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CES 2018: Das sind die Highlights der Technikmesse

Bild: INcyberdefense
(Beitragsbild: © 2018 INcyberdefense)

Die CES hatte dieses Jahr vor allem einen Fokus: Die Streithähne Amazon und Google versuchten in allen möglichen Geräten ihren Smart Home Assistenten einzubauen. Nach Experten hat Amazon weiterhin die Nase vorn. Ganz nebenbei zeigten verschiedenste Hersteller aber auch ihre neuen Geräte. Alle Highlights der CES 2018 gibt es für euch hier auf einem Blick.

Smartphones

Mobiltelefone sind wohl das Erste, was die meisten mit Consumer-Electronics assoziieren. Sie stellen auch das Stück Technik dar, welches aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken ist. Die altbewährten Hersteller haben natürlich auch ihre Smartphones vorgestellt, es gab aber auch Überraschungen.

Essential

So war der Hersteller Essential für einige ein neuer Begriff in der Branche. Gegründet wurde das Unternehmen von niemand geringerem als Andy Rubin, dem Erfinder von Android. Mit dem Essential Phone bewies er, dass er wirklich Ahnung in seinem Gebiet hat. Bei den Spezifikationen wird schnell eines klar klar: Dieses Smartphone will in der Oberklasse mitspielen. So sind ein Snapdragon 835, 4 GB RAM, eine 13 sowie eine 8 Megapixel Kamera und ein 5,7 Zoll großes QHD Display verbaut. Dieses ist im 19:10 Seitenverhältnis und nahezu randlos. Um darauf auch genügend Filme und Serien genießen zu können steht ein 128 GB großer interner Speicher zur Verfügung.

Das ist das neue Essential Phone Black. (Bild: Essential)

Besondere Features sind das Gehäuse, welches nicht komplett – wie bei anderen Herstellern üblich – aus Aluminium oder Glas gefertigt ist, sondern Elemente aus Titan enthält. Dies soll das Smartphone langlebiger machen. Außerdem setzt man auf leichte Modularität, indem zum Beispiel eine 360° Kamera per Magnetismus an das Smartphone angefügt werden kann. Das ganze soll auch gut halten, nach ersten Tests scheint der Magnet sogar zu stark. Probleme gibt es leider auch schon: Der Fingerabdrucksensor soll nicht immer zuverlässig funktionieren.

LG

Ebenso überraschend war die Pressekonferenz von LG. Es wurde ein Umdenken bei den Smartphones angekündigt. So wolle man nicht immer wieder neue Geräte auf den Markt bringen, nur weil die Konkurrenz es so vormacht. Man möchte lieber auf Variationen der Top-Modelle setzen, somit kann man mit Geräten wie einem LG V30 Max, Mini, S, Plus etc. rechnen. Genaues wurde nicht angekündigt. Begonnen hat man mit einer neuen, doch sehr femininen, Farbe für das V30.

Keine spannenden Neuerungen bei LG: Das LG V30 gibt nun in der Farbe Raspberry Rosé. (Bild: LG)

Alcatel

Alcatel ist mittlerweile ja bekannt dafür, eher in der niedrigen Preisklasse mitzumischen. Ankündigungen bezüglich drei neuer Smartphone-Serien bestätigen dies. So startet das ganze mit der 5er Serie, welche auf Preis-Leistung ausgelegt sein soll. Viele Details nannte Alcatel nicht, es soll aber Gesichtserkennung vorhanden sein und ein Display im Format 18:9 haben. Dies soll auf alle neuen Serien zutreffen. Immerhin entwickelt sich 18:9 Format momentan zum Trend. Wert legte man bei der Präsentation darauf zu verdeutlichen, dass die Geräte große Akkus haben werden.

Die 3er Serie soll sich an jüngere Nutzer richten. Hierbei wurde auf ein großes Display mit hoher Auflösung verwiesen. Das soll vielleicht in Bezug auf Netflix oder Mobile-Games jüngere Konsumenten ansprechen. Für gute Fotos soll hier eine Dual-Kamera eingebaut sein, welche Auflösung die Linsen besitzen sollen ist noch nicht bekannt. Klar ist aber, dass versucht wird High-End in günstige Geräte zu packen.

Die preisgünstigste Serie ist die 1er Serie. Hierbei wurde ein Unibody-Design und eine Gesichtserkennung hervorgehoben. Über weitere Details informierte Alcatel nicht, eine genaue Vorstellung und damit ein Release der Geräte ist in Barcelona auf dem MWC zu erwarten.

