dazu gekommen. Ob die Akkulaufzeit also wirklich erreicht werden kann, wird stark an der Software-Optimierung ein vielleicht an einem neuen Prozessor liegen. Über die interne Hardware gibt Xiaomi nämlich keine Auskunft.

Xiaomi Mi Band 6: Preise und Verfügbarkeit

Das Mi Band 6 wird in den Farben Schwarz, Blau, Rot, Geld, Grün und Beige auf dem globalen Markt für einen UVP von 44,99 Euro (globaler Preis, deutscher Preis folgt später) erscheinen. Ein genauer Starttermin wurde noch nicht genannt. Wir gehen davon aus, dass zuerst die chinesische Version erscheinen wird und danach erst die globale Variante.

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Nils Ahrensmeier

Nils ist sehr interessiert in Mobile-Geräte wie Smartphones, Wearables und Kopfhörer. Er schreibt seit 2019 auf TechnikNews - vor allem News und Testberichte. In seiner Freizeit spielt er Schlagzeug und Klavier oder geht seinem Hobby, der Leichtathletik, nach.

Nils hat bereits 141 Artikel geschrieben und 16 Kommentare verfasst.

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