Sony

Eine Firma, welche im Smartphone-Segement von einigen als Tot erklärt wurde, ist Sony. Weiterhin kämpfen sie um Marktanteile und veröffentlichen dafür direkt 3 neue Smartphones.

Hierbei orientiert man sich an der Mittel- und Einsteigerklasse. Ersteres bereichert man mit den Geräten XA2 und XA2 Ultra. Beim Prozessor handelt es sich bei beiden um den Snapdragon 630, unterstützt durch 3 bzw. 4 GB an Arbeitsspeicher. Bilder, welche man auf dem XA2 mit der 23 MP Frontkamera oder 8 MP Selfie-Kamera schießt, werden auf dem 32 GB großen Speicher gesichert.

Das XA2 Ultra, sogar mit Front-Dualkamera. (Bild: Sony)

Das XA2 Ultra besitzt 32 oder 64 GB internen Speicher und hat 2 Linsen oberhalb des Displays. Eine mit 16 und die andere mit 8 Megapixel. Für Situationen mit schlechtem Licht steht auch ein Blitz zur Verfügung. Die Displays sind 5,2 Zoll bzw. 6 Zoll groß. Wie scharf das Display aussieht ist bei einer Auflösung von Full HD noch fraglich. Die Geräte kosten zu Marktstart 349€ bzw. 449€.

Die Einsteigerklasse erweitert man mit dem L2. Dieses hat ein 5,5“ großes Display, welches über lediglich HD-Ready verfügt. Gepowert wird es mit 3 GB RAM und einem Mediatek MT6737T. Die Kameras lösen mit 13 bzw. 8 MP auf. Klar wird daran schnell, dass es sich hier um ein Einsteigergerät handelt. Mit 250€ unterstreicht der Preis dies noch einmal.

ASUS

Wenn wir einmal bei Herstellern sind, welche um Marktanteile kämpfen, so gehen wir weiter zu ASUS. Diese kündigten das ZenFone Max Plus an. Somit der große Bruder des großen Bruders, wie der Name auch direkt zeigt. So ist ein 5,7 Zoll großes Display im 18:9 Format verbaut. Der mittelklassige Prozessor Mediatek MT6750T treibt das Gerät mit 3 GB RAM an. Beim Speicher gibt es eine ungewöhnliche Überraschung. So gibt es neben den 32 GB internen Speicher, welcher mit einer SD Karte erweitert werden kann, noch 2 Jahre 100 GB an Google Drive Speicherplatz dazu.

Samsung

Nun noch zu einer Marke die jeder kennen sollte: Samsung. Viele Gerüchte kursierten im Netz, aber umso weniger stellte Samsung vor. Es wurde zwar der Prozessor des Galaxy S9 geleaked, das Gerät an sich wird aber – wie für Samsung typisch – erst im Frühling vorgestellt. Vollständig präsentiert wurde allerdings das A8 und das etwas größere A8+. Beide sind in 4 Farben erhältlich und haben ein 5,6- oder 6-Zoll großes FullHD+ Display, welches ebenso ein 18:9 Seitenverhältnis besitzt. Die Kameras ähneln der Konkurrenz in der Mittelklasse. Beim Prozessor handelt es sich um den Samsung eigenen Exynos 7885 in Kombination mit 4GB RAM.

Sehnlichst erwarten viele die Smartphone Revolution durch das Galaxy X. Es soll ein faltbares Display haben und damit wie ein normales Smartphone funktionieren, ausgeklappt aber an die Größe eines Tablets herankommen. Man spricht hierbei von einer Marktrevolution, wie sie auch 2007 durch das erste iPhone auftrat. Es sollte aber klar sein, dass der Preis bei so einem Gerät galaktisch sein wird.

ZTE und Vivo

Wer nicht bis zum Galaxy X warten möchte, der wird bei ZTE fündig. Diese haben mit dem Axon M schon ein faltbares Smartphones. Es funktioniert zwar nicht so edel, verfügt aber über zwei Displays, welche zusammen auf fast 7 Zoll kommen.

Etwas vollkommen neues zeigte Vivo. Sie haben den Fingerabdrucksensor direkt im bzw. unter dem Display platziert und soll tatsächlich auch noch sehr gut und zuverlässig funktionieren. Qualcomm kündigte im Sommer eine solche Technologie bereits an, nur kündigte im Dezember das Unterhmen Synaptics an, dass mit einer Massenproduktion dieser Sensoren gestartet wurde. OnePlus Fans können sich freuen, denn Vivo gehört auch zu BBK Electronics, so könnte das OnePlus 6 auch solch einen Sensor bekommen.

Notebooks

Auch die wohl typischen Notebook Hersteller Acer, Lenovo und Co. scheuten nicht neue Geräte vorzustellen. Der Fokus scheint dieses Jahr vor allem auf den Convertibles zu liegen. Viele der neuen Geräte sind nun 2-in-1 Geräte.

Lenovo

Vor allem Lenovo startete direkt mit drei neuen Geräten durch. Beginnend mit dem X1 Carbon (links) und dem X1 Yoga (rechts).

Auch Lenovo stellt mit dem X1 Yoga ein nächstes Convertible vor. (Bild: Lenovo)

Grundlegend bleibt bei beiden Geräten bezüglich Form und Funktion alles wie gewohnt. Wie bekannt handelt es sich somit bei dem X1 Carbon um ein klassisches Notebook im Clamshell-Design. Die Eigenschaften der Yoga Reihe bleiben mit dem 360 Grad Scharnier ebenso erhalten. Designer und Editoren dürfen sich jedoch über eine kleine Neuerung freuen: Das Display ist nun HDR-fähig und löst mit 2560 x 1440 Pixeln auf. Wer dies nicht braucht und lieber etwas spart, der kann die Geräte auch mit Full-HD oder W-QHD Display ohne HDR erwerben. Auch das Innere ist durch einen Intel Prozessor der 8. Generation (Coffee Lake) auf neustem Stand.

Das ThinkPad X1 Tablet ist Lenovos direkter Konkurrent zum Surface Pro. Das 3:2 Touch-Display wächst nun auf 13 Zoll und löst mit 3200 x 2000 Pixeln auf. Diese Verbesserungen bei der Größe und der Leistung haben aber auch negative Auswirkungen. Die Modularität misst man hier vollkommen, es gibt weder den Erweiterungsslot des Vorgängermodells, noch ist der Akku austauschbar.

Nicht mehr so modular wie früher: das neue ThinkPad X1 Tablet. (Bild: Lenovo)

Dell

Auch bei Dell wird es zunehmend mehr bei den Convertibles. (Bild: Dell)

Wer Wert auf Mobilität und Design setzt, denkt oftmals an Dell. Hier wurde auf der CES ein neues XPS 15 2-in-1 und ein nun noch flacheres Dell XPS 13 Notebook enthüllt. Die überraschende Neuheit ist dabei das XPS 15, welches sich nun in ein Convertible verwandelt hat, da es ein 360 Grad Scharnier besitzt. Das Vorgängermodell hatte diese Möglichkeit nicht. Erst durch die platzsparende Architektur der neuen Intel Prozessoren mit AMD Grafikeinheit und einem dreißig prozentigen Schrumpfen des Motherboards ist es erst möglich das Dell XPS 15 jetzt als Convertible mit 2-in-1 Funktion anzubieten.

Im Gegensatz zu einem Prozessor mit separater Nvidia Grafikeinheit setzt Dell nun auf die neue Intel Kaby Lake G Serie, welche mit einer speziellen AMD Radeon Vega M GPU angetrieben wird. Bis zu 32GB Arbeitsspeicher sind wählbar und je nach Konfiguration bis zu einem Terabyte an SSD Speicher. Beim Display handelt es sich wieder um ein Full-HD oder Ultra-HD Display. Ab dem Frühjahr 2018 soll das Gerät ab rund 1300 US-Dollar verfügbar sein.

Das XPS 13 kommt mit schmalem Design und aufgefrischter Technik daher. (Bild: Dell)

Das Dell XPS 13 (9370) erneuert das Vorgängermodell in kleineren Punkten. So wurde natürlich die Technik aufgefrischt, aber vor allem die Mobilität wurde enorm verbessert. So ist das Gerät nun nur noch bis zu 11,6mm breit und hat ein Maximalgewicht von 1,21 Kilogramm. Bei den Anschlüssen beschränkt sich Dell auf 3x USB Typ-C und einen 3,5mm Kopfhöreranschluss. Das Display gibt es wahlweise mit Full-HD oder Ultra-HD und der Option eines Touchscreens. Beim Prozessor handelt es sich entweder um einen i5- oder einen i7-Intel Prozessor. Eine zusätzliche Grafikeinheit von AMD oder Nvidia ist wegen des schmalen Designs nicht möglich.

Somit richtet sich das XPS 13 – wie gewohnt – an Home oder Business Anwender und nicht an Designer, oder gar Gamer. Preislich startet das Gerät bei 1349 Euro, die roségoldene Variante mit Innenbeschichtung aus weißen Glasfasern startet bei 1749 Euro. Der Marktstart ist auf den 5. Februar 2018 angesetzt.

Hewlett Packard (HP)

Auch an dem 2-in-1 Design interessiert war HP und hat damit das Spectre x360 15 vorgestellt. Mit diesem Gerät will man sich vor allem an anspruchsvolle und professionelle Anwender richten. Das sollte auch jedem klar sein, wenn man mal einen Blick auf die Ausstattung wirft. So befindet sich im Spectre x360 ein i7-8705G. An dem G wird deutlich, dass sich hier ein Intel Prozessor mit zusätzlicher Vega Grafikeinheit versteckt. Wem dies nicht gefällt, kann auch zu dem Modell mit dedizierter Grafikeinheit von Nvidia greifen. Hierbei handelt es sich dann um eine MX150.

Top-Hardware und sogar mit Pen: das HP Spectre x360 15. (Bild: HP)

Das Display besitzt einen Touchscreen und löst mit UltraHD auf. Dadurch, dass es sich um ein Convertible handelt, ist eine Eingabe mittels Stylus ebenso möglich. Aufgrund dessen wird Gorilla Glass 4 verbaut, welches vor möglichen Kratzern schützen soll und nebenbei auch die Eingabe mit einem Stift unterstützt. Diesbezüglich eignet sich das Gerät also auch perfekt für Designer oder Leute, welche gerne ihre Zeichnungen auf diesem Wege digitalisieren. Bei den Anschlüssen setzt man, wie die Konkurrenz auch, auf das moderne USB Typ-C.

Acer

Das Acer Swift 7, der angeblich dünnste Computer der Welt. (Bild: Acer)

Selbstüberzeugt und stolz zeigt sich Acer mit ihrem „dünnsten Computer der Welt“. Die Rede ist von dem Acer Swift 7, welches eine Bauhöhe von gerade einmal 8,98 mm besitzt. Nach eigener Aussage gibt es kein Modell der Konkurrenz im Clamshell-Design, welches diese Bauhöhe unterbieten kann. Nur stellt sich die Frage, ob dünn auch gleich gut heißt. So befindet sich im inneren lediglich ein Zweikern-Prozessor der 7. Generation von Intel. Nicht etwa einen bereits erhältlichen Vierkerner der 8. Generation. Die Größe des RAMs sind mit bis zu 8 GB ordentlich und das Display mit FullHD auf 14 Zoll durchschnittlich. Wer dieses Feature benötigt, der muss auch hier nicht auf den Touchscreen verzichten. Die Akkulaufzeit soll bis zu 10 Stunden betragen. Wer viel Wert auf Design des Gerätes legt und ein Fable für dünne Notebooks hat, der ist ab März 2018 mit knapp 1700 US-Dollar dabei.

 

 

Ordentlich Power und Grafik zum Zocken: das Nitro 5 von Acer. (Bild: Acer)

Für die Gamer, die sich bis jetzt benachteiligt gefühlt haben, gibt es aber auch etwas Neues. So zeigt Acer ihr neues Nitro 5 (AN515-42). Dieses besitzt neben dem 15,6 Zoll großen Full-HD Display auch einen AMD Prozessor und eine zugehörige AMD Grafikeinheit. Es soll vor allem mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis locken, so startet das Gerät ab März 2018 in den USA mit einem Startpreis von 800$. Genaue Infos zum Prozessor sind noch nicht bekannt, man weiß nur, dass es sich um einen Ryzen Mobile Prozessor handelt und dieser zusammen mit einer RX560 GPU das Gerät betreibt. Die Größe des Arbeitsspeichers beträgt bis zu 32 GB DDR4. Bei den Festplatten wird es sich wohl um eine Kombination handeln, welche aus einer 256 GB SSD und einer HDD besteht.

ASUS

Auch der bekannte Hersteller ASUS zeigte auf der CES neue Geräte. So unter anderem das ZenBook 13 mit einem Gewicht von gerade einmal 985 Gramm und einer Akkulaufzeit von bis zu 15 Stunden. Beim Prozessor handelt es sich um einen i7 der achten Generation in Kombination mit 16 GB Arbeitsspeicher. Speicherplatz gibt die 1 TB große SSD. Damit man auch Filme angenehm genießen kann ist ebenso ein Soundsystem von Harman Kardon verbaut.

Das kompakte ZenBook 13 mit großzügiger 1TB SSD. (Bild: ASUS)

Nennenswert ist auch der Vivo AiO V272. Bei diesem setzt man auch auf einen i7 der neusten Generation, welcher durch eine NVIDEA GeForce MX150 unterstützt wird. Interessant ist hier, dass das verbaute 27 Zoll Display ein Multitouch System integriert hat. Dieses soll den sRGB-Farbraum zu 100 Prozent abdecken können. Auf den ersten Blick fällt auf, dass sich der Designer hier wohl am iMac von Apple orientiert hat. Dies ist aber nicht negativ, sondern sorgt für ein zeitloses Design.

Der Vivo AiO V272: erinnert irgendwie an Apple. (Bild: ASUS)

Razer

Zum Staunen brachte aber vor allem Razer die Notebook-Szene. So soll man durch Project Linda das Smartphone – genauer das Razerphone – in ein Notebook verwandeln und auch als Touchpad verwenden können. Der Fokus wird natürlich auf das Spielen von Mobile Apps auf dem PC gelegt. Für Gamer ist das natürlich dann eine Überlegung wert, ob man nicht doch zum Razer Phone greifen sollte, denn das soll durch diese Aspekte einem definitiv Vorteile bringen.

Bei dem Laptop handelt es sich um ein 13,3 Zoll großes Modell, ähnlich dem momentanen Razer Blade Notebook in der 13 Zoll Edition. Anders hierbei ist, dass es sich beim Betriebsystem um Android handelt. Am Notebook befinden sich USB-Ports um z.B. eine Maus anzuschließen und die innere Technik beschränkt sich wohl auf einen 200 GB großen Speicher. Denn nach bisherigen Informationen soll die Rechenleistung allein vom Razerphone kommen.

Fernseher

Immer wieder kommen neue Technologien auf den Markt, so präsentierte Sony einst ihre Technik Display und Sound zu kombinieren oder Philips das sogenannte „Amiblight“. Andere Hersteller zeigten OLED oder neue Bestleistungen bezüglich der Auflösung. Doch was dieses Jahr gezeigt wurde übertrifft meines Erachtens jede andere Messe bisher.

Samsung

„The Wall“ so nennt Samsung ihren neuen Fernseher. Hierbei handelt es sich um ein gigantisches Panel mit der Bildschirmdiagonale von 146 Zoll. Bei diesem Gerät gibt es keine Hintergrundbeleuchtung, jeder einzelne Pixel des 8K Displays fungiert nebenher auch als Diode um das Display zum Strahlen zu bringen. Außerdem soll das Gerät mit künstlicher Intelligenz ausgestattet sein. Beeindruckend ist aber vor allem die Modularität, denn der Fernseher setzt sich aus vielen verschiedenen Micro-LED Kacheln zusammen, die die Größe eines Smartphones haben. Damit kann man den Fernseher theoretisch in Form und Größe anpassen.

The Wall: Ein Fernseher von Samsung mit künstlicher Intelligenz. (Bild: Samsung)

LG

Ebenso verblüffend war LGs flexibles Display. Beworben wird das Gerät als „erster rollbarer OLED TV“. Was hierbei aber so kurios ist, dass bereits beim Aus- und Einfahren des Geräts ein störungsfreies Bild angezeigt wird. Somit kann beim Schauen von Kinofilmen das Display einfach ein wenig eingefahren werden und man kann ohne lästigen Rahmen den Film genießen. Im Übrigen löst der 65 Zoll große Fernseher mit 4K auf.

Der erste Fernseher zum Ein- und Ausfahren kommt von LG auf der CES 2018. (Bild: LG Display)

Und noch vieles mehr

Natürlich gab es auch viele andere Dinge auf der CES zu sehen. Auch Dinge, die in diesem Artikel nicht erwähnt sind, nur alles aufzulisten ist nahezu unmöglich. Meine Highlights der übrigen Kategorien gibt es nun hier noch.

HTC

Der, eigentlich für Smartphones bekannte, Hersteller HTC hat sich diesmal voll auf die virtuelle Realität konzentriert und präsentierte die HTC Vive Pro. Die Neuauflage soll einen erhöhten Tragekomfort bieten und hat nun auch integrierte Kopfhörer. Ebenso gab es eine kleine technische Neuerung: Die DUAL-OLED-Displays lösen jetzt mit 2880 x 1600 Pixeln auf, was einer DPI von 615 entspricht. Damit soll sich das ganze wieder weniger virtuell und mehr nach Realität anfühlen.

HTC setzt dieses Jahr voll auf virtuelle Realität. (Bild: HTC)

VUZIX

Viele werden sich noch an den Flop der Google Glass erinnern. Seitdem gelten die smarten Brillen als verpönt und nutzlos. Vuzix stellt sich mit ihrer Brille des Namens „Blade“ diesen Vorwürfen und versucht den Trend umzudrehen. So setzt man auf ein moderneres Design einer Sonnenbrille. Das Prinzip bleibt aber gleich, man nutzt die Fläche an den Bügeln als Bedienfeld und mögliche Suchanfragen werden direkt vor dem Auge des Benutzers aufgezeigt. Besonders ist hierbei aber, dass die Vuzix Blade auch Alexa unterstützt und sowohl mit Android, als auch iOS kompatibel ist. Der Marktstart soll im 2. Quartal diesen Jahres erfolgen.

Garmin

Die smarten Uhren, oder auch Smartwatches, gehören für viele im Alltag mittlerweile auch dazu. Wer es aber nicht zu schick mag, sondern eher Wert auf Gesundheit und Fitness legt, der wird sich mit der neuen Smartwatch von Garmin identifizieren können. Die Garmin Forerunner 645 bietet alles, was ein Sportler braucht. So verwies Garmin auf Pulssensor, Thermometer, Barometer, Wettkampf-Prognosen und einen Schwimm-Modi. Die Messwerte werden als „Triathlon-tauglich“ betitelt. Der Tragekomfort sollte gut sein, da die Uhr lediglich 42 Gramm wiegt. Dazu verspricht man auch eine ausgezeichnete Akkulaufzeit, selbst wenn man die Version 645 Music stetig zum Musikhören nutzt.

Bild: Garmin

Byton

Dass Autos nun auch immer smarter werden ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Bei E-Autos denken die meisten wohl zuerst an Tesla, doch auf der CES zeigt ein Startup, dass sie ganz locker mithalten können. Byton heißt die deutsch-chinesische Wunderfirma, welche einen Elektro SUV mit einem Startpreis von 37 000 Euro präsentierte. Das Auto soll eine Reichweite bis zu 500km haben und autonomes Fahren unterstützen. Man sollte aber auch anmerken, dass im Team von Byton ehemalige Mitarbeiter von Google und BMW sitzen. So ist Carsten Breitfeld, ehemaliger BMW-Entwicklungsleiter, der auch für den i8 zuständig war, einer der wichtigsten Männer hinter Byton.

Ein Auto voller Sensoren und die direkte Konkurrenz zu Tesla kommt von Byton. (Bild: Byton)

Das Innenleben des Autos ist beeindruckend, ein 125cm langes und 25cm hohes Display ersetzt das herkömmliche Armaturenbrett und ist der Blickfang im Auto. Die Steuerung der Anwendungen auf dem Display kann dabei ganz einfach per Gesten oder per Sprachbefehl geschehen. Technisch ist im Auto alles, was an Sensoren und Kamera möglich ist, aber auch jegliche Kleinigkeiten. So können sich die Vordersitze um 12 Grad drehen lassen, das Display passt Helligkeit und Farbe automatisch an die Umgebung an, Türen lassen sich per Gesichtserkennung entriegeln und per Touchsensor öffnen. Die Passagiere auf der Rückbank haben ebenso Displays vor sich und können damit das Entertainment-Paket nutzen. Assistenten wie Amazons Alexa oder Google Home können noch ergänzt werden. Auf dem Lenkrad befindet sich natürlich auch ein Display, welches Informationen wie Geschwindigkeit oder Navigationspfeile anzeigt. Es gibt aber einen Haken: Das Auto hat keine Rückspiegel. Hört sich wie ein Witz an, ist es aber nicht. Diese wurden mithilfe von Kameras ersetzt. Da in einigen Ländern aber eine Rückspiegel-Pflicht herrscht kann der Release des Autos dort nicht geschehen.

CES 2018: Fazit

Die Technikmessen und somit auch die CES werden immer umfangreicher, da immer mehr Geräte smart werden oder technische Features erhalten. Mein persönliches Highlight der CES ist und bleibt Byton mit ihrem überraschend guten Auto, was sie dort präsentiert haben. Was ist euer Highlight der CES 2018 und was haltet ihr von der Digitalisierung sämtlicher Alltagsgegenstände? Hinterlasst doch einen Kommentar mit eurer Meinung unter diesem Artikel.

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